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Flight Simulator: Wie Xbox Cloud Gaming das Spiel revolutioniert und was das für euch bedeutet

Mit Xbox Cloud Gaming beginnt für den Flight Simulator eine neue Stufe seines Lebenszyklus.

Im Grunde ist es das perfekte Wortspiel: Microsofts Flight Simulator trifft auf Cloud-Gaming. Ihr versteht? Fliegen, Wolken. Hach ja, genug der Späße. Tatsächlich ist es keine kleine Sache, dass der Flugsimulator nun über die Cloud gestreamt werden kann. Warum? Weil das eben nicht nur auf PC und Xbox Series X/S möglich ist, wo er ja auch so verfügbar ist. Nein, ihr könnt ihn auf diese Art jetzt auf der Xbox One spielen. Auf eurem iPhone. Oder auf einem Tablet. Mehr oder weniger dort, wo ihr möchtet.

Was bedeutet das für den Flight Simulator? Und was ist in Zukunft noch geplant? Das sind nur zwei der Fragen, die ich Jörg Neumann, Head of Microsoft Flight Simulator, im Rahmen eines kleinen Interviews stellte. Was er dazu zu sagen hatte, lest ihr nachfolgend...

Nach dem Xbox-Launch hat es eine Weile gedauert, bis der Flight Simulator in Xbox Cloud Gaming integriert wird. Lag das mehr am erforderlichen Aufwand oder daran, dass ihr andere Prioritäten hattet?

Jörg Neumann: Es lag nicht am Aufwand. Früher in meiner Karriere hab' ich manchmal Ports von PC zu PlayStation oder was auch immer gemacht. Normalerweise war das immer ein relativ großer Aufwand. Du hattest da dein Kunst-Team und es ging in aller Regel immer nach unten, von höheren zu niedrigeren Spezifikationen. Das Interessante an dieser ganzen Cloud-Gaming-Geschichte ist, dass da im Prinzip überhaupt keine Einbußen bei der Komplexität vorhanden sind. Es ist genau das gleiche Spiel.

Es funktioniert jetzt auf der Xbox One, es gab viele Fragen danach. Das wirklich Tolle ist, dass es auch auf andere Geräte kommt, etwa hier auf meinem iPhone 12 [er sein hält Smartphone vor die Kamera, auf dem gerade der Flight Simulator läuft]. Das ist schon echt super, wir sind als Team ehrlich gesagt stark beeindruckt, wie gut das alles funktioniert. Dabei hatten wir nur ein ganz kleines Team dafür. Es saß ein Programmierer da dran und ein halber Künstler, der ein wenig an der Benutzeroberfläche gearbeitet hat - und das war's schon.

Der Flight Simulator bekommt immer mehr Welt-Updates.

Der größte Aufwand war... Die Komplexität des Flugsimulators ist ja sehr hoch. Er ist sowieso schon rund 150 GB groß, nach der Veröffentlichung gab es alle zwei Monate ein Welt-Update. Da kommen dann noch einmal zwischen 4 und 10 GB alle zwei Monate dazu. Wir sind jetzt bei Nummer sieben, demnächst kommt Nummer acht, das heißt wir landen schon bei um die 200 GB. Das Interessante am Cloud-Gaming ist... man will ja, dass man so schnell mit dem Spielen anfangen kann, wie es überhaupt möglich ist. Unser Ziel war: Wenn du etwa auf einem iPhone spielen willst, sollte alles innerhalb von 10 bis 15 Sekunden losgehen. Dafür hat das Plattform-Team etwas gemacht, das Cloud Aware heißt. In dem Fall weiß das Spiel, dass es gestreamt wird. Im Prinzip haben wir eine Xbox Series X, die in der Cloud sitzt, du loggst dich ein und das Spiel ist schon da. Dann weiß das Spiel, dass es gestreamt wird, es weiß auch wer du bist und es weiß, was deine Prioritäten sind.

Was wir mit den Welt-Updates gemacht haben, ist, dass wir die ersten sechs Welt-Updates direkt in den Download integrierten. Es muss also nicht geladen werden, man muss nicht mit dem UI herumhantieren oder so, es ist innerhalb des Basisspiels vorhanden. Das hat etwas gedauert, das API ist gut, aber wir mussten das im Prinzip ansteuern. Und es ging auch um unseren Marktplatz. Wir haben mittlerweile fast 1.000 Add-Ons und sind jetzt 18 Monate auf dem Markt. Das sind wiederum fast 1.000 GB und die müssen dir auch zur Verfügung stehen. Wenn du etwas gekauft hast auf der Xbox, muss das ja funktionieren. Ich spiele normalerweise tagsüber an meinem PC hier, dann gehe ich manchmal nach unten, da habe ich meine Xbox. Und jetzt kann ich mittlerweile mein iPad nehmen, meinen Laptop, mein iPhone, was auch immer, und kann im Prinzip weiterspielen. Das Savegame kommt ja immer mit mir und ich muss alle meine Sachen bei mir haben. Wenn ich gerade mit der Junkers Ju-52 herumgeflogen bin... das ist ein Payware-Flugzeug, das muss ja auch sofort funktionieren. Es hat ein bisschen gedauert, das richtig hinzukriegen. Aber es funktioniert jetzt alles und ist schon faszinierend.

