Zelda: Breath of the Wild: Schnell Rubine und Geld verdienen, Gegenstände verkaufen

Wie ihr eure Kasse aufbessert.

Das ist ein etwas tiefer greifendes Thema als in früheren Zelda-Teilen, allein schon, weil Breath of the Wild einige liebgewonnene Traditionen gegen den Strich bürstet. Ganz generell: Wenn ihr erwartet, dass Rubine aus Grasbüscheln fallen, wenn man sie mit dem Schwert wegschnippelt, könnt ihr das lange versuchen. Es wird schlichtweg nicht mehr passieren.

Ebenso werden keine Edelsteine auf Felsvorsprüngen schweben, die ihr nur einsammeln müsst. Es ist auf den ersten Blick etwas mühseliger geworden, seine Kasse aufzufüllen. Daher hier einige Tipps, wie ihr gezielt an Bares kommt.

Items verkaufen

Ihr könnt nicht nur in Geschäften shoppen und eure gefundenen Rubine ausgeben, wenn ihr etwa Zutaten kaufen wollt. Ihr könnt auch den Händler direkt ansprechen und fragen, ob er etwas ankauft. Alle Händler tun das, und ihr solltet es nutzen.

Leider kaufen sie keine Waffen an, aber alte Rüstungen zum Beispiel, die könnt ihr für teils gutes Geld lostreten. Habt ihr etwas Besseres gefunden und seht keine Verwendung mehr für die alte Kleidung (wenn sie zum Beispiel keine Extraeffekte hat, darunter Hitzeschutz), dann weg damit. Was soll Link damit noch?

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Materialien und Rohstoffe

Generell interessieren sich die meisten Händler für Zutaten und Rohstoffe, die ihr während eures Abenteuers in der Wildnis gefunden habt. Egal ob Pflanzen, Tränke, zubereitete Nahrung oder abgebauten Edelsteine.

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Der Verkauf von Edelsteinen bringt richtig viel Asche. Habt ihr Geldprobleme, dann mistet als Erstes aus, was ihr nicht mehr braucht.

Letztere füllen die Kasse sehr schnell auf. Wann immer ihr am Wegesrand Gesteinsvorkommen entdeckt (meist in der Nähe von Felswänden), solltet ihr darauf einschlagen. Mit einem Hammer oder einer anderen Wuchtwaffe geht es schneller als mit einem Schwert oder Dolch. Sammelt die Brocken auf, die dabei runterfallen. Es können verschiedenste Steine sein, etwa Bernstein, Feuersteine oder Höherwertiges wie Opale, Leuchtsteine, Topas, Diamanten oder sogar Saphire.

Diese Dinger zu verkaufen bringt euch richtig viel Asche. Als kleines Beispiel: Ein Brocken Bernstein erzielt im Verkauf einen Preis von 30 Rubinen. Habt ihr 20 Stück davon in der Tasche, sind das 600 auf einen Schlag. Da man Bernstein sehr oft findet, sammelt sich hier rasch etwas an. Für einen Saphir gibt es 260 Rubine, für einen Diamanten gleich 500.

In Goronia, der Stadt der Goronen, die ihr spätestens im Rahmen der Hauptquest "Die vier Titanen" erreicht, läuft eine Gerudo-Frau namens Ramella umher. Sprecht mit ihr, wenn sie das rote Symbol über dem Kopf hat, und sie gibt euch die Nebenaufgabe "Edelstein-Import". Sie will als Erstes zehn Einheiten von irgendeinem Gesteinsvorkommen, was die Aufgabe abschließt.

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Diese Dame in Goronia nimmt euch Edelsteine ab und zahlt sogar ein wenig oberhalb des üblichen Ladenpreises.

Danach hat sie weitere Verwendung für andere Arten von Edelsteinen. Sprecht sie ruhig an, wenn ihr vor Ort seid. Es kann sein, dass sie beim zweiten Mal gleich zehnmal Rhodonit möchte, was euch auf einen Schlag 2500 Rubine einbringt.

