Valheim: Mit dem Karren und verstärkten Kisten gibt es mehr Lagerplatz und mehr Items zu tragen

Für die nächste Farmingrunde besser gerüstet.

Platzmangel in Valheim kann ganz schön zeitraubend sein, wenn man immer wieder an seine Grenzen stößt und nicht weiß, wo man das ganze gesammelte Zeug unterbringen soll. Kisten sind die grundlegendste Art, nicht genutzte Gegenstände zu lagern, aber sie sind recht klein und außerdem unbeweglich. Steht eine Kiste in eurer Basis, nun, dann steht sie dort und nimmt, was man ihr gibt, bis man sie zerstört.

Aber es gibt eine bessere Lösung für das Platzproblem: einen Karren. In diesem Guide zeigen wir, wie man Karren baut, welche Eigenschaften sie haben und in welchen Situationen sie sich als nützlich erweisen.

Welche Vorteile hat ein Karren in Valheim?

Gegenüber einer handelsüblichen Kiste eine ganze Menge. Kisten haben nur zehn Lagerplätze und... können sonst nicht viel mehr. Sie stehen und lagern Dinge, dafür sind Kisten gemacht. Der Karren ist ihnen in fast jeder Hinsicht überlegen, außer vielleicht in Sachen Formfaktor, da er mehr Platz in eurer Basis einnimmt.

  • Ein Karren hat 18 Lagerplätze und kann damit fast die doppelte Menge an Items fassen. Eine Gewichtsbeschränkung gibt es nicht.
  • Ein Karren ist beweglich, was eine immense Erleichterung darstellt, wenn ihr Rohstoffe farmen gehen möchtet und euer eigenes Inventar an seine Grenzen stößt.

Lest hier, wie ihr das Inventar vergrößert, um mehr tragen zu können: Valheim - Händler finden und Inventar erweitern

Wie baut man einen Karren?

Zum Freischalten der Bauanleitung für einen Karren braucht ihr eine Schmiede und müsst dort bereits mit der Verarbeitung von Bronze vertraut sein. Opfert einen Bronzebarren zur Herstellung eines Packen Bronzenägel und ihr schaltet den Karren frei. Zum Bau sind folgende Komponenten nötig.

  • 20x Holz + 10x Bronzenägel + Werkbank

Die Beschaffung dieser Materialien ist kein Hexenwerk und so solltet ihr schnell zu eurem Karren kommen. Wer mag, kann die Dinger einfach nur in der Basis platzieren, um darin Rohstoffe und Co. zu lagern. So erspart man sich das Durchschalten mehrerer Kisten, aber das nur nebenbei.

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Der eigentliche Clou an einem Karren: Ihr könnt ihn bewegen und mitnehmen. Er fungiert gewissermaßen als transportables Inventar. Stellt euch zwischen die Holzgriffe des Karren und klickt darauf. Nun spannt sich euer Charakter quasi davor und ihr könnt den kleinen Wagen ziehen, wohin ihr wollt. Sammelt Gegenstände ein und sobald ihr überladen seid oder keinen Platz im Inventar mehr habt, dreht ihr euch kurz um und verfrachtet den Überschuss in den Karren. Je nachdem, wie schwer er beladen ist, lässt er sich einfacher oder schwerer bewegen. Auch ein starker Anstieg des vor euch liegenden Terrains bzw. die Steilheit wirkt sich darauf aus.

Ein Karren kann nicht im Baumenü zerstört werden, nur durch Waffenschaden (oder durch holpriges Gelände, wenn man ihn etwa schwungvoll über einen Felsen schleift oder mit anderen Hindernissen kollidieren lässt). Das Ziehen funktioniert sogar im Wasser und ihr müsst zum Kämpfen nicht mal anhalten oder das Anhängsel hinstellen. Zerbricht ein Karren in seine Einzelteile, werden auch alle darin gelagerten Items fallen gelassen.

Verstärkte Kisten bauen

Ein wenig später, nachdem ihr die Eisenverarbeitung entdeckt habt (siehe Eisenverarbeitung in Valheim), könnt ihr auch verstärkte Kisten bauen und sie in der Basis platzieren (benötigen 10x Edelholz + 2x Eisen). Sie fügen sich harmonischer ins Wohnbild ein, wenn man es so nennen möchte, und können platzsparend in Gebäuden untergebracht werden, ohne sonderbar auszusehen. Eine verstärkte Kiste hat ebenfalls 18 Item-Slots und damit deutlich mehr Stauraum als eine normale Kiste.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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