Genshin Impact: Die Alpen in Tyvat - miHoYo gibt Einblicke hinter die Kulissen von Dragonspine

Auf zum Fantasy-Jodeldiplom.

  • Ein offizielles Video blickt hinter die Kulissen von Dragonspine
  • Darin zeigt miHoYo Design-, Gameplay- und Sound-Ideen
  • Die echte Vorlage für die Winterregion bildeten die Alpen

Die verschiedenen Regionen im Open-World-RPG Genshin Impact sind bisher alle einer bestimmten Jahreszeit zugeordnet. Mit dem Gebiet, das passenderweise am 23. Dezember 2020 in Spiel kam, hielt der Winter Einzug in das Gratis-Rollenspiel.

In einem offiziellen Video "Snow-Covered Path" gibt Entwicklerstudio miHoYo einen kleinen Blick hinter die Kulissen der verschneiten Region - aber Vorsicht: Wenn ihr das Gebiet noch nicht ausgiebig erkundet habt, könnte es euch ein wenig die Spannung nehmen.

Nach Frühlings- und Herbstlandschaften geht es in Dragonspine ins eiskalte Gebirge, was natürlich eine neue Licht- und Farbstimmung benötigte, von leuchtenden, sonnenbeschienenen Landschaften hin zu kühlen Tönen mit schummriger Beleuchtung. Dabei orientierte sich das Team offenbar an zahlreichen Fotografien von Winterlandschaften. Gut, das Ergebnis sind dann eher romantisierte Winterlandschaften aus einer perfekten Traumwelt, ohne Schneematsch und ekelhaft-glitschigen Eisregen.

Dabei basiert die Landschaft von Dragonspine laut miHoYo sogar auf einem konkreten Ort und der ist nicht gerade magisch und gar nicht einmal so weit weg - genau: die Alpen haben Modell gestanden, genauer gesagt das Matterhorn, wie es im Video heißt.

Diese fröstelnde Umgebung spiegelt sich auch im Gameplay mit einer Kälteskala wieder, die ihr bei eurem Besuch in Dragonspine stets im Blick haben müsst. Kein Wunder, die Figuren laufen dort ja auch munter in Kleidchen oder bauchfreien Oberteilen herum - nicht gerade Survival-tauglich.

Laut Video (Vorsicht, kleiner Spoiler) ist wohl besonders viel Arbeit in das Design der sogenannten Skyfrost Nail geflossen. Um diese zu besuchen, muss man aber erst ein paar Quests abschließen, habt ihr es schon dorthin geschafft? Dabei handelt es sich quasi um das Zentrum der Mysterien in Dragonspine, neben Relikten alter, vergessener Kulturen - aber mehr sei an dieser Stelle lieber nicht verraten.

Neben den Einblicken in die Grafik von Dragonspine kann aber eine Sache an Genshin Impact wie immer noch mehr überzeugen und spielt das Design fast ein bisschen an die Wand: Die Musik. Der Soundtrack hat hier mal wieder Gänsehautgarantie und passt gut zu den geheimnisvollen Winterbildern. In Dragonspine gibt es zum Beispiel Orte wie Höhlen oder Grotten, an denen man ein leichtes Echo hören kann, um die Geräuschkulisse realistischer zu gestalten.

miHoYo macht sich sogar immer wieder die Mühe, für jeden kleinen Charaktervorstellungs-Trailer - und es gibt dauernd neue Figuren in Genshin - wieder eine passende Musik zu komponieren... puh, ganz schöner Aufwand für ein paar Minütchen, aber es sorgt auf jeden Fall für eine extrem intensive Atmosphäre in den YouTube-Videos.

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Über den Autor:

Judith Carl

Judith Carl

News Redakteurin

Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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