Scalebound: Hideki Kamiya entschuldigt sich bei Microsoft für die Einstellung des Spiels

Mehrere Jahre nach der Einstellung von Scalebound hat sich Platinums Hideki Kamiya dafür entschuldigt.

Vier Jahre nach der Einstellung ist das einst von PlatinumGames entwickelte Scalebound immer mal wieder ein Thema.

So auch in einem aktuellen Interview des YouTube-Kanals Cutscenes mit Hideki Kamiya, in dem der im Hinblick auf Scalebound eingesteht: "Wir waren nicht erfahren genug."

Mit Scalebound in unbekanntes Terrain

"Wir arbeiteten in einer Umgebung, an die wir nicht gewöhnt waren", sagt Kamiya dazu. "Wir haben mit der Unreal Engine gearbeitet. Außerdem fehlte uns das nötige Know-how, um ein Spiel zu entwickeln, das auf Online-Funktionen aufbaut. Die Hürden, die wir überwinden mussten, waren sehr groß."

"Wir waren nicht erfahren genug und konnten diese Hürde nicht überwinden, sodass es zu dem kam, was am Ende passierte. Es tut mir leid für die Spieler, die sich darauf gefreut haben, und vor allem tut es mir leid für Microsoft, die uns als Geschäftspartner vertraut haben. Ich möchte mich sowohl als Schöpfer als auch als Mitglied von PlatinumGames entschuldigen."

Scalebound war einst als Xbox-One-Exklusivtitel gedacht und wurde auf der E3 2014 angekündigt. Es war ein mit Spannung erwarteter, neuer Titel von den Machern von Bayonetta und umso enttäuschter waren Fans, als das Projekt eingestellt wurde.

Nach Informationen unserer englischen Eurogamer-Kollegen mussten im Herbst 2016 mehrere leitende Angestellte des Scalebound-Teams aufgrund der hohen Arbeitsbelastung eine einmonatige Auszeit nehmen. Als sie zurückkehrten, lag Scalebound hinter seinem Zeitplan. Aufgrund weiterer Probleme mit der Engine und verpasster Deadlines wurde dann entschieden, das Projekt aufzugeben.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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