Hidetaka Miyazaki bekräftigt noch einmal: Die Dark-Souls-3-DLCs markierten das Ende des Franchises

... zumindest jetzt im Moment.

Auch wenn man es in so mancher Lebenslage verdrängt und nicht wahrhaben will: Alle guten Dinge gehen irgendwann zu Ende.

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Dass es bei Dark Souls eher früher als später der Fall sein wird, das bekräftigte From Softwares Präsident Hidetaka Miyazaki nun noch einmal gegenüber Polygon.

Auf die Frage hin, ob die kommenden DLCs für Dark Souls 3 das Ende der Reihe markieren, zögerte Miyazaki keine Sekunde und brachte ein "Ja" heraus, gefolgt von einem Lachen.

Nur um im nächsten Satz noch einmal das Feuer der Hoffnung grausamst zu schüren, als wollte er niemandem mit derlei Aussagen auf die Füße treten: "Es ist Zeit, sich vom Dark-Souls-Franchise wegzubewegen. Als Präsident von From Software verneine ich nicht komplett die Möglichkeit, dass die Reihe in der Zukunft wiederkommt".

"Es könnte jemand anderen in der Firma geben, der an neuen Teilen arbeiten möchte. Wir glauben jedoch, dass die Serie nach den beiden DLCs enden wird."

"HD"-Remakes älterer Teile kamen wieder einmal zur Sprache, und Miyazaki ist diesen nicht abgeneigt, obwohl nicht klar ist, ob er simple Ports oder technisch aufwendige Überarbeitungen meint.

So richtig Abschied nehmen mag er vom stärksten seiner Spiele jedoch nicht, wie es scheint: "Ich sage nicht, dass ich nicht an einem Dark-Souls-ähnlichen Spiel oder einem Dark-Fantasy-Spiel arbeiten werde."

"Wir würden gern einige der guten Dinge aus dem Franchise für neue Produkte übernehmen [...]. Wir würden gern nehmen, was wir bei Dark Souls gelernt haben, und es in künftigen Marken nutzen."

Ashes of Ariandel, der erste DLC für Dark Souls 3, erscheint am 25. Oktober. Der zweite und letzte ist für Anfang 2017 eingetaktet. Gestern erst wurde ein fünfminütiges Video mit Spielszenen veröffentlicht.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

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Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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