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Dragon’s Dogma 2: Drachenpest heilen - das könnt ihr gegen die Vasallenkrankheit tun

Keine Angst vor Drachenpest: Es ist alles halb so wild.

Ihr habt es vielleicht schon mitbekommen: Den Vasallen in Dragon's Dogma 2 ist bange vor einer mysteriösen Krankheit, die sie ereilen soll, wenn sie jenseits des Rifts unterwegs sind. Das ist im Grunde unvermeidbar. Auch ihr heuert ja Vasallen anderer Spieler an Riftsteinen an und hier kann es eben passieren, dass sie sich die Drachenpest einfangen.

In den ersten Tagen, in denen diese Neuigkeit durchs Netz ging, verfielen die Spieler in helle Panik, denn die Drachenpest kann einige drastische Konsequenzen nach sich ziehen, wenn ihr nicht gut aufpasst. Viele gingen so weit, zu behaupten, sie zerstöre euren Spielstand. Warum das nicht so ist und ihr deshalb nicht sorgenvoll durch Vermund ziehen müsst, das erklären wir im folgenden Guide.

Lest hier, was die Drachenpest ist, warum sie nicht so schlimm ausfällt, wie sie gemacht wird, und was ihr dagegen tun könnt.



Was ist Drachenpest und was passiert, wenn man sie nicht behandelt?

Die Drachenpest ist eine mysteriöse Krankheit, die nur Vasallen befällt. Die NPCs ziehen sich die Krankheit bei Reisen jenseits des Rifts oder in Kämpfen mit Halbdrachen zu. Wenn ihr das erste Mal damit in Berührung kommt, blendet das Spiel diese Tutorial-Nachricht ein und lässt euch damit wissen, dass ihr euch die Drachenpest eingefangen habt.

Pech gehabt: Der Pawn, den ihr gerade aus dem Rift gezogen habt, bringt die Drachenpest mit. Am besten direkt entlassen!

Drachenpest verändert sowohl Erscheinungsbild als auch Verhalten eurer Vasallen leicht und kann offenbar zwischen verschiedenen Pawns weitergegeben werden. Sie ist also ansteckend. Obwohl die Krankheit positive Nebenwirkungen mit sich bringt, unter anderem erhöhte Effektivität im Kampf, werden betroffene Vasallen zur tickenden Zeitbombe. Und das ist buchstäblicher gemeint, als ihr vielleicht denkt.

Erreicht die Drachenpest nach einigen Tagen das Endstadium, wird bei der nächsten Nachtruhe oder Wartezeit auf einer Bank eine Zwischensequenz abgespielt, in der sich der Erkrankte in einen schattenhaften Drachen verwandelt. Sobald ihr wieder erwacht, stellt ihr fest, dass euer Vasall alle NPCs in einem großen Radius in einem Amoklauf getötet hat. Darunter Questgeber und für die Geschichte zentrale NPCs.


Drachenpest erkennen

Das klingt verheerend und die panikhafte Reaktion der ersten Spieler, die dieses Schicksal ereilte, ist durchaus verständlich. Dennoch ist es nicht zutreffend, dass dieser Effekt euren Spielstand "zerstört" oder das weitere Vorankommen allzu sehr erschwert. Man muss nur wissen, was zu tun ist. Und Drachenpest erfolgreich zu diagnostizieren, ist der erste Schritt zur Heilung:

Oh je, die Hauptvasallin hat rote Augen. Und die kommen nicht vom DD2 Dauerzocken.

Vorweg - da bisher niemand so genau sagen kann, wann genau die Drachenpest ihre für alle anderen tödliche Phase erreicht, sollte man Pläne, sich nur noch in der Wildnis aufzuhalten und das Massaker dort anzurichten, wo niemand lebt, verwerfen. Wir wissen nicht einmal, ob der Drachenpest-Amoklauf überhaupt in unbesiedelten Gegenden stattfinden kann. Deshalb haltet lieber die Augen und Ohren nach folgenden Symptomen offen:

Liste der Drachenpest-Symptome

  • Rote Augen in zunehmender Intensität.
  • Vasallen greifen sich schmerzerfüllt an den Kopf.
  • Spucken und Mund abwischen.
  • Bemerkungen des Vasalls über Veränderungen an sich selbst.
  • Unvermitteltes Hinsetzen und Ausruhen.
  • Ungehorsam und kritische Widerworte.

Dazu sollte gesagt sein, dass nicht jeder Vasall unbedingt alle Symptome zeigen muss. Achtet deshalb genau auf das Verhalten eurer Begleiter und sobald sich die Symptome häufen, solltet ihr handeln. Auf der anderen Seite kann es durchaus von Vorteil sein, einen von Drachenpest befallenen Vasallen an seiner Seite zu haben, denn im Kampf leisten sie geradezu Heldenhaftes, so stark werden sie durch die Krankheit.

Gleich zwei Vasallen halten sich den Kopf. Ein klares Zeichen für Drachenpest. Ein Bad ist angesagt!

Drachenpest in Dragon's Dogma 2 heilen

Der Erklärungstext zur Drachenpest gibt sich leider reichlich mehrdeutig. Neben dem Tod des betroffenen Vasallen steht dort auch, dass sie auch durch Weitergabe der Krankheit geheilt werden. In jedem Fall von Drachenpest hatten es immer schnell mehrere unserer Vasallen. Es ist nicht auszuschließen, dass sie sich bei unterschiedlichen Halbdrachen angesteckt hatten, aber auch eine Ansteckung, bei der Patient 0 noch eine Weile weiter die Krankheit in sich trägt, ist nicht ausgeschlossen.

Die leichteste Möglichkeit, die Drachenpest loszuwerden, liegt darin, seine Vasallen zu packen und am nächsten Gewässer den Laken zum Fraß vorzuwerfen. Grausam, aber effektiv. Im Optimalfall tut ihr das mit eurem kompletten Gefolge, nicht aber, ohne Nebenvasallen, die ihr eigentlich mögt, zu euren Favoriten hinzuzufügen. So findet ihr sie am nächsten Riftstein direkt wieder und rekrutiert sie - nun geheilt - erneut.


Wiederbelebung von Drachenpest-Toten in Dragon's Dogma 2

Solltet ihr dennoch das Pech haben, dass einer eurer Vasallen einen Massenmord an NPCs begeht, ist noch nicht aller Tage Abend. Ihr braucht eure kostbaren Lazarussteine nicht zu verschwenden, denn das Spiel arbeitet im Hintergrund offenbar eine Wiederbelebungsroutine ab, die zumindest die wichtigsten Figuren nach und nach aus der Leichenhalle wieder putzmunter auf die Straße stellt. Rastet einfach ein paar Tage und die ausgelöschte Ortschaft steht wieder mitten im Leben.

Wenn es trotzdem schneller gehen soll, erhaltet ihr in der Quest Die rätselhafte Sphinx ein Item, das euch helfen könnte.

In diesem artikel

Dragon's Dogma 2

PS5, Xbox Series X/S, PC

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Über den Autor
Alexander Bohn-Elias Avatar

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit über 20 Jahren über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.
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