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League of Legends Code gestohlen: Nach Cyberangriff soll Riot Games Lösegeld zahlen

Spielerdaten angeblich nicht betroffen.

Der Quellcode von zwei Spielen des Entwicklers Riot Games wurden während eines Cyberangriffs gestohlen. Das Unternehmen sieht sich nun mit einer Lösegeldforderung konfrontiert. Betroffen sind League of Legends und Teamfight Tactics, die im selben Launcher spielbar sind sowie ein altes Anti-Cheat-Programm.

Riot Games zahlt keinen Cent an die Cyberkriminellen

Aufgrund des Angriffes, der am 20. Januar offiziell bestätigt wurde, war es Riot Games bisher nicht möglich neue Inhalte für die beiden beliebten Spiele zu veröffentlichen.

Am Dienstag teilte Riot Games mit: "Heute haben wir eine Lösegeld-E-Mail erhalten. Selbstverständlich werden wir nicht zahlen." Die Haltung des Studios ist eindeutig. Wie viel Lösegeld verlangt wird, teilte das Unternehmen aber nicht mit.

"Während dieser Angriff unsere Build-Umgebung gestört hat und in Zukunft Probleme verursachen könnte, sind wir zuversichtlich, dass keine Spielerdaten oder persönlichen Informationen der Spieler kompromittiert wurden." Immerhin gibt es also auch gute Neugikeiten für alle, die weiterhin beruhigt League of Legends oder Teamfight Tactics spielen möchten.

"Ehrlich gesagt kann jede Offenlegung von Quellcode die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass neue Cheats auftauchen. Seit dem Angriff arbeiten wir daran, die Auswirkungen auf Anticheat zu bewerten und darauf vorbereitet zu sein, bei Bedarf so schnell wie möglich Korrekturen vorzunehmen", so Riot Games weiter.

"Der illegal erlangte Quellcode enthält auch eine Reihe von experimentellen Funktionen. Wir hoffen, dass einige dieser Spielmodi und andere Änderungen irgendwann für die Spieler verfügbar sind, aber die meisten dieser Inhalte sind Prototypen und es gibt keine Garantie, dass sie jemals veröffentlicht werden."


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So geht Riot Games weiter vor

Aktuell arbeitet der Entwickler mit Strafverfolgungsbehörden zusammen, die den Angriff untersuchen und sich darum bemühen, die Täter ausfindig zu machen. Ihre Schritte möchte das Studio dabei ganz transparent offenlegen.

"Wir haben uns zu Transparenz verpflichtet und werden in Zukunft einen vollständigen Bericht veröffentlichen, in dem die Techniken der Angreifer, die Bereiche, in denen die Sicherheitskontrollen von Riot versagt haben, und die Schritte, die wir unternehmen, um sicherzustellen, dass so etwas nicht noch einmal passiert, detailliert beschrieben werden".

"Wir haben seit letzter Woche eine Menge Fortschritte gemacht und wir glauben, dass wir im Laufe der Woche einige Dinge repariert haben werden, was uns erlauben wird, unseren regelmäßigen Patch-Rhythmus in Zukunft beizubehalten. Die League- und TFT-Teams werden euch bald darüber informieren, was das für die einzelnen Spiele bedeutet."

Über den Autor
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Melanie Weißmann

News-Redakteurin

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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