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So stark entwickelt sich Aloy in Horizon Forbidden West weiter - äußerlich und innerlich!

Die Reise der Jägerin Aloy geht im Februar in die zweite Runde und stellt sie vor neuen Herausforderungen. Ihr Charakter und ihr Aussehen zeigen sich wohl auch im Sequel wieder vielseitig und realistisch.

Sagen wir es, wie es ist: Aloy ist eine coole Socke, oder? Das typische Mädchen zum Pferde stehlen, mit dem man schon im Kindergarten den ganzen Tag im Wald gespielt und Blödsinn gemacht hätte, oder? Bereits im ersten Teil war Aloy nicht nur eine stereotype Heldin ohne Makel, sondern angenehm menschlich, nahbar und realistisch.

Das spiegelt sich in ihrem Charakter und in ihrem Design wider und beides macht für den zweiten Teil Horizon Forbidden West noch einmal eine Entwicklung durch - Warnung vor kleineren Spoilern zur Story.

Man lernt nie aus - auch Aloy nicht

Aloys Geschichte in Horizon hat natürlich schon typische Heldenmotive: der Weg vom Sonderling zur Retterin der gesamten Menschheit. Das Thema ist nicht gerade neu, aber auch eines, mit dem sich fast jeder identifizieren kann - sind wir nicht alle insgeheim ultimative Helden, nur unsere Umwelt ist zu doof, das zu erkennen? Außerdem ist es in Aloys Fall schön erzählt: Sie wächst Schritt für Schritt in die neue Rolle hinein und lernt die Zusammenhänge zu verstehen. Dieser Prozess ist aber noch nicht abgeschlossen.

Im zweiten Teil von Horizon bekämpft Aloy weiter die rote Seuche - ob ein Pandemie-Thema gerade jetzt eher gut oder schlecht ankommt, wird sich zeigen. In der Zeit zwischen den Spielen - nur ein paar Monate - hat Aloy sich genau damit beschäftigt und nach einer Heilung für die Seuche gesucht. Sie hat also nach Zero Dawn weiter Erfahrungen gemacht, die es im Aloy-Comic nachzulesen gibt.

Für die unschöne Internet-Diskussion um ihr Aussehen hätte Aloy sicher nur ein müdes Lächeln übrig ... oder einen Pfeil!

In Forbidden West geht diese schwere Mission weiter und Aloy stößt auf neue Gefahren, Maschinen, aber auch alte Weggefährten - Erend aus Zero Dawn war ja schon in einem der Trailer zu sein. Obwohl sie in der Welt Freunde gefunden hat, ist Aloy aber nie ganz aus ihrem Status als Außenseiterin ausgebrochen, denn eine wirkliche "Heimat" hat sie nicht.

Das sorgt bei Aloy aber auch für positive Eigenschaften: ihr Gerechtigkeitssinn und ihre Hilfsbereitschaft, denn als Außenseiterin weiß sie, wie es ist, an den Rand gedrängt zu werden. Deshalb hat sie großes Mitgefühl mit allen Unterdrückten oder generell mit Menschen in Not. Das macht sie nicht nur sympathisch, sondern schnell zur mutigen Retterin in ausweglosen Lagen. Innere Stärke und Empathie sind auch für Forbidden West wieder ein wichtiger Kern der Hauptfigur - und ein angenehmer bei so vielen raubeinigen und betont kühlen Helden im Gaming.

Hilfsbereitschaft, Mut und Mitgefühl machen Aloy aus - auch in Forbidden West

Und dafür braucht Aloy eben kein komplettes Make-Up-Team, sondern einfach nur Pfeil, Bogen und Selbstvertrauen. Okay, so einfach ist es nicht, denn auch neue Waffen, Ausrüstungsgegenstände und mehr sind natürlich sinnvoll. Was ich sagen will: Aloy ist einfach ein cooler, natürlicher Wildfang, den man nicht kaputt-photoshoppen muss, wenn ihr versteh, was ich meine - mehr sage ich zu albernen, oberflächlichen Aloy-Kommentaren im Netz nicht.

Ein paar Eindrücke, wie Aloys Erscheinungsbild genau funktioniert und welche Details im Sequel noch realistischer und lebendiger sind, gab es auch schon zu sehen.

So gelingt der Aloy-Style

Bis ein Charakter wie Aloy zum Leben erwacht, braucht es eine Zusammenarbeit aus der Konzept-Kunst-Abteilung, dem Writing, der Animation, dem Audio, der passenden Beleuchtung und mehr. Ein ordentliches Team, das nur dafür sorgt, dass Superstar Aloy richtig in Szene gesetzt wird. Synchronsprecherin Ashly Burch ist an der Inszenierung der wilden Jägerin natürlich auch stark beteiligt.

Aber was macht Aloy optisch aus? Kurz gesagt: Vor allem ihr auffällig geflochtenes, rotes Haar, ihre vielseitigen Klamotten (die für eine Jägerin oft ziemlich bunt daherkommen) und ihr ausdrucksstarkes Gesicht. Besonders realistisch machen sie ihre natürlichen Details: glänzende Stellen im Gesicht, ein paar Rötungen, Lichtreflexe im Haar, Sommersprossen und mehr - wie eine echte Person eben. Und ja, so sieht man eben ohne Filter aus und den hat Aloy nicht nötig.

So sieht ein Teil des Aloy-Leitfadens von Playstation aus - ganz schön aufwendig!

Hinzu kommt Aloys berühmte Mähne, die in Forbidden West noch viel mehr Details, einzelne Strähnen und Zöpfe besitzen. In Sachen Klamotte ist Aloy hauptsächlich auf starke Beweglichkeit angewiesen, dass sie sich als Jägerin so agil wie möglich an die Maschinen heranpirschen kann - und so sind ihre Outfits auch im zweiten Teil wieder angelegt, passend zu ihrem sehnigen Körperbau.

Laut Playstation-Blog hatte man für Aloys Animationen nun natürlich neuere Technologie, die für "verbesserte Aufnahmegenauigkeit ihrer Gesichtsausdrücke und Körperbewegungen" sorgt.

All diese Details als Cosplay nachzumachen, ist ziemlich knifflig. Deshalb findet ihr von Playstation jetzt nicht mehr nur einen offiziellen Leitfaden für Aloys Nora-Jägerinnen-Outfit aus dem ersten Spiel, sondern auch einen für die bunte Utaru-Harvester-Kleidung aus dem Trailer, die laut Blog aus Natur-Materialien der Region besteht. Mit diesen vielen Details ist das neue Kostüm aber fast noch schwerer nachzumachen, als das vorherige - oder eine nette Herausforderung?

In den nächsten Wochen werden wir uns noch mehr Aspekte zum Thema Horizon: Forbidden West vornehmen, denn so wichtig große Firmenübernahmen auch sind: Coole Triple-A-Games wie dieses sind ein sehr wichtiger Grund, dass wir so viel Spaß am Hobby haben.

Über den Autor

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Judith Carl

News-Redakteurin

Judith Carl ist Volontärin für News und Social Media bei Eurogamer.de. Judith hat Medienwissenschaften studiert. Sie streamt begeistert am liebsten Rollenspiele und Adventure Games auf Twitch. Ihre weiteren Leidenschaften sind LARP, Pen and Paper, und Trash-Filme.

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