Der Download des Flight Simulators dauert ja je nach Verbindung eine Weile. Denkst du, dass Cloud-Gaming dahin gehend ein wichtiger Aspekt ist oder sein kann (und nicht nur beim Flight Simulator)? Es senkt sozusagen die Hemmschwelle, um es einfach mal ohne riesigen Download vorher ausprobieren zu können.

Jörg Neumann: So ist es, ja. Du weißt ja wie das mit Spielen ist, sie werden größer und größer. Bei uns ist es so, dass wir schon zum Launch dreieinhalb Petabyte Daten auf Servern im Netz hatte und das wurde einfach gestreamt. Mittlerweile sind es schon fast vier Petabyte. Wir haben immer gesagt, dass wir mindestens zehn Jahre daran arbeiten und da muss man sich vorstellen, wie das in ein paar Jahren aussieht. Es gibt mehr und mehr Daten, die Auflösungen werden höher und höher und irgendwann sprengt das im Prinzip dein lokales Gerät.

Wir hatten das schon bei der Welt, darum sieht auch so gut aus. Und in drei Jahren oder so dürfte noch einmal doppelt so groß sein, weil wir doppelt so viele Daten, bessere Daten oder was auch immer haben. Aber wenn du auf einem Mobilgerät spielen willst, muss das ja innerhalb kurzer Zeit gehen. Das Gute ist, und das ist das, was ich wirklich faszinierend finde, wir haben uns im Prinzip jetzt von der Box gelöst. Als wir angefangen haben auf dem PC, haben wir nur die Welt gestreamt. Dann gingen wir auf die Xbox. Wir hatten 32 GB Arbeitsspeicher, als wir auf dem PC gelauncht sind, dann hatten wir 8 GB beim Launch auf der Series X und dabei mehr und mehr Sachen auf die Cloud geschmissen.

Via Xbox Cloud Gaming ist der Flight Simulator auf weiteren Plattformen verfügbar.

Ich sehe das als eine Art dritte Plattform, jetzt haben wir im Grunde alles im Streaming, das ganze Spiel. Wir denken häufig darüber nach, wie wir die Welt besser machen können. Die Welt ist kompliziert und komplex, wir können praktisch unendlich viele kleine Sachen machen. Und wir können jetzt mehr machen, als wir jemals gedacht hatten, einfach, weil es funktioniert. Du kannst jedes Gerät über Cloud Gaming ansteuern, auch Xbox Series X und S, wenn du Lust hast. Es ist schon ein echter Game Changer. Es hat sich auch für Entwickler verändert, wie wir Sachen machen. Wenn wir etwa einen neuen Build mit neuen Features haben, machen wir das nicht mehr so, dass wir die 150 GB auf ein Gerät herunterladen. Wir machen es in der Cloud und das geht ganz simpel, innerhalb von ein paar Minuten sind wir alle da, können uns das alle zusammen anschauen. Das ist schon was ganz Anderes. Wir stehen am Anfang einer Veränderung, die glaube ich ziemlich wichtig für uns alle wird.

Ist der schnellere Zugriff darauf der einzige Vorteil von Xbox-Cloud-Gaming für neue Spieler oder siehst du noch mehr?

Jörg Neumann: Viele Leute konnten ja nicht spielen. Die aufregende Sache für mich ist, dass ich so viele Freunde habe, die einfach noch nicht die Möglichkeit hatten, sich eine neue Xbox zu kaufen. Sie sind also noch bei der Xbox One und das funktioniert jetzt einfach. Viele Leute sagen: Hey, ich hab' noch keine neue Xbox und auch keinen super starken PC, kann ich das spielen? Mittlerweile spiele ich es manchmal auf einem 15 Jahre alten Laptop. Es funktioniert absolut, ohne irgendwelche Unterschiede. In 1080p mit 30 Frames pro Sekunde. Es ist nicht das 4K-Gaming, dass man auf Series X und S haben, kann, aber es ist schon sehr gut. Und für den Simulator selbst sind 30 Frames völlig zufriedenstellend, weil du ein Flugzeug hast, das ja relativ schnell ist, aber gibt es nicht von Sekunde zu Sekunde die wahnsinnigen Veränderungen wie in einem Shooter. Inzwischen ist es überall spielbar, wo es den Xbox Game Pass gibt. Viele Leute hatten den Traum, ein Gen-9-Spiel zu spielen - und das ist jetzt auch möglich. Das ist schon unglaublich [lacht]. Ich kann's immer noch nicht ganz glauben, funktioniert das wirklich überall? Ja, das tut es!

Jeder hat überall Zugriff auf seine Inhalte.

Wie profitieren bestehende Spieler vom Xbox Cloud Gaming?

