Diablo Immortal auf 2022 verschoben

Diablo Immortal verbringt noch mehr Zeit in der Entwicklung wird erst 2022 erscheinen, dabei möchten die Entwickler mehr Feedback umsetzen.

Blizzards Mobile-Titel Diablo Immortal erscheint nicht mehr in diesem Jahr.

Das teilt das Entwicklerstudio in einem neuen Entwicklungsupdate auf seiner Webseite mit.

"Unsere Community ist uns bei diesem Titel eine unerlässliche Hilfe", heißt es dort. "Mit eurem Feedback können wir die Vision für dieses Spiel konkretisieren. Dank Beobachtungen in verschiedenen Community-Plattformen, weltweiten Tests und direktem Feedback von unseren aktivsten Spielern widmen wir uns verschiedenen Verbesserungen für Diablo Immortal."

Das Feedback aus der geschlossenen Alpha helfe dabei, verschiedene Kernelemente und Langzeitinhalte zu verbessern. Gearbeitet wird zum Beispiel am Kreislauf des Konflikts und anderen PvP-Inhalten, die zugänglicher werden sollen.

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Es dauert länger.

Umgekehrt möchte man PvE-Elemente wie das Reliquiar der Hölle anspruchsvoller gestalten. All das hat dann wiederum zur Folge, dass das Team mehr Zeit dafür benötigt.

"Diese Änderungen und neuen Möglichkeiten des verbesserten Gameplays sind aber nicht, so wie wir es euch bisher mitgeteilt haben, innerhalb dieses Jahres umsetzbar", schreibt Blizzard. "Wir peilen also das erste Halbjahr von 2022 als Veröffentlichungszeitraum an. So können wir noch sehr viele Features des Spiels verbessern."

Zu den geplanten Verbesserungen zählt unter anderem das Spielen mit einem Controller: "Noch arbeiten wir daran, die Touchscreen-Steuerung nahtlos auf Controller zu übertragen. Es ist eine hohe Priorität von uns, so vielen Spielern wie möglich Zugang zu unserem Spiel zu verschaffen. Zu diesem Thema können wir euch mehr erzählen, wenn die Beta beginnt."

Indes gibt es über Blizzard beziehungsweise Activision Blizzard derzeit nicht allzu schöne Dinge zu berichten. Im vergangenen Monat reichte der Staat Kalifornien eine Klage gegen Activision Blizzard aufgrund von Geschlechterdiskriminierung und sexueller Belästigung ein.

Im Zuge dessen trat in dieser Woche J. Allen Brack als Blizzard-Chef zurück und auch Blizzards Personalleiter Jesse Meschuk nahm seinen Hut, nachdem neue Anschuldigung gegenüber der Personalleitung ans Licht kamen und Aktionäre des Unternehmens Klage einreichten.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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