Hat God of War: Ascension 50 Millionen Dollar gekostet?

Die Kostenspirale dreht sich immer schneller.

Nachdem ein Spiel wie Tomb Raider mit ungefähr dreieinhalb Millionen verkauften Exemplaren im ersten Monat vom Publisher als Enttäuschung bezeichnet wurde, macht nun das kolportierte Budget von God of War: Ascension hellhörig: Einen "mittleren zweistelligen Millionenbetrag" soll die Herstellung gekostet haben.

Dies erzählte die Lead Producerin des Titels, Whitney Wade, zumindest dem Schweizer Magazin 20min. Demnach kann man durchaus von einem Mittelwert von 50 Millionen Dollar für den vierten "großen" God-of-War-Teil ausgehen - es sei denn natürlich, Wade hat sich missverständlich ausgedrückt und der Betrag war, was zweistellige Millionenbudgets in diesem Business angeht, "im mittleren Bereich".

Sollte ersteres der Fall sein: Von ähnlich sagenhaften Budgets hörte man damals auch im Fall von Modern Warfare 2.

Hinzu käme dann im Normalfall noch einmal das Marketing- und Vertriebsbudget, das diese Zahl noch einmal deutlich in die Höhe Schrauben dürfte.

Was dabei herausgekommen ist? Hochsolide 8/10 im Test und ein Spiel, über das trotz eigentlich großer Anhängerschaft doch nicht annähernd so viel gesprochen wurde, wie über die Vorgänger.

Ascension brachte man jüngsten Zahlen der Marktbeobachter der NPD-Group zufolge in den USA im ersten Monat 570.000 Mal an den Mann beziehungsweise die Frau. Für einen ähnlichen, aber etwas höheren Wert (640.000 Einheiten) brauchte Tomb Raider zehn Verkaufstage länger und zwei Plattformen (PS3 und Xbox 360). Insofern scheint die Anziehungskraft Kratos' also durchaus noch gegeben. Und doch machen diese Zahlen stutzig.

Was ist eure Meinung zu den Entwicklungskosten, die Produktionen auf diesem Level dieser Tage offenbar verschlingen müssen?

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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