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PlayStation kann sich ein exklusives Destiny 2 gar nicht leisten - eine TV-Adaption aber schon

Sony wird sein Versprechen halten und Destiny 2 auf allen Plattformen gleich behandeln. Alles andere ergibt für Melanie keinen Sinn.

Team Blau sichert sich Bungie - aber was heißt das jetzt für alle Spieler von Destiny 2? Erst mal gar nicht so viel. Wie das Studio bereits nach der Übernahme durch Sony betont hat, wird es weiterhin unabhängig und plattformübergreifend arbeiten. Bis ins Jahr 2024 ändert sich zumindest nichts an den Plänen des Entwicklers.

Alles wird gut, es bleibt alles so wie es ist

Sonys neueste Akquisition lässt sich wunderbar mit Microsofts Kauf von Mojang vergleichen. Auch das Studio hinter Minecraft ist seit nun fast acht Jahren in den Händen des Xbox-Herstellers und bringt seine Updates trotzdem auf alle Plattformen. Ein ähnliches Vorgehen kann ich mir auch bei Bungie vorstellen, besonders da Cloud-Lösungen immer interessanter werden und die Bindung an ein bestimmtes Gerät immer unattraktiver wird.

Zusätzlich besitzt Destiny 2 seine mit Abstand größte Community auf dem PC und hat auch durch die Zeit im Xbox Game Pass auf Microsofts Konsole den ein oder anderen Spieler dazugewonnen. Selbst die Erstellung PlayStation-exklusiver Inhalte, wie Dungeons oder Strikes, klingt für mich seit der Einführung des Crossplay nicht mehr nach einer vertretbaren Option. Immerhin könnte man sich so seine größte Zielgruppe vergraulen. Wie Jim Ryan aber bereits gesagt hat, ist es nicht der Plan des Unternehmens, diese Gemeinschaften auseinanderzureißen.

Nach der Hexenkönigin-Erweiterung wird auch das nächste DLC ganz sicher für alle Plattformen erscheinen.

Bungies Shooter schafft es sicher auch ohne Exklusivität eine finanzielle Bereicherung zu sein. Nicht nur könnte der Titel im noch unangekündigten Abo-Dienst von Sony glänzen, das Unternehmen profitiert auch von der vielen Expertise des Studios in Sachen First-Person-Shooter und Live-Service-Games. Genau dort füllt Bungie eine Schwachstelle, die PlayStation schon länger mit sich herumschleppt.

Wäre ein Destiny-Film jetzt im Bereich des Möglichen?

Ich sehe das Ganze also positiv, auch wenn ich selbst nicht auf der PlayStation spiele. Immerhin bietet Sony dem Studio viele neue Möglichkeiten, von denen mich eine ganz besonders freuen würde.

Destiny ist ein großes Franchise mit einer wunderbaren Geschichte, die mit einer guten Inszenierung wirklich das Zeug zu einer klasse Leinwandproduktion hätte. Klingelt es schon? Sony ist dafür bekannt, seine großen Franchises in ein Film- oder Fernsehformat zu verwandeln. Denkt doch mal an den Film zu Ratchet and Clank oder die kommenden Verfilmungen von Uncharted und The Last of Us. Warum nicht in Zukunft eine Serie zu Destiny?

Genügend Stoff bietet das Universum rund um die Hüter, die den verbleibenden Teil ihrer Erde vor den Wesen der Dunkelheit schützen, allemal. Traurige Tode, überraschende Wiederkehr, verschwimmende Grenzen von Gut und Böse und viele Verflechtungen der Ereignisse machen die komplexe Story des Shooters so interessant. Und stellt euch diese Skyboxen mal auf einer riesigen Kino-Leinwand vor...

Über den Autor

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Melanie Weißmann

News-Redakteurin

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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