Sekiro: Shadows Die Twice ist nicht das nächste Dark Souls - es ist etwas Besseres, etwas Eigenes nämlich, das sich neuen Spielerschichten öffnet, ohne die alten Fans zu vernachlässigen. Tatsächlich ist Dark Souls' Erbgut in Sekiro in hochkonzentrierter Form vorhanden: Ein Kampfsystem, das zwar knifflig, aber immer fair bleibt, und dem Spieler nur in der Hinsicht entgegenkommt, dass es unfassbar logisch und nachvollziehbar funktioniert. Trotzdem muss man in allerbester Souls-Manier für jeden Zentimeter, den man vorwärtskommt, richtig ackern. Deshalb haben wir für euch diese Sekiro Komplettlösung verfasst, damit ihr alle Tricks kennenlernt, über jede Abkürzung und die Fundorte aller Materialien, Gebetsperlen und Erinnerungen im Bilde seid.

Weiterhin erklären wir euch jeden einzelnen Boss und zeigen Strategien auf, wie ihr ihn besiegt. Wichtige Grundlagen bringen wir euch ebenso bei, wie all die Kniffe, mit denen fortgeschrittene Spieler durchs Spiel kommen. Erfahrt alles über Wiederbelebung und Heilung, findet heraus, wo ihr Fähigkeitenbäume, Kampfkünste und Ninjutsu-Techniken freischalten könnt und wie und an welchen Feinden ihr die jeweiligen Skills am besten benutzt.

Und freilich erzählen wir euch alles darüber, wie ihr jedes einzelne der vier Enden erreicht und was ihr für sie tun müsst. Wenn ihr wollt, könnt ihr mit diesen Tipps sogar jedes Finale in einem Durchlauf sehen! Wir erklären euch Schritt für Schritt, wie ihr Sekiro zu seinen unterschiedlichen Enden führt. Optionale Bossgegner behandeln wir ebenso wie das New Game Plus und was ihr davon habt. Wie sind uns sicher: In einem schon jetzt sehr guten Jahr, ist Sekiro: Shadows Die Twice eines der absoluten Highlights. Hidetaka Miyazaki und From Software tragen das Erbe von Dark Souls voller Stolz und mit viel Köpfchen in eine frische neue Ära erbarmungsloser Abenteuer. Viel Spaß - und viel Glück damit! Und wo Glück nicht mehr reicht, da schaut ihr eben in unsere Komplettlösung.

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Sekiro: Shadows Die Twice - Komplettlösung Inhalt

Bevor es gleich an die Details geht, noch kurz ein Wort zum Aufbau unserer Komplettlösung. Wenn ihr nicht Schitt für Schritt durch alle Gebiete von Sekiro geführt werden wollt, sondern nur etwas Unterstützung bei den durchaus schwierigen Bossskämpfen oder den oftmals gut versteckten oder nicht immer ersichtlichen Nebenquests sucht, schaut ihr am besten auf diesen Seiten und unseren Tipps (weiter unten auf der Seite) vorbei.

Alle Bosskämpfe, NPCs und ihre Nebenquest-Linien in der Zusammenfassung

Komplettlösung - Alle Gebiete, Bosskämpfe, Charaktere und Gegenstände im Detail

Häufig gelangt ihr in Sekiro an Wegscheidungen, wo nicht klar ersichtlich ist, wo es nun weitergehen soll, oder welcher Weg nun noch zu schwierig ist. Hier hilft euch unsere Komplettlösung, die euch durch alle Gebiete in der richtigen Reihenfolge führt und euch unterwegs über die Gefahren, interessante Begnungen, lukrative Nebenquests und versteckte Orte und Gegenstände hinweist.

Grundsätzlich haben wir die Lösung anhand der verschiedenen Gebiete unterteilt, die ihr im Verlauf des Spiels besuchen werdet. Jedes Gebiet ist ein eigenes Kapitel, das - wenn ihr dem Link folgt - euch zu einer genaueren Übersicht der einzelnen Abschnitte und Bosskämpfe innerhalb des jeweiligen Gebiets führt.

