Es geht nicht immer streng nach Tagebuch. Einige Aufgaben in The Witcher 3 sind unmarkiert, was bedeutet, dass sie nicht mit Titel und Richtungspfeil ins Journal eingetragen werden. Die meisten davon sind lediglich kleinere, zur Atmosphäre beitragende Begegnungen entlang des Weges, die beispielsweise aus einem Kampf und Dialog bestehen. Ihr erhaltet natürlich Erfahrung, oft Gold und müsst dafür nicht einmal viel tun. Hier zeigen wir euch die unmarkierten Quests in Velen.

Beachtet, dass viele dieser Begegnungen zeitkritisch sind, besonders diejenigen, in denen es darum geht, jemanden vor Banditen zu beschützen. Kommt ihr an der entsprechenden Stelle vorbei und helft nicht, ist die Sache gegessen. Ihr könnt das dann später meist nicht nachholen.

Banditen an der Brücke

Begebt euch zur Hütte des Bootsbauers südöstlich von Krähenfels. Von dort aus führt ein auf der Karte eingezeichneter Weg in Richtung Osten zu einer Brücke, an der euch einige Wegelagerer aufhalten und Gold verlangen. Geralt kann entweder:

a) Sagen, sie sollen versuchen, sich das Geld zu holen. Dies endet mit drei der Länge nach aufgeschlitzten Banditen, die sich lieber jemand anderen ausgesucht hätten.

b) Auf sein Medaillon deuten, was die Kerle zur Vernunft bringt. Mit einem Hexer legt man sich nicht an. Sie ziehen beeindruckt von dannen.

Benutzt anschließend noch eure Hexersinne und ihr könnt dort, wo die drei Kerle standen, Fußspuren ausmachen. Sie führen euch zu einer Truhe mit etwas Beute.

Von Sümpfle und die Jungfer Heidelbeer

Ronvid vom Sümpfle steht tagein tagaus auf der Straße südlich von Krähenfels, nur einige Meter von der Brücke, die zur Burg führt. Er hat ein sonderbares Anliegen: Er will die Jungfer Heidelbeer beeindrucken und dafür hundert Ritter im Duell besiegen. Da Geralt gerade des Weges kommt, kann er sich die Sache mal ansehen. Ronvid zückt sein Schwert und will gegen den Hexer antreten. Dieser findet das allerdings nicht so lustig und haut ihn in den Boden. Ihr erhaltet 25 EXP und Ronvid geht mit eingezogenem Schwanz nach Hause. Man trifft ihn später in Ferneck außerhalb von Novigrad wieder, siehe Unmarkierte Quests in Novigrad.

Überfallene Karawane

In den kriegsgeplagten Landen ist man auf der Straße nie sicher. Das bekommt eine Gruppe Händler zu spüren, die in der Nähe der Plünderbrücke (südlich der Siedlung der Steinschneider) unterwegs sind. Reist zur Brücke und von dort aus nach Westen. Bleibt immer auf dem befestigten Weg, während links von euch das Wasser ist.

Nach kurzer Zeit trefft ihr auf eine von Banditen angegriffene Händlergruppe. Reitet ihr einfach weiter, werden die armen Kerle niedergemäht und das war es. Helft ihr ihnen, bedankt sich ihr Anführer Anselm herzlich bei euch für diese gute Tat des Tages. Ihr erhaltet 25 EXP und 20 Kronen.

Der genervte Trollkoch Boris

Reitet zur Taverne am Scheideweg, wo ihr in der Hauptquest „Die nilfgaardische Verbindung" auf jeden Fall schon gewesen seid. Nördlich der Taverne erstreckt sich ein Wald fast über die komplette Halbinsel; geht hinein. Haltet euch am westlichen Ufer und lauft immer nach Norden. Am Nordwestufer dann hört ihr Schreie eines Trolls namens Boris, der von Nekkern belästigt wird.

Das kann sich Geralt nicht mit ansehen und tötet die kleinen Plagegeister, die Boris davon abhalten, seinen leckeren Eintopf zu kochen. Nachdem ihr ihm zur Seite standet, ist er zufrieden, ihr erhaltet 25 EXP und die Begegnung ist zu Ende.

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Ertrunkenen ausgeliefert

Startet hierfür in Maulbeertal und verlasst den Ort auf der nach Westen führenden Straße (vorbei am Priester an der Straßenseite, der euch die Nebenquest „Scheiterhaufen statt Begräbnis" gibt). Reitet bis zum Ufer und seht euch dort in Wassernähe um. Einige Ertrunkene treiben sich neben einem Gefesselten namens John bzw. Hans Verdun herum.

Erledigt die Monster und sprecht mit dem Kerl. Anschließend löst ihr seine Fesseln, damit er endlich wieder die süße Freiheit genießen kann. Dafür gibt es 25 EXP und die Begegnung endet.

