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Sons of the Forest: Beste PC-Einstellungen - So kriegt ihr mehr fps!

So holt ihr mehr aus dem Spiel.

Seid ihr genug Überlebenskünstler für Sons of the Forest? Es ist immer unterhaltsam, ein PC-Spiel zu testen, das ständig versucht, einen zu töten.

Auf jeden Fall müssen wir anerkennen, dass Sons of the Forest ein Early-Access-Spiel ist und dass einige technische Mängel zu erwarten sind. Die gute Nachricht ist, dass es nicht wie absoluter Mist läuft und es nicht schwer ist, die Frameraten mit gezielten Einstellungsänderungen und/oder Nvidia DLSS zu verbessern, obwohl es sich hierbei definitiv um eine Baustelle handelt.

Inhalt:

Wir haben Sons of the Forest auf einigen verschiedenen Grafikkarten getestet, hauptsächlich von seinen Mindest- und empfohlenen Systemanforderungen, um zu sehen, wie diese Hardware wirklich mit der Fortsetzung umgeht.

Auf unserem Testrechner mit Core i5-11600K, 16 GB RAM und einer Auflösung von 1080p erreichte die RX 570 durchschnittlich 50 fps auf Ultra Low und 49 fps auf Low. Die Frameraten werden auf älteren oder langsameren CPUs als dem Core i5-11600K etwas niedriger sein, aber die aufgelisteten Prozessoren sollten es auf diesen Voreinstellungen mehr als spielbar halten. Was die GTX 1080 Ti betrifft, so konnte sie 67 fps auf Ultra produzieren, auf High waren es mit 68 fps nur wenig mehr. Diese spezielle GPU könnte auch für 1440p geeignet sein - wir haben mit der Medium-Qualitätseinstellung 59 fps bei 2560x1440 erreicht.

Für eine Kombination aus höheren Auflösungen und höherer Qualität benötigt ihr jedoch etwas viel Leistungsstärkeres. Es muss nicht unbedingt eine RTX 4090 sein, aber die viel erschwinglichere RTX 3070 lief bei 4K anständig, mit durchschnittlich 48 fps auf Ultra und 57 fps bei Nutzung von DLSS im Qualitätsmodus. Es ist auch eine gute Option für schnelle 1440p,hier erreicht sie 71 fps auf Ultra bei nativer Auflösung und 77 fps mit Quality-DLSS.

Mit fast zwei Dutzend individuellen Grafikeinstellungen zum Ein- und Ausschalten sollte Sons of the Forest die Flexibilität haben, die ein PC-Spiel benötigt, um auf einer Vielzahl von Hardware gut zu laufen. Aber es wird wahrscheinlich erst in vollem Umfang funktionieren, wenn es weiter durch die Early-Access-Phasen geht.

Zum Glück ist es nicht so schlimm wie Kerbal Space Program 2, aber es hat in mehr als einem Bereich Schwächen. Stottern ist im aktuellen Build an der Tagesordnung, ebenso wie Inkonsistenz: Eine GPU, die in einer dunklen Höhle etwa 90 fps erreicht, kann beim Wechsel in einen dichten Wald auf 50 bis 60 fps fallen. Auch die Menüs könnten reaktionsschneller sein, wenn sie nicht gerade Fehler aufweisen. In mehreren Fällen hat das Drücken der Pause-Taste das Menü zwar aufgerufen, das Spiel aber nicht tatsächlich pausiert, und Mausbewegungen haben die Kamera weiter bewegt, anstatt den Mauszeiger auf das Menü umzuschalten.

Ob euch das alles davon abhalten sollte, Sons of the Forest im Early Access zu spielen, hängt von eurem persönlichen Toleranzniveau ab. Wir haben nichts gefunden, was den Spielspaß zerstört, würden aber trotzdem empfehlen, regelmäßig zu speichern.


Was sind die besten PC-Einstellungen für Sons of the Forest?

Es gibt auch einige Merkwürdigkeiten, wenn man sich ausschließlich auf die Grafikvoreinstellungen von Sons of the Forest verlässt. Schaut euch nur mal das vollständige Ergebnis der der GTX 1080 Ti bei 1080p an: 89 fps auf Ultra Low, 89 fps auf Low, 74 fps auf Medium, 68 fps auf High und 67 fps auf Ultra. Sowohl am oberen als auch am unteren Ende der Skala gibt es zwei Voreinstellungen mit entweder identischer oder fast identischer Performance. Warum also überhaupt Ultra Low oder High verwenden?

So verlockend es daher sein mag, es auf Low, Medium oder Ultra zu setzen: man kann einige detaillierte Einstellungen vornehmen, um schnellere fps mit höheren visuellen Standards auszugleichen. Ultra-Qualitätseinstellungen können die langsamsten sein, aber wie ihr anhand der Bilder seht, resultiert Medium in einem beträchtlichen Detailverlust. Mal sehen, ob wir nicht eine Kombination von Einstellungen finden können, die das Beste aus beiden Welten darstellt, wobei das Ultra-Testergebnis von 67 fps als Ausgangspunkt dient.

Draw distance: Die Reduzierung auf Medium brachte nur eine Verbesserung von 2 fps. Es ist aber dennoch eine der effektivsten Einzeländerungen, die ihr vornehmen könnt. Behaltet das im Hinterkopf.

