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Sand Land: Es ist Akira Toriyamas letztes Werk und die Spannung war groß

Glück gehabt, es macht Spaß.

Bittersüß ist die Wartezeit auf Sand Land, gerade wenn man mit den Werken von Akira Toriyama aufgewachsen ist. Dragonball, Dr. Slump und Dragon Quest sind nur wenige der erfolgreichen Projekte vom kürzlich verstorbenen Mangaka. Nebenher schrieb und zeichnete Toriyama auch ein paar Kurzgeschichten, die in Form von Einband-Manga hierzulande veröffentlicht wurden. Darunter Sand Land, das aktuell als Anime auf Disney Plus ausgestrahlt wird und dessen Videospiel-Adaption bereits letzten Sommer angekündigt wurde.

Wir waren bei Bandai Namco, um selbst bereits rund vier Stunden ins Action-RPG einzutauchen, sowie einiges über die Story zu erfahren. Ganze vier Demos standen uns dabei zur Verfügung. Entwickelt wird Sand Land übrigens von ILCA Inc, die beispielsweise für One Piece Odyssey verantwortlich waren, das ich sehr gelungen fand. Deshalb war meine Vorfreude auf die neuen Demo-Versionen, die übrigens viel mehr Gebiete, Fahrzeuge und Figuren beinhaltet, als die kürzlich erschienene, immens.

Sand Land - Vorschau

Wir begleiten Belzebub, den Sohn Luzifers, also bei seiner Reise zur legendären Quelle, denn in dieser Wüste herrscht Wasserknappheit, unter der sowohl Dämonen als auch Menschen gleichermaßen leiden. Mit im Schlepptau sind Sheriff Rao und der kleine Dämon Sheef. Später treffen wir auch Mechanikerin Ann und einige Soldaten des Königs kennen. Dieser König beansprucht in dieser dystopischen Dürre das ganze Wasser nicht nur für sich, sondern kommerzialisiert es zusätzlich.

Recht schnell stoßen wir auf unsere erste Quest: Eine Stealth-Mission, die von viel Slapstick-Humor begleitet wird, während sich der als Weihnachtsmann verkleidete Sheef durch ein Dorf wuselt, um wichtige Ressourcen zu klauen. Kurz darauf bricht Belzebub in ein Militärlager ein, in dem Schleichen, Verstecken und Soldaten möglichst leise ausschalten ebenfalls im Zentrum steht - aber wie sollen wir auch sonst an einen Panzer kommen? Fahrzeuge sind nämlich essenziell in dieser großen, meist leeren Wüste. Zu Fuß kann man sich zwar auch fortbewegen und sogar etwas flexibler kämpfen, aber das wird auf Dauer doch sehr langatmig und repetitiv.

Hätte man nur wenige Fahrzeuge zur Verfügung, ließe sich diese Aussage auf die gesamte offene Welt übertragen, aber zum Glück kann man bis zu fünf Fahrzeuge gleichzeitig ausrüsten und die unterscheiden sich gewaltig voneinander. Von schnellen Motorrädern und großen Panzern über unterschiedliche Kampfanzüge bis hin zu Schlauchboten oder Ufo-artige Flugmaschinen - es gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Auszuprobieren und alle Fahrzeuge nach Herzenslust zu gestalten. Leider ist die offene Welt trotzdem ein kleines bisschen zu groß und manchmal ein wenig unübersichtlich. Die Gegner scheinen sich bisher auf öfter zu wiederholen, die Angst vor repetitiven Mustern und Nebenquests in der Welt bleibt doch ein bisschen bestehen.

Dem gegenüber stehen aber große Dungeons mit interessanten Rätseln und Bossgegnern, die gar nicht mal so einfach ausfallen. Zudem haben wir bereits Gebiete besucht, die von Wasser und grünen Wiesen und Wäldern geprägt waren. Wenn ihr mehr davon sehen wollt, schaut unbedingt ins obige Video! Dort gibt es eine ausführliche Vorschau über alle im Test aufgeführten Elemente des Spiels und eine Gegenüberstellung zur bereits öffentlichen Demo. Viel Spaß!

Sand Land erscheint am 26. April 2024 für die PlayStation 5/4, PC und Xbox Series X|S.

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Sand Land

Video Game

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Ana Kudinov Avatar

Ana Kudinov

Video Editor

Ana macht bei Eurogamer.de seit 2020 die Video-Redaktion. Sie streamt in ihrer Freizeit und spielt viel Strategie- und Indiespiele am PC - kann aber grundsätzlich mit jedem Genre und jeder Konsole etwas anfangen. Ana liebt es sich über Japan und Anime zu unterhalten und verbringt dementsprechend auch viel Zeit mit JRPGs und anderen Besonderheiten aus dem asiatischen Raum.
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