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Bloodstained streicht sein höchstes Kickstarter Stretch-Goal: Es wird keinen Roguelike-Modus mehr geben.

Das Gameplay sei mit dem Spielcode nicht kompatibel.

Der eine oder andere dürfte sich erinnern: Das letzte der Stretch Goals des immens erfolgreichen Kickstarters von Bloodstained - Ritual of the Night lag bei 5 Millionen Dollar und versprach den Fans einen Roguelike-Modus. Diesen wird es nun nicht mehr geben, wie Community Manager Jason Ryan auf der Kickstarter-Seite des Spiels informiert.

"Eines der versprochenen Stretch Goals des Spiels war Roguelike. Leider ist der Spielcode, der früh in der Entwicklung des Spiels geschaffen wurde, aktuell nicht kompatibel mit dieser Art Gameplay (besonders ein prozedural generiertes Schloss). Deshalb müssen wir euch leider informieren, dass wie Roguelike nicht mehr als Teil des Stretch-Goals entwickeln werden", so Ryan.

"Wir wissen, dass sich viele darauf sehr gefreut haben und wir entschuldigen uns dafür, dass wir es nicht wie geplant ermöglichen können."

An die Stelle des geplanten Roguelike-Modus tritt nun die "Randomizer"-Spielvariante, die zeitgleich mit dem lang erwarteten zweiten spielbaren und von David Hayter vertonten Charakter Zangetsu erscheinen soll.

"Randomizer ist die Story-Kampagne, wie ihr sie kennt, aber mit einem Twist. Bevor ihr ein Spiel startet, könnt ihr bis zu acht verschiedene Spielparameter randomisieren", erklärt Ryan. Im Spiel sieht das Menü folgendermaßen aus:

Ihr legt Spielziel, Item-Drop-verhalten, Questbelohnungen, Shop-Positionen und so weiter fest. Sicher nicht das, was die Spieler sich erhofft hatten, als sie Roguelike lasen, aber durchaus ein interessanter Satz an Variablen.

Wann Zangetsu und damit auch der Randomizer erscheinen sollen, ist aktuell nicht bekannt. Allerdings sprechen die Entwickler schon von dem Boss Rush Modus, der das Update nach Zangetsu darstellen soll. Klingt ein wenig, als müssten wir nicht allzu lange darauf warten?

Das ist nicht das erste Mal, dass die Entwickler ein Kickstarter-Stretch-Goal nicht erfüllen. Schon die Version für die PlayStation Vita wurde seinerzeit gestrichen. Damals boten die Entwickler an, den Unterstützern, die Vita als Wunschplattform angegeben hatten, ihren Backer-Betrag zurückzuzahlen.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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