Seit Tagen nichts gegessen

Reitet ihr von der Taverne am Scheideweg in Richtung des Grenzpostens und bleibt dabei auf der Straße, seht ihr auf halbem Weg linker Hand eine kleine Bauernhütte mit einem Wildhund davor. Besiegt diesen einfachen Gegner und benutzt die Hexersinne. Ihr bemerkt, dass in der Hütte noch jemand am Leben ist. Klickt auf die Tür und sprecht mit den Kindern, die seit Tagen anscheinend nichts zwischen die Backen bekommen haben.

Gebt ihnen ein paar Kronen oder etwas zum Essen, damit sie euch eine 10 EXP, eine Puppe sowie das Buch „Im Tierpelz" überlassen. Kinder glücklich, Hexer zufrieden, weiter geht's.

Bauernplünderer an den Straßen

Es gibt mehrere Gruppen von, sagen wir, Bauernbanden, die sich auf den Hauptstraßen platziert haben und dort Reisenden auflauern.

1. Reist von Heidfelde aus auf der Straße nach Osten und ihr trefft auf die erste Bande. Vier, fünf Banditen und noch einer zu Pferd, dann habt ihr es geschafft. Die Menschen, die hier vorbeikamen, hatten offensichtlich nicht so viel Glück. Fürs Metzeln der Gegner erhaltet ihr 10 EXP extra.

2. Die zweite Gruppe steht vor dem Steinbruch der Alten westlich von Oxenfurt - direkt vor dem Eingang. Erst sieht es so aus, als wollten sie den Hexer aufmischen, aber dummerweise haben sie nicht mit den Alghulen gerechnet, die aus dem Steinbruch kommen. Nachdem ihr die Biester erledigt habt, bedankt sich der Anführer der Bande und ihr erhaltet 10 EXP.

3. Die dritte Begegnung dieser Art findet in Toderas statt (südöstlich der Plünderbrücke und nordwestlich von Benkelheim). Dort stolpert Geralt in einen Streit innerhalb des Bauernmobs, muss sich dann aber gegen sieben Gegner zur Wehr setzen. Nachdem sie tot sind, gibt es abermals 10 EXP.

Räuberischer Händler

Besonders schlau wollten vier Bauerntölpel sein, denen ihr begegnet, wenn ihr der Hauptstraße zwischen Krähenfels und der Hütte des Bootsbauers folgt. Zuerst seht ihr von weitem drei Bauernplünderer, die mitten auf der Straße einen ihresgleichen überfallen. Nähert ihr euch allerdings der Szenerie, stellt sich der arme Tropf als Mitglied der Räuberbande heraus. Dumm nur, dass sie mit ihrem Trick an den falschen geraten sind. Sonderlich erfolgreich waren sie damit aber auch nicht. Zumindest lässt die magere Beute darauf schließen.

Die Brückenbanditen

1. Die Trollbrücke befindet sich nördlich des Wastrel-Anwesens bzw. südwestlich von Krähenfels. Sie ist nicht heruntergelassen. Nähert euch der Brücke von Norden aus (als kämt ihr aus Richtung Krähenfels). Die Banditen davor halten euch auf und verlangen frech einen Wegzoll. Zahlt entweder die 50 Münzen, nutzt Axii zur Täuschung oder metzelt euch durch die drei Kerle. In letzterem Fall müsst ihr die Brücke mithilfe der Kurbel selbst herunterlassen.

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2. Nördlich von Lindental bzw. südwestlich von Maulbeertal ist ebenfalls eine Brücke. Plünderer durchsuchen hier Leichen und bieten euch eine Waffe an, die sie gefunden haben. Ihr könnt ihnen das Geld in die Hand drücken oder eurer Wege ziehen.

3. Einer weiteren Plünderergruppe begegnet ihr, wenn ihr der Straße vom Lindental zum Waisendorf im Buckelsumpf in Küstennähe nehmt. Auf etwa der hälft der Strecke (beim einzelne Haus an der Kreuzung südwestlich der Drachentötergrotte) stoßt ihr auf fünf Plünderer, die gerade dabei sind, ein paar frische Leichen nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Einer der Kerle warnt euch, näher zu kommen. Umreitet ihr sie, gibts keine Probleme. Nähert ihr euch ihnen weiter kommt es zum Kampf. Da es sich nur um Stufe drei und vier Räuber handelt, dauert das Scharmützel nicht lange und ihr könnt ein paar frische Leichen nach Brauchbarem durchsuchen.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei. Nervt seine Kollegen mit Satzzeichen und solchen Dingen. Kümmert sich um das wundervolle Rock, Paper, Shotgun, und das solltet ihr ebenfalls.

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