  • Ashina Talsperre (Intro / Tutorial)
    Der Beginn eurer langen Reise. Im Startgebiet lernt ihr die ersten Grundlagen von Sekiro kennen. Das reicht von der Handlung über einfache Bewegungsabläufe, Belauschen von Gegnern und Schleichen bis hin zu den ersten Kämpfen.
  • Maroder Tempel
    Hier findet ihr viele wichtige Helfer, die euch durch das ganze Spiel begleiten.
  • Ashina-Umland
    Macht euch mit den Möglichkeiten des Greifhakens vertraut und arbeitet euch bis zur Burg vor.
  • Hirata-Anwesen
    Über eine kleine Glocke kommt ihr in das brennende Dorf und Anwesen und besiegt sowohl Juzo den Trinker als auch den Boss Schmetterling am Ende, der euch einen Gegenstand gibt, der dauerhaft eine zweite Auferstehung ermöglicht - wenn ihr wisst, was damit zu tun ist.
  • Ashina-Burg
    Der Weg über die Treppe und die Stadt hoch zum Oberen Turm und seinen beiden Bossen - und wie es danach weitergeht. Außerdem ist dies die erste Gelegenheit, eine zusätzliche Auferstehung zu sichern.
  • Verlassenes Verlies
    Von der Burg Ashina gelangt ihr in das dunkle Verlies, in dem es von Kakalaken und Untoten wimmelt. Auch einen zwielichtigen Chirurgen trefft ihr dem kurzen Abschnitt zum Berg Kongo-Gebiet
  • Berg Kongo
    Eine malerische Berglandschaft, die mit tödlichen Felsklippen, vom rechten Weg abgekommenen Mönchen und Schlimmeren aufwartet.
  • Senpo Tempel
    Wenn ihr denkt, der Bergaufstieg war schon gefährlich, dann wartet erst, bis euch das Grauen im und rund um den Senpo-Tempel finden.
  • Ashina Talsperre
    Besucht das Startgebiet aus dem Tutorial erneut und im vollen Umfang und schlagt euch zu den Tiefen von Ashina durch.
  • Tiefen von Ashina
    Wagt euch in die Tiefen von Ashina, überlebt das Giftbecken und entdeckt das Dorf Mibu, nachdem ihr den Nebel vertrieben habt. Klar, dass sich auch hier mächtige Bosse in den Weg stellen.
  • Versunkenes Tal
    Die Geheimnisse des Tals und die Erstürmung der Kanonenfestung, mit dem gewaltigen Wächteraffen als Endgegner, erwarten euch in diesem gefährlichen Gebiet.
  • Ashina-Burg (Belagerungszustand) & Palast der Urquelle
    Kehrt zurück zur nun belagerten Burg zurück und kämpft euch gegen ein paar der schwersten Brocken im Spiel. Nachdem ihr dann alle Gegenstände besorgt hab, die Kuro benötigt, und eine folgenschwere Entscheidung über das Ende von Sekiro getroffen habt, geht es zum überfluteten (und überflöteten) Palast der Urquelle weiter, wo euch weitere Kämpfe erwarten.
  • Versteckter Bosskampf: Dämon des Hasses
    Einer der härtesten und imposantesten Endgegner des Spiels erwartet euch vor dem Burgtor - wenn ihr denn den Weg dorthin findet. Außerdem gibt es hier reichlich Gelegenheit zum grinden und einen netten Mini-Boss.
  • Bosskampf: Genichiro Ashina, Weg von Tomoe und Isshin, der Schwertheilige
    Da ist es, das große Finale. Und was für eines es ist. Das Ende eures Weges - bis zum New Game Plus, oder bis ihr euch überlegt, doch noch nach dem Boss ein paar liegengebliebene Zwischengegner wegzumoppen. So oder so: Dieser letzte Kampf hat sich gewaschen. Und wenn ihr nicht aufpasst, werdet ihr gründlich eingeseift!

Tipps und Hilfreiches rund um Sekiro

Ihr werdet schnell feststellen, dass Sekiro ein recht komplexes Spiel ist, was vor allem aber nicht nur am umfassenden Kampfsystem liegt. Da das Spiel hier häufig mehr Fragen als Antworten liefert, wollen wir euch mit unseren Tipps und Tricks etwas unter die Arme greifen.

Alles rund ums Thema Kämpfen

Krankheiten heilen, Schaden vermeiden, eigene Heilung verbessern

Sonstiges

Heimlichkeit, Stealth und schleichen

Neben Dark Souls macht sich auch das Vermächtnis eines anderen, wenngleich mittlerweile etwas in Vergessenheit geratenen Klassikers in Sekiro bemerkbar: Das Ninja-Spiel Tenchu. Ergo spielen Stealth, Schleichen und Heimlichkeit in Sekiro eine große Rolle, denn natürgemäß ist ein Gegner leichter zu erledigen, wenn er erst merkt, dass ihr da seid, wenn ihr eure Klinge in seinen Hals bohrt. Heimliche Angriffe von hinten sind im Fall der normalen Feinde immer ein direkter Todesstoß. So kommt man in Sekiro ungestörter durch gut bewachte Gebiete oder reduziert vorab die Menge an Feinden, mit denen man es später zu tun bekommt. Dabei gilt, das eine oder andere zu beachten:

