Destiny 2: Strike erklärt - Wie ihr Strikes freischaltet, welche es gibt und ihre Belohnungen

Aufs ins Gefecht.

Wer Destiny 2 spielt, hat wahrlich mehr als genug Aktivitäten zur Auswahl. Eine der anspruchsvolleren und zugleich spaßigsten stellen dabei Strikes dar.

Die Liste der verfügbaren Strikes wird kontinuierlich von Entwickler Bungie erweitert. Trotzdem solltet ihr euch darauf einstellen, ein und dieselbe Schlacht mehrere Male zu absolvieren. Destiny ist ein Grind-basiertes Spiel und Strikes bilden dahingehend keine Ausnahme.

Damit ihr aber vorab wisst, was euch erwartet, klären wir in diesem Guide die wichtigsten Fragen zu diesem nicht gerade unwichtigen Thema. Wie erklären euch, wie ihr Strikes freischalten könnt, welche überhaupt zur Auswahl stehen und wofür ihr diese Mühen auf euch nehmt. Außerdem geben wir euch Tipps und Tricks, die eure nächsten Runs hoffentlich etwas leichter gestalten.

Strikes: Voraussetzungen und wie ihr sie in Destiny 2 freischalten könn

Habt ihr bereits ein paar unserer Guides gelesen oder schlicht versucht, verschiedenen Aktivitäten im MMO-Shooter nachzugehen, dürftet ihr bereits eine starke Vermutung haben, wie ihr Strikes freischaltet. Wie viele anspruchsvollere Aufgaben verlangen auch diese, dass ihr vorab die Kampagne abschließt. Genauer gesagt müsst ihr eine bestimmte Mission auf dem Planeten Io abschließen, mit der ihr nach etwa Dreiviertel der Story konfrontiert werdet.

Destiny_2_Strikes_Zavala

Anschließend solltet ihr der Farm, dem neuen Social-Space, einen Besuch abstatten und dort Hawthorne aufsuchen. Führt erst ein Gespräch mit ihr, bevor ihr Zavala ein Ohr abkaut, anschließend habt ihr endlich Zugriff auf Strikes. Zumindest theoretisch, denn für die Teilnahme gibt ein paar weitere Voraussetzungen:

  • Benötigtes Erfahrungs-Level: 12
  • Benötigtes Power- bzw. Kraft-Level: 130 Kraft
  • Empfohlenes Power- bzw. Kraft-Level: 140 Power

Playlist: Alle Strikes und welche Belohnungen ihr erhalten könnt

Strikes sind eine High-Level-Aktivität, nehmen pro Run rund 20 Minuten eurer Zeit in Anspruch und laufen ähnlich ab wie Story-Missionen. Bis auf eine Ausnahme: Um an Strikes teilnehmen zu können, müsst ihr als Gruppe von insgesamt drei Hütern losziehen. Wenn ihr vorab noch kein Mitglied eines Feuertrupps seid, verbindet euch das Spiel automatisch mit Mitspielern.

Wie so oft in Leben ist Kommunikation auch hier ein entscheidender Schlüssen zum Erfolg, obgleich sie weniger entscheidend ist als in den deutlich schwereren Dämmerungs-Strikes oder Raids. Im Notfall könnt ihr euch also selbst dann durchschlagen, wenn eure Kollegen einigermaßen planlos durch die Gegend rennen und alles wegpusten, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Tatsächlich setzten Strikes ohnehin selten mehr voraus als das; meistens ist euer Ziel sehr klar definiert: Lauft von A nach B und hinterlasst eine Schneise der Verwüstung. Wenn's weiter nichts ist.

Destiny_2_Vanguard_Strikes

Doch welche Strikes stehen euch aktuell eigentlich zur Auswahl? Die folgende Auflistung verrät es euch.

Destiny 2: Strike-Playliste

  • Die verdrehte Säule
  • Das Pyramidion
  • Exodus-Absturz
  • Waffenhändler
  • Savathuns Lied
  • See der Schatten (PS4-exklusiv)

Was Belohnungen anbelangt, hat sich im Vergleich zum ersten Destiny ein bisschen was verändert. Im Nachfolger erhaltet ihr keine festgelegten, Strike-spezifischen Items, sondern schlicht eine Mischung aus seltenen (blauen) und legendären (lilafarbenen) Objekten. Obendrauf gibt's zudem Fraktions- und Clan-Erfahrungspunkte, die ihr allerdings auch durch das Absolvieren anderer Aktivitäten erhalten könnt.

Ihr seid auf der Suche nach weiteren Tipps? Dann werft doch mal einen Blick in unseren umfassenden Destiny-2-Guide.

Destiny 2: Tipps und Tricks für Strikes

Auch wenn diese Kämpfe zumeist keine allzu schweren Prüfungen darstellen, können ein paar Tipps nicht schaden.

Destiny_2_Daemmerungs_Strike
Bei den schwereren Dämmerungs-Strikes bekommt ihr es unter anderem mit einem knapp bemessenen Zeitlimit zu tun. Sparrows sind da eine große Hilfe.
  • Achtet auf Herausforderungen: Die jeweiligen Strike-Herausforderungen werden euch vor dem Start einer jeden Runde angezeigt, außerdem könnt ihr sie durch das Aufrufen eures Geistes jederzeit erneut überprüfen. Sie sind eine prima Möglichkeit, zusätzliche Belohnungen einzusacken.
  • Ihr müsst nicht jeden Gegner erledigen: Ganz im Gegenteil: Es gibt zahlreiche Situationen, in denen ihr ganz einfach an euren Feinden vorbeilaufen könnt. Dieses Verhalten mag euch vielleicht zunächst widersinnig erscheinen, aber spätestens, wenn ihr Strikes nur schnell für die Belohnungen durchspielen wollt, wird euch diese Taktik viel Zeit ersparen. Nutzt auch euren Sparrow, um schnell große Distanzen zurückzulegen.
  • Übt euch im Springen: Speziell Raids verlangen euch zum Teil überraschend präzise Sprünge und andere Manöver ab. Auch in Strikes gibt es Abschnitte, in denen ihr euer Jump-and-Run-Geschick unter Beweis stellen müsst. Nutzt diese Gelegenheiten als Training.
  • Weist euren Teammitgliedern Aufgaben zu: Das solltet ihr besonders während Bosskämpfen tun, da diese häufig eine spezielle Strategie erfordern. Ihr könnt etwa zwei Hüter darauf ansetzen, dem Boss zuzusetzen, während ihr euch um dessen Fußvolk kümmert.
  • Teleportiert euch zu vorpreschenden Teammitgliedern: Das ist nur in bestimmten Situationen möglich, etwa vor Bosskämpfen. Auf diese Weise kann der voraneilende Spieler seine zwei Kollegen einfach hinterher teleportieren und ihnen dadurch Fußmärsche ersparen. Ein gutes Beispiel hierfür sind beispielsweise die nervigen Bohrerarme im Verdrehte-Säule-Strike.
  • Lernt die Strikes auswendig: Spätestens, wenn ihr in höhere Power-Level-Territorien vorstoßt, könnte man Strikes schnell als Zeitverschwendung abtun. Das wäre allerdings ein großer Fehler: Umso besser ihr die Schlachten kennt, desto leichter werden euch später ihre knackigen Nightfall- bzw. Dämmerungs-Versionen fallen.

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