Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Horizon Forbidden West: So komplex sind die neuen Maschinen - und ziemlich cool!

Aloy wird im zweiten Teil von Horizon mit einigen neuen Roboter-Gegnern konfrontiert und die sind noch viel raffinierter als in Teil 1.

Das coolste und besonderste in Horizon Zero Dawn? Na klar: die irren Maschinen irgendwo zwischen Urzeitewesen, Monster und Roboter. Ich meine: Robos haben immer eine Faszination, gefährliche KIs außer Kontrolle sowieso und fertig ist die Horizon-Formel, zumindest was die Super-Fauna angeht. Die wird im zweiten Teil noch irrer, denn die neuen Maschinen haben es in sich: komplexer, gefährlicher und noch cleverer, vom Mecha-Mammut bis zum Elektro-Vogel.

Hier erzählen wir euch, welche Mechas euch erwarten - also SPOILER-WARNUNG für alle, die ganz frisch an das Spiel herangehen wollen.

Der Bebenzahn: Manni, das mürrische Maschinen-Mammut

Schon im ersten Teil war das Besondere an den Maschinen, dass sie sich an echten Tieren oder Urzeit-Giganten orientieren, so auch im zweiten Teil. Und was könnte man sich Cooleres vorstellen als ein Mecha-Mammut? Wenig. Im Trailer zum Sequel gab es das schon zu sehen: Es ist eine wandelnde Mecha-Kriegsmaschine mit dem Namen Bebenzahn und eines der fiesesten Viecher im zweiten Spiel.

Das riesige Mammut ist zwar behäbig, aber auch extrem robust und kann - wie viele andere Maschinen - auch von Gegnern kontrolliert werden, die den Bebenzahn wie ein Belagerungsinstrument verwenden - wie das dann aussehen kann, wenn das Mecha-Mammut von der Gegenseite verwendet wird, gab es im Trailer zu bestaunen:

Wenn dieses Schlachtschiff auf einen zumaschiert, rutscht einem doch das Herz in die Hose, oder?

Doch nicht alle Maschinen sind Aloys Feinde, manche sind auch einfach sehr praktisch und sie kann sie wie in Zero Dawn "überbrücken", um sich reinzuhacken. So wird ein wilder Mecha plötzlich zum Reittier und in Forbidden West könnte euer Pferdchen der Krallenschreiter (manchmal auch "Klauenschreiter") werden: Herrlich bunt und beinahe cyberpunkig kommen diese Neon-Vierbeiner daher

Jede Maschine ist wertvoll

Die Maschinen sollten (laut Playstation-Blog) außerdem immer eine Funktion haben. Im Gegensatz zu uns Menschen, die wir manchmal einfach extrem sinnlos sind, werden Roboter schließlich für einen Zweck gebaut. Daher sollten auch die in Horizon immer einen Grund dafür haben, in der Welt zu existieren und ideal mit ihrer Umwelt interagieren.

Die Arbeit an den Mechas für Horizon geht also bei der Funktion los. Zuerst heißt es: Welche (auch beweglichen) Einzelteile soll das Metallmonster haben und welche Fertigkeiten kann das Riesending dann im Kampf einsetzen? Wie sie aussehen sollen, wird erst mal nur grob festgelegt. Dann geht das Konzept zur Design-Abteilung, die dann die Gestaltung für die Maschine übernimmt. Es ist also eine gewaltige Mammutaufgabe (höhö!) also, diese Roboter.

Die Krallenschreiter sind nicht nur treue Reittiere, wenn man sie hackt, sondern auch wunderbar farbenfroh.

Kein Wunder, denn die Maschinen können zum Teil echt clevere Kniffe einsetzen. Ihr kennt das ja schon von Horizon Zero Dawn mit: Mit Leroy-Jenkins seid ihr schlecht beraten, denn Maschinen besitzen bestimmte Verhaltensweise und Schwachstellen, die man ausnutzen sollte, um sie fertig zu machen. Das braucht Beobachtung, Heimlichkeit und Geduld und sorgt dafür, dass sich Jagen in Horizon wirklich auch wie Jagen anfühlt - schon in Teil 1.

Das wird nun in Horizon Forbidden West noch komplexer, denn die einzelnen Maschinen bestehen aus mehr Teilen und haben mehr Tricks auf Lager, soll heißen: Die KI der Technik-Monster ist komplexer als noch bei Zero Dawn und sorgt für neue Herausforderungen. Auch sollen sich die Technik-Schlachtschiffe jetzt deutlich flüssiger und geschickter bewegen, zum Beispiel auf schwierigem Terrain - also vorsicht!

Neue Schritte im Tänzchen mit Aloy haben die Maschinen jetzt übrigens auch drauf: Schwimmen, Klettern, Springen, eure Gegner haben jetzt standardmäßig viele dynamische Tricks im Gepäck.

Na, schon gespannt auf die aufregenden Maschinen-Begegnungen? Lang müsst ihr nicht warten, denn schon am 18. Februar kommt Forbidden West auf PS4 und PS5.

Über den Autor

Judith Carl Avatar

Judith Carl

News-Redakteurin

Judith Carl ist Volontärin für News und Social Media bei Eurogamer.de. Judith hat Medienwissenschaften studiert. Sie streamt begeistert am liebsten Rollenspiele und Adventure Games auf Twitch. Ihre weiteren Leidenschaften sind LARP, Pen and Paper, und Trash-Filme.

Kommentare