Vor rund einer Woche begann der Fortnite World Cup und nicht jeder Teilnehmer spielt mit fairen Mitteln.

Viele versuchen sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen und mittlerweile hat Epic mehr als 1.100 Accounts aus dem Turnier geworfen.

Die betroffenen Spieler versuchten, regionale Sperren zu umgehen und im Turnier in mehreren Regionen anzutreten. Dazu zählen auch knapp 200 Gewinner, deren Preise wieder zurückgezogen wurden. Die jeweiligen Spieler wurden für 14 Tage aus kompetitiven Wettbewerben ausgeschlossen.

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Schummler bleiben draußen.

Ebenso sperrte das Unternehmen 48 Accounts wegen Account-Sharing, auch dazu zählen neun Gewinner. Acht weitere fielen wegen Teaming auf, koordinierten also ihre Bemühungen in Solo-Matches.

Ein Account erhielt eine permanente Sperre, weil der Spieler in einem Halbfinale eine Cheat-Software nutzte. Wie Epic anmerkt, war der Account weniger als fünf Minuten im Turnier aktiv, bevor er gesperrt wurde. Eine 72-stündige Sperre für kompetitive Wettbewerbe erhielt ein Spieler, weil er absichtlich das Match verließ, damit ein Konkurrent keine Punkte erhält.

Der permanent gesperrte Account könnte zum E-Sportler Jonathan "JonnyK" Kosmala gehören. Dieser wurde in der letzten Woche aus dem Team Kalibur geworfen, nachdem man herausfand, dass er cheatete.

Bei einem Preisgeld von 100 Millionen Dollar, um das im Jahr 2019 in Fortnite gespielt wird, überrascht es nicht, dass manche Spieler auf nicht erlaubte Mittel zurückgreifen, um sich einen Teil davon zu sichern.

Epic zufolge wirft man ein wachsames Auge auf alle Aktivitäten und geht entsprechend gegen unfaire Spieler vor. Nach einem Turnier werden zum Beispiel alle Spieler von mehreren Teams überprüft und es wird untersucht, ob sie sich an die Regeln hielten.

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Quelle: Epic

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.