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Zelda-Erfolg überraschte Miyamoto

"Es ist ein schlichtes Spiel"

Shigeru Miyamoto hatte den Erfolg, den Zelda Anfang 1986 hatte, nicht erwartet. Es sei ein sehr schlichtes Spiel gewesen, das seiner Auffassung nach nicht gerade "mainstream" war.

Das verrät Miyamoto in der aktuellen Ausgabe der Nintendo-internen Interview-Reihe Iwata Asks (über vg247). Interessanterweise kommt er nur wegen einer Frage nach Steel Diver, dem 3DS-Launchtitel, auf Zelda.

Laut Iwata sei der U-Boot-Shooter ja ein sehr schlichter Titel, was das Gegenteil von den Spielen sei, die Miyamoto für gewöhnlich mache. Miyamoto entgegnet daraufhin:

"Oh, aber ich glaube, das ist ein Missverständnis."

"Als ich The Legend of Zelda gemacht habe, war es auch sehr schlicht [lacht]", fügt er hinzu. "Ich hatte nicht erwartet, dass das Genre so sehr als Mainstream erachtet wird. Ich habe wirklich nicht mit der Reaktion gerechnet, die ich erhielt, als ich das erste The Legend of Zelda machte."

"Ein Spiel mit Schwertern und Magie war nicht gerade mainstream zu dieser Zeit."

Auf die Frage, ob Steel Diver und Zelda in gewisser Weise für ihn das gleiche seien entgegnet Miyamoto:

"Ich glaube schon. Aber wenn ich sage, dass beide 'schlicht' sind, dann meine ich nur, dass beide nicht unbedingt die Aufsehen erregendsten Themen behandeln. Ich glaube, sie gleichen sich in der Hinsicht,dass sie beide einfach Spaß machen."

Über den Autor

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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