Assassin's Creed: Valhalla - Richtig parieren und ihr gewinnt jeden Kampf!

Shield-bash for the win!

Es gibt in Assassin's Creed: Valhalla eine einfache Regel: lernt richtiges Parieren! Die Parade ist der mächtigste Move, den ihr im Kampf habt. Sicher, es gibt zig Spezial-Attacken und die sind auch sehr wichtig, aber am Ende könnt ihr praktisch jeden Kampf komplett ohne solche Extras, die ihr ja auch erst mal freischalten müsst, gewinnen, wenn ihr nur richtig pariert.

Es gibt noch ein paar weitere Kleinigkeiten, die ihr beachten müsst, um sogar Bosse ohne auch nur eine einzige Spezialattacke zu besiegen, wenn ihr das tun möchtet. Manchmal ist es sogar die einfachere Variante, um einen Kampf erfolgreich zu beenden. Was also müsst ihr wissen, um so kämpfen zu können?

Assassin's Creed Valhallas Parade: Ihr braucht Tempo!

Das Spiel bringt euch im Tutorial bei, dass ihr einen Gegner, wenn ihr seinen Angriff genau im richtigen Moment pariert, nicht nur abwehrt, sondern sogar zu Boden werft. Dann habt ihr einen Stampf-Angriff frei, was bei normalen Feinden in der Regel reicht, um zu gewinnen.

Dazu rüstet ihr am besten die Kombination aus einem Schild und einer Einhandwaffe aus, mit der ihr relativ schnell seid. Schwere, langsame Waffen, wie eine beidhändige Axt machen zwar viel Schaden, brauchen aber relativ lange, um reagieren zu können. Haltet euch zuerst also lieber an eine schnelle Einhandwaffe wie die Axt eures Vaters und einen leichten Schild.

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In Assassin's Creed: Valhalla liegt die Parade auf der Linke-Hand-Aktion, sprich der linken Schultertaste.

Zuerst visiert ihr am besten den Gegner an, das macht es einfacher - Gegner angucken, rechten Stick drücken. Jetzt müsst ihr die Angriffe des Gegners kennen. Nicht komplett in jedem Detail, aber ungefähr wann und wie oft er zu einem roten Aura-Angriff ansetzt. Diese Angriffe könne nicht pariert werden, also weicht in diesem Falle schnell zur Seite oder nach hinten aus. Speerkämpfer zum Beispiel haben viele rote Angriffe, während die schnellen Faust- und Messerkämpfer eher einfache Attacken haben, bei denen es viel sinnvoller ist zu parieren, statt selbst den Angriff zu initiieren. Wie gesagt, schaut den verschiedene Typen von Feinden ein wenig zu, dann wisst ihr bald wie der Hase läuft.

Beim Parieren ist Timing alles!

Vor den normalen und den gelben Attacken weicht ihr aber nicht zurück, sondern wenn ihr seht, dass der Angriff kommt, macht ihr euch mental bereit und kurz bevor der Gegner zuschlägt, drückt ihr die Parade-Deckungs-Taste um zu parieren. Nicht vorher, da Eivor sonst einfach nur den Schild hebt. Ihr bekommt dann zwar keinen Schaden, aber ihr könnt nicht so schön kontern. Wichtig ist auch lieber zu früh als zu spät zu parieren, denn sonst kassiert ihr den Treffer.

Wenn ihr das Timing genau richtig erwischt, dann wird der Gegner zurückgeworfen und sitzt oft genug auf seinem Hintern. Zumindest wird er etwas benommen sein und ihr könnt mit leichten und schweren Schlägen nachsetzen. Wenn er aber auf dem Boden liegt, dann nutzt den Stampf-Angriff, indem ihr den Stick drückt. Das gute beim Parieren ist, dass selbst wenn das Timing nicht ganz sitzt wird der Gegner kurz etwas zurückweichen und ihr könnt immer noch Kontern. Ihr müsst nur bereit sein, dass er sich schneller fängt und zum Gegenangriff übergeht.

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Wenn ihr die Verteidigung beherrscht, dann könnt ihr auch starke Gegner gut ausschalten.

Diese Taktik funktioniert bei fast jedem Gegner, der zumindest noch menschlich ist - selbst ein großer Kerl wie Grendel ist dagegen nicht gewappnet. Erst bei übernatürlichen Gegnern und Fernkämpfern könnt ihr euch nicht allein auf das Parieren verlassen, da ihr mit gehobenen Schild zwar Schaden durch Geschosse abmildert, aber keine Konter-Möglichkeit bekommt.

Bei Bossen müsst ihr ein wenig experimentieren. Durch ihre hohe Ausdauer und weil sie eigenen Muster folgen, reagieren sie manchmal unterschiedlich auf eine gute Parade und berappeln sich schneller. Manchmal lassen sie auch eine echte Attacke erst auf eine Finte, einen Scheinangriff, folgen. Ihr müsst dann beide parieren, aber selbst dann sollte die kurze Unterbrechung nach dem Nachsetzen und eurer erfolgreichen Abwehr reichen, um ein, zwei leichte Treffer unterzubringen.

Wenn also euer Gegner eine Nahkampf-Waffe führt und ihr die Parade beherrscht, dann hat er praktisch keine Chance mehr!

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Über den Autor:

Martin Woger

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Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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