Resident Evil Village soll weniger gruselig werden als RE7 - aufgrund von Feedback

Biohazard war einigen "zu unheimlich zum Spielen".

  • Einige Reviewer fanden Resident Evil 7 laut Produzent Kanda zu gruselig
  • Deshalb soll die Spannungskurve in Village nicht so extrem werden

Tsuyoshi Kanda, der Produzent von Resident Evil Village, sprach in einem Interview unter anderem über den Gruselfaktor des neuen Horror-Spiels, das diese Woche auf den Markt kommt. Laut einigen Reviews war Resident Evil 7 wohl für manche etwas zu unheimlich, weshalb man die Spannungskurve im neuesten Teil nicht ganz so extrem ansetzen wollte.

Im neuen Resident Evil mit dem Beinamen Village wollte man offenbar dafür sorgen, dass die Mischung aus Grusel und Spaß besser ausbalanciert ist: "Wenn wir ein neues Resident-Evil-Spiel entwickeln, ist es nicht immer unser Ziel, es gruseliger zu machen als den Vorgängertitel, sondern eine Balance zu finden, um den Spielern ein gruseliges, aber unterhaltsames Erlebnis zu bieten", sagt Kanda laut Axios Gaming.

In einigen Feedbacks hieß es wohl, RE7 sei zu gruselig gewesen. "In einer Hinsicht ist das genau das, was wir anstrebten", sagt Kanda dazu, "also ist es ein großes Kompliment für uns."

Andererseits wolle man keine permanente Anspannung erzeugen: "Aber gleichzeitig ist es immer unser Ziel, etwas zu erschaffen, bei dem sich jeder wohlfühlt, wenn er reinspringt und es spielt, also haben wir die Spannungskurve im Vergleich zu Resident Evil 7: Biohazard gesenkt, damit die Spieler nicht in ständiger Angst sind."

RE7 setzte laut Kanda oft auf das Element der Enge: Man bewegte sich viel in schmalen, geschlossenen Räumen, die für Beklemmung sorgten. In Resident Evil 8 sieht das anders aus, dort gibt es mehr Bewegungsfreiraum, weshalb die Grusel-Effekte etwas anders funktionieren als im Vorgänger.

"Für Resident Evil Village haben wir einen ganz anderen Ansatz gewählt, mit der Offenheit des Dorfes und der Tatsache, dass die Spieler nicht wissen, was hinter den Bäumen lauern könnte", sagt er. Generell sei es wichtig, die Anspannung im Spiel nicht überzustrapazieren, sondern ein sinnvolles Maß zu finden: "Etwas, auf das wir auch immer achten müssen, ist die Spannungskurve. Wir stellen auch fest, dass Menschen immun gegen Angst werden, wenn sie ständig mit einer angespannten Situation oder Umgebung konfrontiert werden."

Deshalb gibt es auch in einigen Resident-Evil-Teilen gewisse Schutzräume, in denen man durchatmen kann, um das eigene Spannungslevel wieder zu senken: "Diese Momente der Ruhe wirken wie ein Puffer, um sicherzustellen, dass die Leute nicht völlig desensibilisiert sind gegenüber dem Horror", heißt es im Interview.

Resident Evil Village ist der achte Teil der Hauptreihe und erscheint schon in wenigen Tagen - am 7. Mai -, dann könnt ihr euch ja selbst davon überzeugen, wie gruselig das Spiel geworden ist.

Kürzlich erschien auch bereits die Demo zum Spiel mit dem kleinen Nachteil einer strengen Zeitbegrenzung. Dazu haben wir aber auch einen Tipp, wie ihr euren Timer der PC-Demo einfach wieder zurücksetzen könnt.

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Judith Carl

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News Redakteurin

Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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