Bloodborne: Multiplayer: Online-Modus, Items, PvP, Koop spielen

Bloodborne Komplettlösung: Hier eine Anleitung, wie man im Internet gegeneinander oder miteinander kämpfen kann und was es für Online-Gegenstände gibt.

Tradition verpflichtet auch beim Thema Online-Spiel. Natürlich kann man den Internet-Stecker aus der PS4 ziehen, die drahtlose Verbindung deaktivieren und ganz alleine versuchen, dem Biest namens Yharnam Herr zu werden. Nur so bekommt man die reine Bloodborne-Erfahrung ohne eine Form der Verwässerung. Ihr möchtet nicht sehen, wo andere Spieler sterben, und auch keine Nachrichten auf dem Boden erhalten? Fein, dann Stecker raus oder beim Start einfach den Offline-Modus wählen, so habt ihr das reinste aller Spielerlebnisse.

Was aber, wenn man PS-Plus-Mitglied ist und anfangs, wenn das Spiel startet, „Online spielen" wählt"? So viel vorweg: Nichts ändert sich grundlegend, aber es gibt eine ganze Reihe an Features, die nur mit Netzanbindung funktionieren.

Grabsteine

Seht ihr eine rötlich schimmernde Blutlache, die sich beim Näherkommen als Grabstein entpuppt, könnt ihr darauf klicken und seht dann den Geist des Spielers, der hier vor Kurzem gestorben ist. Ihr könnt so praktisch die letzten Sekunden seines Lebens miterleben, sehen, wie er sich bewegt, erkennen, wo er vielleicht fällt oder was auch immer ihm zum Verhängnis wurde. So kann man Situationen ganz anders einschätzen und erhält so manchen Hinweis auf einem kommenden Feind.

Nachrichten schreiben/lesen

Bereits beim ersten Besuch im Traum des Jägers erhaltet ihr das sogenannte Notizbuch, das nur online einen Nutzen hat. Damit könnt ihr anderen Spielern Nachrichten hinterlassen und dafür auf eine Auswahl an vorgefertigten Satzstücken zurückgreifen. Wer zum Beispiel jemanden vor einem dicken Gegner warnen möchte, kann so etwas schreiben wie „Vorsicht vor Dickwanst weiter vorne". Neu ist, dass man in Bloodborne auch eine Geste hinterlassen kann. Findet ein Spieler eure Nachricht und liest sie, erscheint in dem Fall ein schimmerndes Phantom und verbeugt sich oder was auch immer euch derjenige mitteilen möchte.

Umgekehrt könnt ihr von anderen Spielern hinterlassene Nachrichten lesen und euch so in neuen Gebieten besser vorbereiten. Aber seid achtsam, denn nicht jeder Spaßvogel da draußen meint es gut mit euch. Wie früher in den Souls-Spielen treiben manche Leute ihren Schabernack, indem sie beispielsweise eine Nachricht platzieren, die euch auffordert, dass ihr euch in einen Abgrund stürzt. Überlegt euch solche Dinge gut. Ein Zurück gibt es nicht immer.

Koop-Modus

Nun zum Wichtigsten: dem Koop-Modus, in dem man mit anderen Spielern interagieren kann. Bis zu drei Spieler können ihre Welten miteinander verbinden und so gemeinsam auf Bestienjagd gehen. Was man dafür benötigt? Natürlich wieder spezielle Items: die Kleine nachhallende Glocke zum Anbieten eurer Hilfe für andere Spieler sowie die Herausforderungsglocke zum Hilfe-Anfragen, wenn es allein zu schwer wird. Letztere erhaltet ihr, nachdem ihr das erste Mal in die Arena der Kleriker-Bestie, dem ersten Boss des Spiels, gelaufen seid.

Fürs Starten dieses Bosskampfes erhaltet ihr euren ersten Punkt in Einsicht und findet im Traum des Jägers nahe der Treppe eine weitere Gruppe Boten auf dem Boden. Sie überreichen euch die Glocke. Die kleine nachhallende dagegen könnt ihr bei den mit Einsicht handelnden Boten im Traum des Jägers kaufen (die aktiviert werden, sobald ihr 10 Einsicht auf dem Konto habt); sie kostet 1 Einsicht.

Vorab: Kooperieren funktioniert nur in Gebieten, wo der Boss aufseiten des Hosts noch nicht besiegt ist. Ihr könnt also nicht einfach in alten Arealen eure Freunde dazuholen und ein bisschen durch die Gegend marodieren. Derjenige, der die Unterstützung braucht, muss das in einem Gebiet mit noch intaktem Albtraumnebel tun.

Seid ihr nun online und braucht Hilfe eines anderen Spielers, dann benutzt die Herausforderungsglocke. Anhand eines kreisartigen Effekts um eure Füße herum erkennt ihr, dass das Spiel nach geeigneten Leuten in den Weiten des Internets sucht. Geeignete Leute sind in dem Fall welche, die zur gleichen Zeit die Kleine nachhallende Glocke läuten und damit symbolisieren, dass sie als Unterstützer zur Verfügung stehen. Während das Spiel sucht, könnt ihr frei herumlaufen und tun, wonach euch ist.

Hat das Spiel eine passende Zusammenstellung gefunden, hört man auf beiden Seiten eine erklingende Glocke. Anschließend erscheinen die Unterstützer in der Welt des Hosts und alle können gemeinsam auf die Jagd gehen.

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Die Zusammenkunft endet entweder, wenn der Boss in dem Gebiet besiegt wurde, wenn der Hosts stirbt, die unterstützenden Spieler sterben oder wenn jemand den Schalldämpfer benutzt. Letzterer sorgt dafür, dass jeder wieder in seine Welt zurückkehrt.

PvP gegeneinander spielen

Wer keine Lust hat, sich mit anderen Jägern gegen Yharnams Bestien zu verbrüdern, kann natürlich auch fies sein und versuchen, in ihre Welten einzudringen und Jagd auf sie zu machen. Was stets in einem handfesten Du-gegen-mich-Kampf gipfelt. Hierfür benötigt ihr als Erstes die Finstere nachhallende Glocke, die es ebenfalls bei den mit Einsicht handelnden Boten im Traum des Jägers gibt - kostet 1 Einsicht.

Lasst ihr diese Glocke klingeln, sucht das Spiel im Hintergrund nach einem geeigneten Gegenspieler und beschwört in eurem Spiel die sogenannte glockenläutende Frau. Wieso das wichtig ist? Nun, ohne sie kann kein PvP-Match zustandekommen, weshalb sie gleich mal in der Welt desjenigen Spielers aktiv wird, der die Finstere nachhallende Glocke läutet. So wird es für diesen Spieler einfacher, einen Gegner zu finden.

Aber auch in den selbst erstellten Kelch-Dungeons, die ihr über die Altare im Traum des Jägers erreicht, ist die Frau anwesend. Hier entbrennen also gerne mal Schlachten in den zufallsgenerierten Gängen. Obendrein ist die Maid anwesend, wenn sich Spieler zur Koop-Sitzung zusammenfinden. Wundert euch also nicht, wenn die Gegenseite Rückendeckung hat.

Zum Beenden eines PvP-Matches muss nur ein Spieler den anderen erledigen. Der Eindringling kann auch einen feigen Rückzug antreten, indem er den Schalldämpfer benutzt. Unnötig zu erwähnen, dass dies online kein feiner Zug ist. Wer schon verliert, sollte es mit Würde tun.

Weiter mit: Bloodborne: Kaltblut-Tropfen und wie viele Blutechos sie bringen.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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