Ganz erwartungsgemäß hat Rockstars Grand Theft Auto 5 für einen deutlichen Umsatzschub bei Publisher Take-Two gesorgt.

Am abgelaufenen dritten Quartal (endete am 31. Dezember 2013) des Geschäftsjahres erzielte man demnach einen Nettoumsatz von 1,86 Milliarden Dollar. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 415,8 Millionen. Alles in allem verzeichnete man somit einen Gewinn in Höhe von 578,4 Millionen Dollar (70,9 Millionen im Vorjahr).

Bislang wurden bereits rund 32,5 Millionen Exemplare von GTA 5 ausgeliefert. Das sind fast so viele wie beim gesamten NBA-2K-Franchise des Publishers, von dem insgesamt 35 Millionen ausgeliefert wurden. Der jüngste Teil der Reihe, NBA 2K14, trägt dabei mit 5 Millionen Exemplaren einen großen Anteil daran.

Borderlands 2 ist hingegen der am meisten verkaufte Titel des 2K-Games-Labels. Bislang wurden 8,5 Millionen Exemplare des Gearbox-Shooters ausgeliefert.

Was die Zukunft anbelangt, plant man für den März eine Complete Edition von XCOM: Enemy Unknown für den PC. Diese dürfte inhaltlich wohl der Commander Edition von XCOM: Enemy Within auf den Konsolen entsprechen.

Weiterhin spricht man von „umfangreichem" Story-DLC für GTA 5, nennt aber noch keine genaueren Details dazu.

Insgesamt arbeitet der Publisher an zehn Titeln für die neuen Konsolen. Laut Take-Two-Chef Strauss Zelnick rechnet man damit, PS3 und Xbox 360 noch für viele Jahre zu unterstützen, immerhin hat man erst kürzlich damit aufgehört, PS2-Spiele zu verkaufen.

Das vor kurzem angekündigte Evolve sei „einer der großen Titel" für dieses Jahr, aber was andere Veröffentlichungen für 2014 und 2015 betrifft, gab man keine Kommentare dazu ab. Das gilt auch für die Möglichkeit von PS4- und Xbox-One-Versionen von GTA 5.

Zelnick sei sich definitiv bewusst, dass es für Investoren und Spieler gleichermaßen frustrierend sein muss, dass Take-Two sich bezüglich seiner Veröffentlichungspläne eher bedeckt hält - ändern dürfte sich daran jedoch nichts.

„Rockstar wird gegebenenfalls Ankündigungen vornehmen, so wie es auch bei 2K der Fall ist", sagt Zelnick. „Aber wir sind sehr optimistisch."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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