Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Das Remake von Dead Space kommt ohne Kameraschnitte und Ladebildschirme aus

Wie das Original erweitert und verbessert wurde.

Beim Spielen des Remakes von Dead Space sollen euch weder Kameraschnitte noch Ladebildschirme stören.

Die Ausnahme sind natürlich Momente, in denen ihr sterbt, da geht es nicht anders, ansonsten streben die Entwickler der Neuauflage aber nach möglichst viel Immersion.

Wie man Dead Space erweitert und verbessert

Um dieses Thema geht es in einem neuen Beitrag auf der Webseite von EA. Im Remake hat Isaac etwa ebenfalls eine Stimme, so wie in Teil zwei und drei.

"Und einige Charaktere, die eher nebensächlich waren und nur in den Audio-Logbüchern auftauchten, wie Dr. Cross, haben wir auf den Bildschirm gebracht", erklärt Creative Director Roman Campos-Oriola. "Anderen Charakteren wollten wir etwas mehr Bedeutung und Hintergrund geben. Ein Beispiel dafür ist Nicole. Deshalb erstellen wir eine ganze Ebene narrativer Nebenquests, in denen man zum Beispiel erfährt, was mit Nicole während des Ausbruchs passiert ist."

Weitere Meldungen zu Dead Space Remake:

Moderne Hardware und die Verwendung der Frostbite-Engine sorgen für Verbesserungen in verschiedener Hinsicht. "Jedes Asset, jede Animation, jede Textur, jeder Effekt, jede gegnerische Verhaltensweise wurde in der Engine neu erstellt", betont Campos-Oriola.

Ihr habt in den Abschnitten mit Schwerelosigkeit mehr Bewegungsspielraum, die Beleuchtung wurde ebenso verbessert (Lichter und Schatten) und auch die Schäden werden realistischer dargestellt.

"Wenn man anfängt zu schießen, sieht man, wie die Haut und das Fleisch vom Körper des Gegners gerissen werden", erklärt er. "Dann sieht man die Knochen darunter, die man auch durschneiden kann, genau wie die Gliedmaßen. Es sieht fantastisch aus und die Spieler:innen erhalten ein direktes Feedback über den Schaden, den sie verursachen."

"Das gesamte Spiel wird außerdem in einer einzigen sequenziellen Aufnahme erstellt", ergänzt Senior Producer Philippe Ducharme. "Vom Start bis zum Ende des Spiels gibt es keine Kameraschnitte oder Ladebildschirme – es sei denn, man stirbt. Die Ishimura ist in sich vollständig verbunden. Du kannst also von Punkt A zu Punkt Z laufen, das gesamte Schiff erkunden und Orte besuchen, an denen du bereits warst, um Dinge zu finden, die du vielleicht beim ersten Mal nicht bemerkt hast. Das ist alles neu. Es ist ein lückenloses Spielerlebnis."

Wichtig sei dem Team dabei immer gewesen, das Original zu würdigen und ihm treu zu bleiben.

"Wir wollen, dass die Spieler:innen das Gefühl haben, Dead Space zum ersten Mal zu erleben, auch wenn sie schon Fans des Spiels waren", sagt Campos-Oriola. "Aber wir wollen auch anderen, die das Spiel noch nicht kennen, die Möglichkeit geben, Dead Space kennenzulernen, und zwar in einer Version, in der Spielerlebnis, Aussehen und Sound viel moderner sind."

Das Remake von Dead Space erscheint am 27. Januar 2023 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S.

Über den Autor
Benjamin Jakobs Avatar

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

Kommentare