Sonys Shuhei Yoshida über No Man's Sky

"Ich verstehe einiges der Kritik gegenüber Sean Murray."

Sonys Shuhei Yoshida räumt persönliches Verständnis für die teils harschen Reaktionen der Spieler gegenüber dem im August erschienenen Weltraumspiel No Man's Sky ein.

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Zum Teil macht er Hello Games' Chefentwickler Sean Murray dafür verantwortlich. Beschwerden vonseiten der Spieler betreffen die von Murray aufgebaute Erwartungshaltung auf Grundlage verschiedener Funktionalitäten, die es nicht ins finale Spiel schafften, darunter Mehrspielermechaniken, der Kampf und das Crafting-System.

Mit Eurogamer sprach Yoshida nun auf der Tokyo Game Show über das Spiel: "Ich hatte die Möglichkeit, es vor dem Launch zu spielen - und ich startete es am Veröffentlichungstag mit dem Day-One-Patch erneut -, also konnte ich den Kampf der Entwickler nachfühlen, das Spiel in den Zustand zu bringen, den sie haben wollten".

Yoshida sagt, er "genoss es wirklich", das Spiel zu spielen, kann aber auch verstehen, wenn die Leute es anders empfinden. "Ich verstehe einiges der Kritik gegenüber Sean Murray, weil er sich so anhörte, als würde er vom ersten Tag an mehr Features versprechen."

"Es war keine großartige PR-Strategie. Er hatte keine PR-Person als Hilfe, und schließlich ist er ein Indie-Entwickler. Aber er sagt, ihr Plan besteht darin, No Man's Skys Features weiterzuentwickeln. Daher freue ich mich darauf, das Spiel weiterzuspielen."

Auf die Frage hin, ob Yoshida denkt, dass die Geschehnisse um No Man's Sky die Marke Playstation geschädigt hätten:

"Ich bin superglücklich mit dem Spiel und verblüfft von den Verkaufszahlen. Daher bin ich nicht die richtige Person, um zu beurteilen, ob die Marke Playstation 'geschädigt' wurde. Ich persönlich empfinde das nicht so. Wenn überhaupt, bin ich stolz, dass die Leute No Man's Sky auf PS4 und PC spielen können."

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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