Heimlichkeit und Schleichen beginnt natürlich immer damit, denk Kopf einzuziehen, geht also in die Hocke. Wer aufrecht durch die Gegend sprintet, wird selbst von weitem schnell erkannt und hat direkt mehrere Gegner auf dem Hals, was in Shadows Die Twice nicht selten einem Todesurteil gleichkommt, oder zumindest schwere Verletzungen nach sich zieht. Ihr glaubt uns nicht? Versucht es ruhig mal! Klickt den linken Stick hinein und Sekiro macht sich klein und ist fortan nicht mehr so leicht zu entdecken. Gleichzeitig bewegt er sich auch leiser und wird so später gehört. Tatsächlich ist stilles Fortbewegen sogar noch wichtiger. Die Gegner sind in der Tendenz kurzsichtiger als echte Menschen, verfügen aber über kein übles Gehör. Wer unvorsichtig ein paar Flaschen oder anderes Level-Inventar umschmeißt, während er sich von hinten einer Wache nähert, wird sein blaues Wunder erleben. Lautlosigkeit ist so wichtig, dass diese später mit einem Upgrade noch verbessert werden kann.

Nutzt die Umgebung zu eurem Vorteil aus: Ein Baum verschafft euch genau so Schutz vor den Augen eurer Feinde, wie die hohen Mauern und Dächer einer mittelalterlichen japanischen Burg. Sekiro ist sehr viel mobiler als jeder Charakter, den ihr jemals in einem Dark Souls oder Bloodborne gebaut habt. Ihr könnt springen, nach einem Sprung von einer Wand noch einmal abspringen, um euch an erhöhte Dachkanten festzukrallen und sogar an bestimmten Stellen von einer Wand zur nächsten abspringen, als wärt ihr Super Mario. Mit dem Greifhaken in Sekiros Shinobi-Armprothese schwingt ihr euch auf Bäume oder an bestimmten Haltepunkten auf Dächern, sobald ein Kreissymbol anzeigt, dass dies geht. Nähert euch, bis der Kreis grün wird, dann zieht ihr L2 beziehungsweise LT, um euch in die Lüfte zu schwingen. Oben seid ihr nicht nur vor den meisten Feinden sicher, ihr werdet auch seltener entdeckt und bekommt häufig Gelegenheit euch mit einem tödlichen Angriff auf Gegner zu stürzen.

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Analysiert aus sicherer Position die Routen, die die Gegner durch die Level nehmen. Einige wenige laufen frei herum, die meisten gehen aber immer wieder bestimmte Wege. Schlagt zu, wenn ihre Kollegen außer Sicht sind, sich wegdrehen und so weiter. Wenn ihr euch die Feinde so nach und nach vor die Brust nehmt, sichert ihr jedes neue Gebiet systematisch und mit dem geringsten möglichen Widerstand. Kommt es vor, dass ein Gegner von euch Wind bekommt, kann dieser von seiner Route abweichen und euch nachstellen, doch oft gibt euch das einfach nur wieder neue Gelegenheiten, zuzuschlagen. Gegenstände wie Keramiksplitter sind genau dafür gemacht, sie auf Feinde zu werfen, die man so gezielt aus einem Rudel Gegner lockt: Markiert eine Wache, bewerft sie mit dem Splitter, und sie wird sich in eure Richtung aufmachen. Nutzt das zu eurem Vorteil.

Es hilft, zu wissen, dass die Gegner nur ein recht schmales Blickfeld haben, sie schauen zwar sehr weit, aber schon wenn ihr mehr oder weniger neben ihnen steht, nehmen sie euch visuell nicht mehr wahr. Das eröffnet viele Möglichkeiten, sich gefahrlos von der Seite zu nähern. Ihr frontales Blickfeld solltet ihr hingegen meiden und wenn, dann nur geduckt in etwas Entfernung kreuzen. Droht ein Feind, euch zu entdecken, erscheint ein leeres Dreieck über seinem Kopf, dass sich allmählich mit gelber Farbe füllt, je länger ihr euch in seinem Wahrnehmungskegel befindet. Das Erscheinen des Dreiecks signalisiert euch: Ihr seid zu nah, ohne dass ihr direkt auffliegen würdet. Nutzt dieses Element, um auszutesten, wie weit ihr gehen könnt. Buchstäblich und im übertragenden Sinne.

Auch hüfthohe Blumenflächen und dichtes Gras könnt ihr nutzen, um euch zu verstecken, wenn ihr euch hinhockt. Schleicht in ihrem Schutz an Gegnern vorbei oder hinter sie für ein Attentat. Obacht: Nicht wenige Gegner sehen in diesen Verstecken öfter mal nach dem Rechten. Passt auf, dass in einem unachtsamen Moment niemand über euch stolpert. Zudem gibt es bestimmte Gegner, die den alten Grastrick durchschauen.

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