Für viele Fans gehört Evoli in Pokémon Go zu den Lieblingsmonstern, was nicht nur an seinem niedlichen Erscheinungsbild liegt, sondern auch an Evolis Entwicklungen. Kein anderes Pokémon im bislang existierenden Poke-Versum lässt sich so flexibel an den gewünschten Typ anpassen.

Diese Vielseitigkeit bedeutet aber auch, dass man beim Entwickeln eines Evoli ein paar Dinge beachten muss - zumindest, wenn man eine bestimmte weiterentwickelte Form haben will. Wer in Pokémon Go einfach der üblichen Methode folgt, muss sich auf sein Glück und den Zufall verlassen, dass am Ende die gewünschte Form herauskommt.

Auf der anderen Seite kann man mit ein paar kleinen Tricks Evoli gezielt zu Psiana, Nachtara, Flamara, Aquana oder Blitza weiterentwickeln. Außerdem bahnt sich derzeit die vierte Generation ihren Weg ins Spiel, was bedeutet, dass ihr bald euer Evoli in Folipurba und Glaziola entwickeln könnt. Die einzige Evoli-Entwicklung, die noch etwas länger auf sich warten lassen wird, ist Feelinara.

Wie das ganze Thema Evolution bei Evoli funktioniert, erläutern wir euch nachfolgend auf dieser Seite. Wir sagen euch, worauf es wirklich ankommt, um Evoli gezielt zu entwickeln, und verraten euch auch, wieso das so ist. Außerdem erfahrt ihr, worauf ihr bei der Weiterentwicklung achten solltet, damit ihr später auch möglichst die stärkste Ausgabe eures gewünschten Pokémons erhaltet.

Pokemon Go: Evoli mit Namen entwickeln - So wird es zu Blitza, Aquana oder Flamara

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Bevor ihr ein starkes Psiana, Nachtara, Blitza, Aquana oder Flamara an eurer Seite habt, müsst ihr natürlich zuerst ein möglichst starkes Evoli fangen. Dabei kommt es weniger auf das Level an, als vielmehr auf dessen IV-Werte. Diese verstecken IV-Werte werden bei jedem Pokémon - auch bei derselben Art - immer zufällig ausgewürfelt und bestimmen am Ende das Stärkepotenzial eines Pokémon. Habt ihr ein starkes (oder vielleicht sogar das stärkstmögliche) Evoli gefangen, könnt ihr euch an dessen Entwicklung machen und es anschließend mit Power-Ups leveln.

Um euer Evoli gezielt in ein Psiana, Nachtara, Blitza, Aquana oder Flamara zu entwickeln, müsst ihr den Spitznamen des Evoli ändern (für Psiana und Nachtara gibt's noch eine Alternative Entwicklungsmethode, die ihr weiter unten auf der Seite erfahrt). Natürlich nicht in irgendeinen X-beliebigen, der euch gerade einfällt, sondern in einen ganz bestimmten. Dazu wählt ihr einfach in der Pokémon-Übersicht euer Evoli aus und tippt anschließend auf das kleine Stift-Symbol neben dem Namen.

Gebt nun einen der nachfolgenden Namen ein, wartet aber noch mit der Entwicklung. Zuerst solltet ihr zur Sicherheit die App beenden, neu starten und überprüfen, ob die Namensänderung wirklich korrekt durchgeführt wurde. Bei Serverlags kann es nämlich zu Problemen kommen. Ist alles in Ordnung, könnt ihr die Entwicklung starten. Wenige Sekunden und 25 Evoli-Bonbons später habt ihr dann euer gewünschtes Pokémon.

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  • Evoli zu Nachtara entwickeln:
    Ändert den Namen in Tamao
  • Evoli zu Psiana entwickeln:
    Ändert den Namen in Sakura
  • Evoli zu Flamara entwickeln:
    Ändert den Namen in Pyro
  • Evoli zu Aquana entwickeln:
    Ändert den Namen in Rainer
  • Evoli zu Blitza entwickeln:
    Ändert den Namen in Sparky

Übrigens: Die gezielte Entwicklung durch die Namensgebung funktioniert für jede Entwicklungsform nur einmal. Habt ihr alle Namen einmal verwendet, beruhen alle folgenden Evoli-Entwicklungen nur noch auf dem Zufallsprinzip.

