Wenn du auf einen Link klickst und etwas kaufst, können wir eine kleine Provision erhalten. Zu unseren Richtlinien.

Electronic Arts distanziert sich erst einmal wieder von NFTs

Erst einmal wird sich Electronic Arts doch nicht eingehender mit NFTs befassen.

Electronic Arts' CEO Andrew Wilson klingt aktuell im Hinblick auf NFTs noch ganz anders als Ende des vergangenen Jahres. Aktuell sei dies kein Thema für den Publisher.

Er bestätigt zwar nicht, dass dies eine Reaktion auf die scharfe Kritik an NFT-Plänen anderer Unternehmen ist, diese Tatsache dürfte dem Publisher aber wohl nicht entgangen sein.

EA gibt sich zurückhaltend

Laut Wilson gebe es derzeit durch NFTs viele externe Investitionen in der Spielebranche, allerdings vergleicht er diesen Enthusiasmus der Investoren mit früheren Situationen im Hinblick auf 3D, AR und VR.

"Meiner Ansicht nach beruht die Sammelbarkeit auf vier Schlüsselkriterien", sagt Wilson. "Es geht um hochwertige Inhalte, es geht um Seltenheit, es geht um den Nachweis der Authentizität und es geht um eine Gruppe von Menschen, die einen Wert in diesen Inhalten sehen."

"Wir haben gesehen, dass das in der realen Welt passiert, und wir haben gesehen, dass das in der virtuellen Welt mit bestimmten Dingen passiert, die in und um unsere Spiele herum seit einigen Jahren passieren", fügt er hinzu. "Ich glaube, dass der Sammelaspekt auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Branche und der Spiele und Erfahrungen sein wird, die wir unseren Spielern bieten."

"Ob dies ein Teil von NFTs und der Blockchain ist, bleibt abzuwarten. Wir wollen den Spielern das bestmögliche Erlebnis bieten. Wir werden das also im Laufe der Zeit evaluieren, aber im Moment ist es nichts, was wir mit Nachdruck verfolgen."

Erst einmal hält sich EA bei NFTs zurück.

Ende 2021 klang das noch anders

Im vergangenen November hatte sich Wilson während der Bekanntgabe der damaligen Geschäftszahlen noch etwas enthusiastischer im Hinblick auf NFTs geäußert.

"Ich denke, dass dies ein wichtiger Teil der Zukunft unserer Branche sein wird", sagte er damals.

Seitdem haben mehrere Unternehmen erste Schritte in diesem Bereich gewagt oder zumindest ihr Interesse bekundet, darunter Square Enix, Konami und Ubisoft.

In dieser Woche hatte auch Team17 NFT-Pläne angekündigt, dieses Vorhaben in Folge massiver Kritik aber bereits am Folgetag wieder aufgegeben.

Zuletzt warfen Ubisofts NFT-Chefs den Spielern und Spielerinnen vor, dass sie die Vorteile von NFTs einfach noch "nicht verstehen" würden.

Über den Autor

Benjamin Jakobs Avatar

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur und seit 2006 bei Eurogamer.de. Er schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps. Benjamin spielt Videospiele hauptsächlich auf Konsolen. Seine Expertengebiete sind breit gefächert, von Shootern und Action-Adventures über RPGs bis hin zu Sportspielen und Rennspielen. Zu seinen Hobbys gehören Lego, Science Fiction, Bücher, Filme und Serien sowie Star Wars und Star Trek.

Kommentare