Fortnite: Epic reagiert auf Kritik am neuen Cross-Plattform-Matchmaking

Und neue Details zu den Bots.

In der letzten Woche führte Epic ein neues, Skill-basiertes Matchmaking-System in Fortnite ein.

Eines, das zugleich auch Spieler unabhängig von Plattform und Eingabegerät zusammenführt.

Epic zufolge könne man so auch zum Beispiel tolle Spieler auf Mobilgeräten mit Maus-und-Tastatur-Spielern auf einem ähnlichen Niveau zusammenbringen und für einen fairen Kampf sorgen. Die Fans sahen das nicht unbedingt so positiv.

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Das neue Matchmaking-System kommt nicht überall gut an.

Darauf hat das Unternehmen jetzt in einem neuen Blogeintrag reagiert.

"Mit dem Start des Systems gab es bereits Diskussionen über potentiell unfaire Vorteile, die dadurch entstehen würden, dass Spieler unterschiedlicher Plattformen und Eingabemethoden miteinbezogen werden", heißt es. "Das neue Spielersuchsystem erfasst allerdings verschiedene Fähigkeitsniveaus über unterschiedliche Plattformen und Eingabemethoden hinweg und steckt Spieler mit ähnlichem Können in ein Match."

Und weiter: "Mit dem neuen Spielersuchsystem verfolgen wir das Ziel, für alle Spieler fairere Matches zu schaffen, wobei wir jede Plattform auch einzeln betrachten. Das bedeutet, dass Spieler bei ähnlichem Fähigkeitsniveau mit Gegnern ALLER Plattformen in einem Match landen - ganz egal, ob sie Maus und Tastatur, einen Controller oder Touch-Steuerung benutzen. Wir werden die Matchanalysen und euer Feedback genau im Auge behalten, um Anpassungen vornehmen zu können, damit jeder ein faires Match spielen kann."

Kritisch beäugt wird von der Community das soenannte "Smurfing". Heißt: Ein Profi-Spieler erstellt sich einen frischen Account und dominiert Anfänger. Epic weißt darauf hin, dass dies nicht erlaubt sei.

"Wir sehen im Moment viele Diskussionen bezüglich des Erstellens von Smurf-Accounts, um in einfachere Matches zu kommen", schreibt das Studio. "Das Erstellen von Smurf-Accounts ist ein bannbares Vergehen. Wir empfinden, dass das Erstellen von Smurf-Accounts negatives Verhalten und schlechte Auswirkungen auf das Gameplay mit sich bringt. Wenn wir wiederholte Berichte erhalten und finden, dass du das Spiel anderer Nutzer kontinuierlich beeinträchtigst, werden wir das angemessene Verfahren einleiten."

Darüber hinaus gibt es auch ein paar neue Informationen zu den angekündigten Bots.

Ihr könnt Bots zum Beispiel nicht zuschauen, wenn euch einer besiegt hat. Und wart ihr der letzte menschliche Spieler, endet danach das Match.

Eine Gruppenbildung mit Bots ist nicht geplant, ebenso können sie anfangs keine Fahrzeuge nutzen. Im Kreativmodus sind Bots nicht vorgesehen, was aber noch auf Epics "Entwicklungsplan landen" könnte.

"Wir denken derzeit über einen Bot-Modus nach, der euch die Möglichkeit gibt, euer Können zu verbessern, die Karte zu erkunden und euch spielerisch auf das nächste Level zu bringen", heißt es außerdem.

Indes hat Epic Season 10 in Fortnite noch ein wenig verlängert.

Quelle: Epic

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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