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G2As Rehabilitierungsversuch geht nach hinten los

Ein Mitarbeiter habe eigenständig gehandelt.

In der letzten Woche sagten einige Indie-Entwickler, dass ihr ihre Spieler lieber illegal herunterladen solltet, anstatt sie auf G2A zu kaufen.

Dass G2A kein gutes Image hat, ist keine Neuigkeit. Und der jetzt unternommene Versuch des Unternehmens, das zu ändern, ging ebenso nach hinten los.

Auf Twitter veröffentlichte Thomas Faust von Indie Games Plus Auszüge aus einer E-Mail eines G2A-Mitarbeiters.

Es wird nicht besser.

Diesem ging es darum, für einen gesponserten Beitrag auf der Seite zu bezahlen. Die Voraussetzung: Der Beitrag dürfe nicht als gesponsert markiert werden oder andeuten, dass er mit G2A in Verbindung steht.

In der E-Mail heißt es, man versuche seine "Bekanntheit und das öffentliche Image" bei Indie-Entwicklern zu verbessern - und zwar mit einem "unvoreingenommenen Artikel" darüber, dass der "Verkauf gestohlener Keys auf Spiele-Marktplätzen so ziemlich unmöglich ist".

In einer Antwort darauf weist der Twitter-Account von G2A die Schuld von sich, macht vielmehr einen einzelnen Mitarbeiter dafür verantwortlich.

"Diese E-Mails wurden ohne Genehmigung von einem unserer Mitarbeiter versendet", heißt es. "Dafür möchten wir uns bei [Faust] und den 9 (!) anderen Medienunternehmen entschuldigen, an die er den Vorschlag geschickt hat. Das wird strenge Konsequenzen haben, da es absolut inakzeptabel ist."

Dass viele dem Unternehmen das nicht abnehmen, dürfte nicht überraschen.

Quelle: Twitter, Twitter, GamesIndustry

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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