Ambient occlusion: Hier gab es keine Änderungen, ihr könnt es auf Ultra lassen.

Fog quality: Es auf Low zu setzen, kostete uns sogar einen Frame. Könnte ein Fehler sein, es zeigt aber auch, dass ihr nichts gewinnt, wenn ihr es reduziert.

Anisotropic features: Das Abschalten hob den Durchschnitt um 1 fps auf 68 fps an. Könntet ihr machen, wenn ihr wirklich jeden Frame braucht, ansonsten nicht unbedingt.

Shadow quality: Auch das hier kann sich lohnen. Das Reduzieren auf Medium brachte den Durchschnitt auf 70 fps. Noch niedriger zu gehen, bringt aber wohl nichts.

Clouds: Low brachte uns auf 69 fps, also keine schlechte Option.

Grass: An Gras gibt es im Spiel keinen Mangel, ihr könnt es euch durchaus leisten, die Qualität auf Niedrig zu setzen. Das bringt euch auf 70 fps.

Water: Könnt ihr auf der höchsten Stufe lassen, die Reduzierung brachte nichts.

Parallax distance: Auch hier keine Unterschiede in der Performance.

Billboard quality: Diese Einstellung scheint festzulegen, ab welcher Distanz Bäume, Büsche und so weiter auftauchen. Das Reduzieren brachte zwar einen Frame, sieht aber deutlich schlechter aus. Lasst es auf High, wenn ihr könnt.

Texture resolution: Auch hier lässt sich wenig gewinnen. Die Reduzierung verschlechterte auf merkwürdige Art sogar die Performance.

Anti-aliasing: FXAA sieht hier nicht schlecht aus, SMAA und das standardmäßige TAA sind aber bessere Alternativen. Wählt das aus, was euch eher zusagt.

Dynamic resolution: Hier findet ihr DLSS und die noch nicht so gelungene FSR-Integration. DLSS ist die beste Option, wenn eure Grafikkarte es unterstützt. Die GTX 1080 Ti tut das nicht, aber mit der RTX 3070 brachte Quality DLSS 8 % mehr fps in 1440p und 19 % mehr in 4K.

FSR und TAAU solltet ihr nur dann verwenden, wenn ihr durch andere Möglichkeiten keine spielbare Famerate erreicht. Außerdem müsst ihr die Zieleinstellung dann ändern. 70 sind Standard, brachten bei der GTX 1080 Ti in 1080p aber wenig. Nach der Erhöhung auf 100 erzielten FSR und TAAU im Durchschnitt 79 fps, sehen aber nicht mehr so scharf aus.

Bloom: Das Abschalten brachte 1 fps. Könnt ihr machen, müsst ihr nicht.

Screen space reflection: Ihr könnt es nur an- oder ausschalten. Das Deaktivieren brachte die GTX 1080 Ti zwar auf 69 fps, die visuelle Qualität leidet aber deutlich.

Motion blur: Das könnt ihr definitiv abschalten. Motion Blur war schon in The Forest hässlich, hier ist es das auch. Und es bringt euch 2 fps mehr.

Micro shadowing: Könnt ihr auch deaktivieren, ohne dass es die Qualität stark beeinflusst, es bringt aber nur 1 fps mehr.

Contact shadows: Solltet ihr in Betracht ziehen. Das Abschalten hebt den Durchschnitt auf 70 fps.

Chromatic aberration: Scheint die Performance nicht zu beeinflussen.

Film grain: Bringt euch bestenfalls 1 fps mehr. Muss nicht, kann aber. Geschmacksfrage.

Colour grading: Das hier sind nicht mehr als ein paar Farbfilter, die die Performance nicht beeinflussen.

Aus dieser langen Liste gibt es acht Einstellungen, die sich ideal für eine Reduzierung eignen. Das Ergebnis sollte eine Konfiguration sein, die auf dem Niveau des Medium-Presets performt oder sogar etwas schneller ist, während sie visuell eher dem Ultra-Preset ähnelt…

  • Draw distance: Medium
  • Shadow quality: Medium
  • Clouds: Low
  • Grass: Low
  • Motion blur: Off
  • Micro shadowing: Off
  • Contact shadows: Off
  • Film grain: Off
  • Everything else: Ultra

Im Fall der GTX 1080 Ti führen diese Einstellungen dazu, dass der Durchschnitt von 67 fps auf 83 fps ansteigt, was einer Verbesserung von 23 % entspricht. Und es gibt noch mehr potenzielle Frames, die gewonnen werden können, wenn eure Grafikkarte DLSS unterstützt, was wir bei 1440p und höher wärmstens empfehlen.

Es ist schade, dass FSR nicht wie ein vollwertiger Upscaler funktioniert - dies lässt AMD-, Intel- und Nvidia-GTX-Karten ohne echtes DLSS-Äquivalent zurück. Diese Einstellungen werden auch nicht die gelegentlichen Ruckler in Sons of the Forest eliminieren, wenngleich ihr damitg einige der Framerate-Einbrüche abfedern könnt.

In diesem artikel

Sons of the Forest

PC

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.
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