Dying Light 2 Entwickler wettet auf "Hunderte, Tausende Stunden" Spielspaß

Keine weitere Verschiebung: Laut Tymon Smektala ist der 4. Februar ausgemachte Sache - und er wettet, dass ihr lange an dem Titel Freude haben werdet.

Das ist mal eine Ansage! Dying Light 2 Chefentwickler Tymon Smektala hat im Gespräch mit mp1st ordentlich auf den Tisch gehauen und ist sich vor allem der hohen Spiel- und Wiederspieldauer des Zombie-Survival-Parkour-Spiels sicher.

Auf die simple Frage nach einem möglichen Battle Pass - die Smektala erstmal abschmetterte, man könne dazu noch nichts sagen - ging er in Sachen Koop mehr in die Tiefe und ließ sich dabei zu einer nicht gerade zimperlichen Wette hinreißen.

Zunächst einmal schilderte Smektala die Art des Koop, die recht umfassend scheint. "Wir sagen bisher nur, dass wir vier Spieler im Koop unterstützen. Man kann im Grunde das komplette Spiel von Anfang bis Ende zusammenspielen", verrät er. Allerdings gibt er gleich die Einschränkung mit auf den Weg, dass das nicht auf die Einleitung des Spiels zutrifft, die man streng alleine absolviert. Danach wende man sich der "kompletten Koop-Erfahrung" zu.

"Eine sehr interessante Sache an diesem Koop ist, wie gut es die Entscheidungen und Konsequenzen unterstützt, die man in diesem Spiel macht." In Dying Light treffe zwar immer der Host der Koop-Partie diese Entscheidung. Allerdings könne man als Mitspieler neben Gebrüll durchs Headset auch andere "Lösungen" einsetzen, um dem Host zu signalisieren, welche Entscheidung man lieber sähe. "Aber Du als Host triffst die Entscheidung und wir alle sehen die Folgen. Die bleiben in deinem Spiel bestehen und du beendest das Spiel in deiner Kanon-Version des Erlebnisses."

"Aber am nächsten Wochenende lade ich dich in mein Spiel ein und ich treffe die Entscheidung. Jetzt siehst du die andere Version der Geschichte, alle Optionen, alle anderen Entscheidungen, die man treffen kann." Smektala spricht sich dafür aus, das Spiel erst für sich zu spielen oder mit Freunden und dann online mit Fremden, um deren Version der Welt zu erleben.

Und dann die Wette. "Meine persönliche Wette ist, dass ich 1000 Dollar daraufsetze, dass die Spieler das zu schätzen wissen und dass es dem Spiel für Hunderte und Tausende an Stunden an Bedeutung verleiht." Ich denke, man kann das auch weniger wörtlich auslegen - was man vielleicht besser tun sollte, wenn man 1000 Dollar aufs Spiel setzt - und es so verstehen, dass dieses Spiel sehr lange motivieren wird. Da nehme ich ihn gern beim Wort.

Aber auch an anderer Stelle gibt es Grund zur Freude:

Dying Light 2 wird auf keinen Fall erneut verschoben

Nachdem das Spiel mehrfach verschoben wurde und häufig von einer chaotischen Entwicklung zu hören war, tut es außerdem gut, dass Smektala fester Überzeugung ist, dass Dying Light 2 nicht erneut verschoben wird. Auch das geht auf ein Gespräch Smektalas mit mp1st zurück.

Das bedeutet also, dass Dying Light 2 auf jeden Fall am 4. Februar erscheint. "Null", so Smektala auf die Frage nach der Chance einer erneuten Verschiebung. "Das Spiel kommt nächstes Jahr im Februar raus und darauf konzentrieren wir uns, darauf haben wir hingearbeitet. Also: Absolut keine Chance, dass das passiert" - und er meint die Verschiebung, hoffentlich.

Smektala spricht davon, dass die Pandemie alle vor große Herausforderung gestellt hat. Bei einem nicht-linearen Titel poliere man letzten Endes gewissermaßen gleich mehrere Spiele auf einmal, weil es so viele Variationen und Abweichungen geben kann.

Auch der Erfolg des ersten Teils habe zur Entscheidung geführt, das Spiel so weit wie nötig nach hinten zu verschieben. "Es ging nicht darum, was die Medien sagten, sondern darum, wie die Spieler das Game akzeptierten, mochten, liebten. Ich glaube wir haben eine der aktivsten und kommunikativsten Communitys überhaupt und um ehrlich zu sein ist der Druck deutlich höher als mit dem ersten Spiel. Wir wissen, dass wir diese Leute nicht enttäuschen dürfen."

"Ich weiß, dass Verschiebungen enttäuschend sind, aber ich bin überzeugt, das ist besser, als ein Spiel zu bekommen, das noch nicht hätte rauskommen sollen, das noch nicht bereit ist."

4. Februar also. Damit kann ich arbeiten!

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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