Skip to main content
Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Stellar Blade: So schafft es Hyung-tae Kim, alte Erfolgsrezepte mit modernen Mitteln neu zu denken

ShiftUps CEO über Eves Figurendesign, Yoko Taro und viel mehr.

Stellar Blade, ehemals bekannt als Project Eve, ist ein spezielles Spiel, das während der gesamten Release-Phase für einige hitzige Diskussionen online sorgte. Bisweilen erhielt das herausfordernde Action-Adventure nicht nur bei uns sehr gute Wertungen. Doch wie steht CEO Hyung-tae Kim zu den Reaktionen der Fans zu seinem Design und wie hat die Entwicklung zusammen mit Sony funktioniert? Das alles und noch viel mehr durfte ich mit dem leitenden Entwickler und gleichzeitig Zeichner selbst in einem ausführlichen Interview besprechen.

Stellar Blade sieht nicht nur beeindruckend aus, sondern nutzt die Zusammenarbeit mit Sony, um alle Funktionen der Konsole zu bedienen. Laut Kim bietet die PS5-Exklusivität einige Vorteile, denn neben der gewünschten Optik kann das Spiel so in flüssigen 60fps laufen und verlässt sich auf ein verbessertes Spielerlebnis durch Eigenschaften des DualSense-Controllers. Der leitende Entwickler verrät zudem, dass sie sofort mit Shūhei Yoshida in den Austausch gegangen sind, als dieser Project Eve bemerkte.

"Wenn man sich meine alten Kunstwerke anschaut, bemerkt man, dass ich einfach das mache, was ich schon immer gemacht habe."

Wenn wir über die Optik sprechen, kann man natürlich nicht darüber hinwegsehen, dass Eves Design für viele Diskussionen im Internet sorgte, auch das ist dem Illustrator nicht entgangen. Er bezieht dazu Stellung: "Wenn man sich meine alten Kunstwerke anschaut, bemerkt man, dass ich einfach das mache, was ich schon immer gemacht habe. Das war schon immer mein Stil. Vielleicht ist diese Diskussion deshalb entstanden, weil wir das nun in Form eines Singleplayer-Konsolenspiels präsentieren." Der CEO von ShiftUp bittet Spielerinnen und Spieler vielmehr auf das Gameplay zu achten, das für eine unterhaltsame Spielerfahrung sorgen will. Aber da muss ich noch mal kurz nachhaken. Oft begründen Spiele mit freizügigen Hauptfiguren wenigstens die Optik in der Geschichte oder beim Schauplatz. Was Hyung-tae Kim als Illustrator und gleichzeitig Leiter des Studios an der Stelle sagt, wird besonders spannend. Aber das könnt ihr ja aus erster Quelle im obigen Video erfahren.

Stellar Blade - Interview mit Hyung-tae Kim

Während der Arbeiten zu Stellar Blade konnte der leitende Entwickler Yoko Taro, den Schöpfer von NieR, kennenlernen und hat im Laufe der letzten Wochen sogar ein Interview mit ihm veröffentlicht. Allerdings war nicht nur NieR ein großes Vorbild für das aktuelle Spiel von ShiftUp, sondern auch viele andere Videospiele und Medien aus den 80ern und 90ern. Der CEO erklärt, woher seine Inspirationsquellen stammen: "Natürlich schaue ich mich bei beliebten Medien für Inspirationen um, aber mein Konsum als Kind, fällt eher ins Gewicht [...] Um meine Ideen umzusetzen, bin ich zudem viel gereist, beispielsweise nach China, Taiwan, Hongkong, Japan und in andere ostasiatischen Länder."

Besonders freuen dürft ihr euch übrigens auf das New Game+, was ja erst heute mit dem Release veröffentlicht wird. Hier floss gleich das Feedback mit ein, das die Entwickler nach der Veröffentlichung der Demo erhielten. Kim spricht von "einer Menge besonderer Überraschungen". Übrigens sucht das Studio bereits nach Entwicklern für ihr "Cross-Plattform-Next-Gen"-Projekt! Es bleibt also sehr spannend, was uns nach dem heutigen Stellar Blade Release noch aus dem Studio Shift Up erwartet.

Wir bedanken uns bei Sony und Hyung-tae Kim für die Zeit und das spannende Interview. Stellar Blade ist ab heute für PlayStation 5 erhältlich.

Schon gelesen?