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EA: Zu viele und innovationslose Medal of Honors bedeuteten den Niedergang

Mit dem Reboot in die Top 10

Dass die Medal-of-Honor-Reihe von seiner einstigen Platzhirsch-Position aufs Abstellgleis geriet, hat sich EA selbst zuzuschrieben, so die Einschätzung von EAs Frank Gibeau im Interview mit Gamasutra. Seiner Auffassung nach erschienen mit der Zeit zu viele und zu innovationslose MoHs.

„Ich war nicht zufrieden mit den Verkäufen von Airborne und es war ein Projekt, das ich in letzter Minute geerbt habe, als ich zu diesem Label kam“, so Gibeau. „Uns blieb im Grunde nur ein Monat damit, also dachte ich daüber nach, was ich zukünftig innerhalb des Games-Labels aufbauen wollte. Und wir wollten weltweit führend sein in der Shooter-Sparte. Punkt.“

„Ich glaube, jedes Franchise, das so lange existiert, ist irgendwann festgefahren, wird übertrieben annualisiert. Ihnen gehen die Innovationen aus“, so Gibeau weiter. „Das Team hämmert jährlich ein Spiel zusammen und wird müde. Es geht ihnen die Zeit aus, es mangelt am Einsatz, innovativ zu sein und neue Risiken einzugehen. Außerdem kam es mir vor, als würde der Online-Komponente nicht ausreichend Aufmerksamkeit zukommen.“

Die Macht eines Shooter-Franchises sieht Gibeau nämlich vor allem in dessen Online-Komponente begründet. Dank der Mithilfe von DICE ist er aber zuversichtlich, dass die Reihe ihre einstige Spitzenposition am Markt zurück erobern kann.

„Mit Medal of Honor rebooten wir die Serie, um sie unter die Top 10 zu bekommen“, fügt er hinzu.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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