Cyberpunk 2077: CEO entschuldigt sich für Verharmlosung der Crunch-Time

Der Aktienkurs bricht um 25 Prozent ein.

  • Der Aktienkurs von CDPR ist um rund 25 Prozent gesunken
  • Das könnte an der Cyberpunk-Verschiebung und an negativen Gerüchten liegen
  • Der CEO entschuldigt sich für seine Aussagen zur Crunch-Time

Der Aktienkurs des Entwicklerstudios CD Projekt Red ist in der letzten Zeit stark eingebrochen. Gründe dafür könnten sowohl die erneute Verschiebung von Cyberpunk 2077 als auch Hinweise auf die schwierigen Arbeitsbedingungen der Angestellten sein, die momentan starke Überstunden ableisten müssen.

Der Aktienwert der Firma lag im Januar 2020 bei ca. 6,8 Milliarden Dollar und stieg im Februar auf ca. 8 Milliarden Dollar an. Grund dafür waren wohl der Switch-Release des beliebten Rollenspiels Wichter 3: Wild Hunt sowie der Erfolg der Witcher-Netflix-Serie, was die Verkäufe von CDPR um 500 Prozent in die Höhe trieb.

Der Marktwert erreichte seinen Höchststand schließlich im August mit 9,6 Milliarden Dollar. Einzelne Aktien gingen in der Zeit für ca. 116 Dollar weg. Nun ist der Aktienkurs von CD Projekt Red allerdings auf 85 Dollar gefallen, ein Rückgang um 25 Prozent. Insgesamt erreicht das Unternehmen damit wieder den niedrigsten Marktwert seit April 2020.

In Zusammenhang mit dem Crunch bei CD Projekt Red hat sich Adam Kiciński, CEO von CD Project Red, nun auch für seine Äußerung zur Arbeitssituation entschuldigt. Er hatte die Bedingungen der Angestellten als "nicht so schlimm" beschrieben.

Dazu äußerte er sich nun in einer Mail an die Firma, die an die Presse weitergeleitet wurde. Darin sagt Kiciński, seine Beschreibung sei "erniedrigend und schädlich" und nicht nur sehr unglücklich gewählt, sondern auch wirklich schlimm gewesen. Dafür entschuldigte er sich nun bei seinen Angestellten - hoffentlich schlägt sich das auch auf ihre Arbeitsbedingungen nieder.

Die erneute Verschiebung des Sci-Fi-Rollenspiels basierte auf Problemen mit den aktuellen Konsolen: Während die PC-Version bereits fertig sei, gäbe es noch Schwierigkeiten mit dem Spiel auf Xbox One und PS4, die noch ausgebessert werden müssen.

Cyberpunk 2077 erscheint daher erst am 10. Dezember für PC, PS4, und Xbox One. Die Version für die neue Konsolengeneration folgt 2021.

Unter anderem könnt ihr Cyberpunk 2077 (69,99 Euro) im PlayStation Store für PS4 vorbestellen, dort bekommt ihr außerdem ein kostenloses PS4-Design.

Darüber hinaus bekommt ihr natürlich auch Handelsversionen des Spiels bei Amazon.

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Über den Autor:

Judith Carl

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News Redakteurin

Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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