Evoli Entwicklung zu Psiana und Nachtara mit dem Kumpel-Trick - So geht's

Wer sich ein bisschen im Pokémon-Universum auskennt, der weiß, dass sich in der Serie und den anderen Spielen Evoli eigentlich durch eine hohe Zuneigung und eine bestimmte Tageszeit in Psiana respektive Nachtara entwickelt. Genau das hat man für die beiden Entwicklungsstufen nun auch in Pokémon Go übernommen - das Kumpel-System macht's möglich. Im Klartext bedeutet das:

Bestimmt ihr euer Evoli als euer Kumpel-Pokémon und spult dann die benötigten zehn Kilometer ab - um genau zu sein, müssen es mindestens 10,1km sein - , ist seine Zuneigung (auch wenn es den Wert in Pokémon Go nicht gibt) so groß, dass es sich weiterentwickeln kann. Drückt ihr den Entwicklungs-Button nun bei Tag, entwickelt sich euer Evoli zu Psiana. Startet ihr die Entwicklung bei Nacht, wird Evoli zu Nachtara. Entgegen der Namensänderung funktioniert diese Methode auch mehrfach.

So könnt ihr Shiny-Evoli entwickeln

Als wäre es nicht auch so schon schwer genug, alle Variationen des Pokémon zu erhaschen, hob der Community Day im August mit Evoli dieses Unterfangen auf eine ganz neue Stufe. Im Rahmen des Events konntet ihr nämlich erstmals eines bzw. mehrere Shiny-Evoli fangen. Das Besondere daran: Entwickelt ihr das schillernde Taschenmonster weiter, sind auch alle Entwicklungen Shiny-Pokémon. Außerdem konnten ausschließlich während des Community Days gefangene Kulleraugen-Racker die Attacke Zuflucht lernen.

Die schlechte Nachricht: Habt ihr das Event verpasst, könnt ihr euch ein mit Zuflucht ausgestattetes Pokémon nur noch ertauschen, aber nicht länger selbst fangen. Anders sieht es hingegen bei Evoli als Shiny aus: Zwar sind die Chancen, in der Wildnis über eines zu stolpern, inzwischen weit geringer. Unmöglich ist es allerdings nicht, sodass ihr euch immer noch einen kompletten schillernden Katalog der Evolutionsstufen anlegen könnt:

  • Shiny-Flamara
  • Shiny-Aquana
  • Shiny-Blitza
  • Shiny-Psiana
  • Shiny-Nachtara
Evoli_Shiny
So sehen die Evoli-Entwicklungen als Shiny aus.

Warum die Spitznamen Sakura, Tamao, Pyro, Rainer und Sparky?

Falls ihr euch fragt, was es mit den Spitznamen auf sich hat: Das Ganze ist, wie eingangs erwähnt, eine Referenz an die TV-Serie. Im Falle von Pyro, Rainer und Sparky beruht das Ganze auf die 1998 ausgestrahlte Episode 40 - The Battling Eevee Brothers (im Deutschen "Die ungleichen Brüder"). In selbiger begegnen Ash und seine Freunde zum ersten Mal einem ausgesetztem Evoli, das sie zu seinem Trainer Mikey zurückbringen. Dort treffen sie auf dessen Brüder - drei an der Zahl -, die ein Flamara, Aquana respektive Blitza besitzen.

Auch bei der Einführung von Psiana und Nachtara wurde dieses Prinzip beibehalten. So ist Sakura eine der Kimono-Schwestern und eine alte Freundin von Misty, die zum ersten Mal in Staffel 04 Episode 185 - Tea Time auftaucht. Ihr gehört ein Evoli, das sich in der späteren Episode 228 - Vier sind eins zu wenig! in ein Psiana entwickelt. Tamao ist eine Schwester von Sakura und hat ein Nachtara. Bislang tauchte Tamao aber nur in der Spielserie immer wieder auf. Im Anime fehlt sie komplett.

Pokemon_Go_Evoli
Die Evoli-Entwicklungen im Anime. Sind sie nicht knuffig?

Pokémon Go: Und was ist mit Folipurba, Glaziola und Feelinara?

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Wie Anfangs erwähnt, feiert die 4. Pokémon-Generation derzeit ihren Einzug ins Spiel. Noch sind nicht alle Monster davon auch bereits Verfügbar, was bislang auch für Folipurba und Glaziola gilt, die bekanntlich zur Gen 4 gehören. Es dürfte allerdings auch nicht mehr allzu lange dauern, bis sie zugänglich gemacht werden. Wenn es soweit ist, erfahrt ihr das natürlich bei uns. Ebenso, wie dann die Sache mit ihrer Entwicklung funktioniert.

Feelinara ist dagegen nochmal ein ganz anderes Thema. Die Letzte von Evolis Entwicklungsformen gehört zur sechsten Spielgeneration und wird daher noch einige Zeit auf sich warten lassen.

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