Auch nicht verwendete Monsterzutaten, seien es Moblin-Hauer oder Bokblin-Hörner, lassen sich gewinnbringend verschachern. Monster sind überall. Ihr werdet viele von ihnen bekämpfen. Lasst nichts liegen, was sie fallen lassen, und euer Inventar wird bald überquellen vor Zutaten. Zehn Bokblin-Hauer bringen hier mal schnell 80 Rubine.

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Proviant verkaufen

Denkt auch daran, dass Gekochtes deutlich wertvoller ist als die bloßen Zutaten. Als Beispiel: Ein stinknormaler Apfel bringt euch im Verkauf 3 Rubine. Werft ihr diesen einzelnen Apfel in einen Topf und kocht ihn, wird daraus Kochobst. Dieses lässt sich für 10 Rubine verkaufen, was eine gute Gewinnmarge ist. Mit jedem Apfel im Topf steigt der Verkaufserlös um zehn Einheiten. Mit fünf Stück ist das gleich mal ein violetter Rubin.

Nehmt euch die Zeit dafür. Das Kochen dauert nicht lange. Ein bisschen am Kessel zu stehen, das kann man verkraften, besonders wenn man damit gutes Geld einstreichen kann.

Vasen und Kisten

So ganz trennen von alten Gepflogenheiten wollte sich Nintendo offenbar nicht. Ihr findet nach we vor zerstörbare Vasen in der Welt. Diese könnt ihr entweder ganz normal hochheben und auf den Boden werfen oder mit einer Waffe zerstören. Sie enthalten immer wieder Rubine, gern auch einen roten bzw. violetten, die einen Wert von 20 oder 50 haben.

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Es bringt nicht das große Geld, aber auch in Vasen verbergen sich hin und wieder Rubine. Oder in Kisten. Wie man es eben aus Zelda kennt.

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Zudem gibt es Holzkisten, die öfter in Gegnerlagern herumstehen. Schlagt mit einem Hammer oder einer Axt darauf ein und zerstört sie damit. Neben Munition und anderen Dingen findet ihr in den Resten auch nicht selten Rubine.

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Mit der Zeit werden euch sicher die auf den ersten Blick unscheinbaren Reisenden auffallen, die euch am Wegesrand immer angreifen. Das sind die sogenannten Yiga, deren Versteck ihr im Rahmen der Haupthandlung in der Gerudo-Wüste infiltiert. Ab dem Punkt tauchen sie verstärkt in der Wildnis auf. Besiegt sie und ihr erhaltet nicht selten zwei rote Rubine plus jedes Mal eine Schwertbanane zum Kochen.

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Klippenklettern (Normal / Extrem)

Außerdem lohnend: Klippenklettern. Bei den Schneidklippen nördlich des Todesberges findet ihr den Gu-Achitoh-Schrein, davor einen Goronen namens Baket. Ihr müsst erst einmal sein Klippenklettern hinter euch bringen, damit ihr in den Schrein dürft. Mit einem Einsatz von 50 Rubinen könnt ihr bei einer Runde Klettern um die 140 Rubine machen, also einen Gewinn von 90 Rubinen. Wählt ihr das extreme Klippenklettern, müsst ihr 100 Rubine zahlen und 300 beim Aufstieg sammeln, was euch innerhalb von drei Minuten mehr als 200 Rubine in die Kasse spült.

Schreine und Nebenquests

Eigentlich logisch, aber man kann es noch mal erwähnen: Widmet euch den Nebenaufträgen, die ihr entlang des Weges findet. Als Belohnung bekommt Link öfter mal einen violetten Rubin (50) in die Hand gedrückt, oder gar mehr. Auch in den Schreinen lohnt es sich, die Augen offen zu halten nach Schatztruhen. Diese liegen meist etwas abseits und sind für den Lösungsweg des eigentlichen Schreins nicht vonnöten.

Der Umweg lohnt dennoch meist. Ihr findet in den Kisten nicht nur Ausrüstung von Waffen bis Rüstungsteilen, sondern oft genug auch Rubine.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei. Nervt seine Kollegen mit Satzzeichen und solchen Dingen. Kümmert sich um das wundervolle Rock, Paper, Shotgun, und das solltet ihr ebenfalls.

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