World of WarCraft: Wrath of the Lich King

Death Knight, Talente, Northrend

Bei all der Aufregung, die mit der Ankündigung von Diablo III einher ging, war es ein Leichtes zu vergessen, dass auch noch ein paar andere Schmankerl auf dem Blizzard Worldwide Intivational in Paris um Beachtung buhlten. Namentlich StarCraft II und World of WarCraft: Wrath of the Lich King. Beide bis zu einem bestimmten Grad spielbar, sowohl für Pressevertreter als auch Besucher.

Da bereits diverse Details zu der nun mehr zweiten World of WarCraft-Erweiterung Wrath of the Lich King die Runde machten – beispielsweise, dass Ihr zum Kontinent Northrend tingelt, in den Genuss einer Hero-Klasse kommt, dem Death Knight, und das allgemeine Charakterlevel von 70 auf 80 angehoben wird –, konzentrieren wir uns hier auf das Wesentliche, schleudern Euch allerlei Infos zu den neuen Talenten entgegen und würzen es mit einigen Eindrücken aus den mal eisigen, mal unwirklich anmutenden Zonen.

Den Anfang macht der in eine schwarze Rüstung gehüllte Death Knight (zu deutsch: Todesritter), den wir auf dem WWI erstmals ausführlich unter die Lupe nehmen konnten. Gleich nach seiner Erstellung zählt die „erste“ Hero-Klasse 55 Lenze, ist mit einem mehr oder minder stattlichem Armor-Set ausgestattet (alles grün-markierte Gegenstände, wenige Werte) und wähnt sich in Besitz eines schmucken Epic-Mounts. Dem so genannten Death Charger, der optisch den Skelettpferden der Horde ähnelt. Statt einem Glowing-Effekt rund um den Leib des vierbeinigen Untersatzes, ist dieser allerdings lediglich mit lila flammenden Hufen versehen, die beim Trab eine entsprechend farbliche Spur hinter sich herziehen. Welche Rasse Ihr für den Death Knight ins Auge fasst, ist übrigens Eurem Gusto überlassen. Ob Menschen, Trolle, Blutelfen oder Zwerge – jeder darf sich die dunklen Künste aneignen.

Wie bei allen Klassen von World of WarCraft gliedern sich die passiven und aktiven Spezialfähigkeiten des Death Knights auf drei Talentbäume. „Blood“ ist vornehmlich auf die Tank-Eigenschaften gemünzt. Mit „Frost“ greift Ihr zu etwaigen Schadenszaubern und „Unholy“ gewährt Euch eine Reihe von PVP-Techniken. Mitunter könnt Ihr Euch eine leichte Heilung einverleiben, ruft Blood Worms an Eure Seite, haltet die Menge mit Crowd Control-Taktiken im Zaum, heizt den verbleibenden Widersachern mit explodierenden Leichenteilen ein. Und Ihr verwandelt Euch für 45 Sekunden in einen Ghoul, haucht Ihr Euren letzten Atemzug aus. Laut Aussage soll es zum Release der Erweiterung sogar möglich sein, eine Truppe Ghouls um sich zu scharen und Spieler als Ghouls auferstehen zu lassen. Mitsamt dem Pool, der ihnen zur Verfügung stehenden Fertigkeiten.

Darüber hinaus besitzt der Death Knight eine Technik, die sich speziell zum Pullen anbietet – den Death Grip. Aus dreißig Yards Entfernung teleportiert er einen Schergen nach dem anderen zu sich und zwingt sie mittels zugehörigen Zaubereffekts dazu, ihn für die nächsten drei Sekunden anzugreifen.

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Darth Vader lebt. Wenn auch in winzig!

Die Zusatz-Fähigkeiten, die sich am Ende seiner drei Talentbäume zeigten: „Dancing Rune Weapon“ (Blood) beschwört ein Schwert-Pet, das selbstständig die Monster attackiert. „Hungering Cold“ (Frost) nutzt die gesammelte Runic Power, friert damit sämtliche Gegner in einem gewissen Radius ein und betäubt sie für kurze Zeit. Sowie Unholy Blight (Unholy), bei dem ein Schwarm aggressiver Insekten auf die Kontrahenten herein stürzt und Schaden verursacht.

Was den Death Knight, der sich als dritter Tank zu Warrior und Paladin gesellt und deren Heavy Armor-Lootable teilt, wirklich interessant gestaltet, ist die Art und Weise, wie er kämpft. Kein Mana-Verbrauch, keine Casting-Zeit für seine Zauber, ein recht komplexes Ressourcen-Management, das sich aus Runen und Runic Power zusammensetzt. Runic Power (ähnlich Rage) sammelt Ihr, während Ihr Euer Schwert schwingt und unterdessen bestimmte Techniken anwendet. Hat sich genügend Power auf Eurem Konto eingefunden, nutzt Ihr selbige, um gewisse Talente in der Schlacht umzusetzen. Zum Beispiel die zuvor erwähnte Dancing Rune Weapon.

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Über den Autor:

Tanja Menne

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