Niantic und Microsoft arbeiten zusammen an neuen AR-Technologien

"Im Dienste der Menschen und Gemeinschaften."

  • Niantic und Microsoft schließen sich zusammen
  • Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen an neuen AR-Technologien arbeiten
  • Dabei steht nicht das Gaming im Fokus, sondern der Alltagsgebrauch von Augmented Reality

Auf der diesjährigen Microsoft-Ignite-Konferenz kündigte Niantic an, dass man ab sofort mit Microsoft zusammenarbeitet, um neue Möglichkeiten im Bereich der Augmented Reality zu schaffen. Menschen durch die Verschmelzung der digitalen und physischen Welt verbinden, das ist das Motto der beiden Partner. Mit Pokémon Go zeigt Niantic das Potenzial, das hinter den neuen AR-Technologien steckt.

In einem Post auf Twitter zeigt der Pokémon-Go-Entwickler, wie Freunde über AR zusammenspielen können und eine mit kleinen Monstern gefüllte Welt hinter den Gläsern einer AR-Brille. Damit könnte Pokémon Go endlich zu dem realistischen Erlebnis werden, das sich Hobby-Trainer schon immer gewünscht haben.

"Wir sind begeistert, mit @microsoft & @hololens an neuen Erlebnissen zusammenzuarbeiten, die die digitale und physische Welt miteinander verweben. Seht euch diese Proof-of-Concept-Demo an, die auf unserer Planet-Scale-Plattform aufgebaut ist, und die erstaunlichen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben könnten", heißt es im Tweet von Niantic.

Im Blog von Niantic erklärt CEO und Gründer John Hanke, dass AR nicht nur im Bereich Gaming spannende Konzepte hervorbringen kann, sondern auch in alltäglichen Routinen, "wie z. B. einen Spaziergang in der Nachbarschaft oder einen Besuch des Lieblingsortes" bereichern kann.

"Es hat enorme Vorteile, nach draußen zu gehen und sich mit anderen zu verbinden, und so stellen wir uns die wahren Vorteile der AR-Technologie vor: im Dienste der Menschen und Gemeinschaften."

Niantic sieht sich und Microsoft als "Innovatoren an der Nahtstelle zwischen der digitalen und der physischen Welt" und möchte mit der Zusammenarbeit Menschen ortsunabhängig miteinander verbinden. In der aktuellen Lage wäre eine solche Möglichkeit für viele eine große Hilfe, um der Vereinsamung entgegenzusteuern.

Ein Wandel im Computerbereich stehe bevor, "bei dem die Welt selbst (die Atome) mit Informationen und Erfahrungen (die Bits) lebendig wird". Niantic möchte seine Plattform nutzen, um diesen Wandel voranzutreiben.

Bereits auf der Ignite-Konferenz erschienen John Hanke, James Cameron und Microsofts Alex Kipman als Hologramme auf der Bühne, um den Zuschauern zu zeigen, wie Microsoft Mesh (ein Programm für die Entwicklung von Apps auf AR- und VR-Ebene) die Zukunft digitaler Meetings, zum Beispiel über Microsoft Teams, beeinflussen könnte.

Microsoft kündigte an, dass Kunden bald aus einigen Mesh-fähigen Anwendungen wählen können, die auch von externen Entwicklern und Partnern erstellt werden (Hallo, Niantic).

"Das ist der Grund, warum wir so leidenschaftlich über Mixed Reality als das nächste große Medium für Collaborative Computing gesprochen haben", sagte Kipman. "Es ist magisch, wenn zwei Menschen dasselbe Hologramm sehen."

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Über den Autor:

Melanie Weißmann

Melanie Weißmann

News-Redakteurin  |  Melancholia_Mel

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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