Dass der Streamer Tyler "Ninja" Blevins Apex Legends zur Veröffentlichung bewirbt, ließ sich Publisher Electronic Arts einiges kosten.

Eine Million Dollar zahlte ihm das Unternehmen dafür, wie Reuters unter Berufung auf eine nicht näher benannte Quelle berichtet.

Ninja hat 13 Millionen Follower auf Twitch, weder EA noch Vertreter von Ninja wollten sich dazu äußern. Diese Summe sei das Doppelte dessen, was er nach Medienberichten im Monat durch Fortnite-Streams verdiene.

Darüber hinaus bezahlte EA auch den Streamer "Shroud", der nahezu sechs Millionen Follower auf Twitch hat. Details zum Geldbetrag liegen hier aber nicht vor.

"Sie haben viel Arbeit darin gesteckt, alle relevanten Spiele-Influencer in diesem Genre zu verpflichten", sagt Kevin Knocke vom E-Sport-Unternehmen ReKTGlobal.

Es zeigt auch, wie sich die Strategien der Publisher verändern, indem sie Streamer zur Werbung verwendet und stattdessen zum Beispiel auf TV-Kampagnen verzichten.

In den ersten drei Tagen nach der Veröffentlichung von Apex Legends stieg EAs Aktienkurs um 16 Prozent (vier Milliarden Dollar). Über 50 Millionen Spieler haben den Titel bis jetzt ausprobiert.

"Wir wollten für einen Tag sorgen, an dem man Apex nicht entkommen konnte, wenn man sich für Spiele interessiert", sagte Lead Producer Drew McCoy in einem Interview. "Es sollte sich wie ein Event anfühlen, das an diesem Tag weltweit stattfindet. Wir hatten Streamer aus Europa, Lateinamerika, Nordamerika, Korea und Japan, um unsere Botschaft zu vermitteln und den Leuten das Spiel zu zeigen."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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