Jörg Neumann: Wenn ich für mich selbst spreche, ergibt sich daraus eine Art Freiheit. Wir haben etwa nur einen großen Fernseher im Haus. Wenn ich da meine Frau von mir herunterschubsen muss, gibt's da eine interessante Unterhaltung. Das heißt, ich konnte häufig nicht spielen. Ich war einfach an meinen PC gebunden und jetzt fühle ich mich sehr ungebunden. Ich kann in jeder Lebenslage spielen, wo auch immer ich möchte. Ich sitze etwa ab und an bei uns im Garten und kann da testen. Das ist auch wichtig: Wenn etwa ein neues Flugzeug reinkommt, an dem wir gerade arbeiten, kann ich mir das sofort ansehen, ein bisschen Feedback geben. Direkt auf dem selben Gerät schreibst du dann dein Feedback per E-Mail oder so. Ich denke, das ist der größte Vorteil davon. Auch, dass die Ladezeiten viel niedriger sind. Die Spiele sind mittlerweile über 100 GB groß, irgendwann muss man sich überlegen, was man auf der Festplatte haben möchte. Und durch Xbox Cloud Gaming ist das nicht mehr so. Jetzt kann man sich eher aussuchen, ob man das per Streaming macht oder ob man das lokal haben möchte.

Es ist der erste Flight Simulator auf Konsole... Wie gut kam das Spiel dort an? Wie zufrieden seid ihr mit der Umsetzung im Großen und Ganzen?

Jörg Neumann: Super. Es war ganz interessant: Wir haben alle gedacht, die Leute schauen sich das an, finden es hübsch, fliegen ein wenig herum und dann gehen sie wieder und spielen was anderes. Was mich wirklich glücklich macht, ist, dass hunderttausende Menschen - wenn nicht mehr - wirklich geblieben sind. Das sehen wir auch. Wir haben jetzt eine völlig neue Gruppe von Konsumenten, die konsistent auf der Xbox spielen. Und das ist schön, weil letztlich ging es darum... Das Hobby - wir nennen es häufig so - Flugsimulator war ja doch sehr speziell. Normalerweise gab es das nur auf dem PC und du musstest einen relativ guten PC haben, um es überhaupt zum Laufen zu bringen. Jetzt ist das alles anders. Mittlerweile können Low-End-PCs das prima spielen. Ich hab' hier einen ganzen Haufen alter Laptops herumliegen und normalerweise hab' ich an denen überhaupt nichts mehr gemacht, weil es zehn Jahre alte Geräte sind. Aber die funktionieren richtig gut mit Cloud-Streaming. Insofern haben die jetzt ein zweites Leben bei mir im Haus. [lacht]

Für den Flight Simulator haben die Entwickler noch viele Ideen.

Auf dem PC arbeitet ihr unter anderem an DirectX 12 und DLSS. Könnt ihr schon sagen, inwieweit sich die Weiterentwicklung hier auch auf die Xbox-Version auswirkt?

Jörg Neumann: Auf der Xbox ist es schon DX12, aber im Grunde DX11 mit Extensions. Bei DX12 haben wir jetzt gesehen, dass es - von den letzten Daten ausgehend, die ich gesehen habe - von der Performance circa 15 Prozent besser läuft, was ganz gut ist. Wir haben nun ein Datum dafür festgelegt, Sim-Update 10 wird das alles haben. Wir sind noch ein wenig am Testen und es gibt noch ein paar Optimierungen, die wir machen wollen, aber es funktioniert alles. Und jetzt gehen wir über die gesamte Palette an Geräten, um sicherzugehen, dass es überall für alle funktioniert. Wir machen wahrscheinlich eine Beta in ein paar Monaten. Im Juli kommt das voll raus, wird voll unterstützt, derzeit ist es in der Beta. Wie gesagt, 15 Prozent, das ist mehr als wir dachten, Wir fragten uns, ob es wirklich so einen Unterschied macht, da die Technik ganz speziell ist, aber es hilft schon. Insofern freuen wir uns darauf, wenn es in vier oder fünf Monaten herauskommt.

Ist das für dich das nächste große Ding, das im Flight Simulator passiert?

Jörg Neumann: Wir haben ziemlich viel vor dieses Jahr. Top Gun kommt. Der Film kommt jetzt heraus, wir haben geduldig gewartet. Und wie wir schon angekündigt haben, machen wir was mit Hubschraubern, Segelfliegern und dann gibt's noch ein paar andere Überraschungen für dieses Jahr. Die kommen das Jahr hindurch und da sind ein paar Sachen dabei, die die Leute nicht erwarten. Ich denke, es wird wieder ein tolles Jahr für Flugsimulatoren werden.

Was auch interessant ist: Wir arbeiten viel mit der echten Luftfahrt zusammen, mit Flugzeugherstellern und vielen, vielen Piloten, die im realen Leben Verkehrspiloten sind. Die haben sich jetzt auch sehr über das Cloud-Streaming gefreut. Deren ganze Welt findet auf Tablets statt, die machen alles auf Tablets. Sie haben uns gesagt, dass sie im Flugsimulator zwischen ihrem eigentlichen Job fliegen. Aber die sind häufig in Hotels, weil sie ja durch die ganze Welt fliegen. Jetzt können sie auf der Hardware fliegen, die sie mit sich herumtragen, insofern wird das ihnen helfen. Wir haben so eine symbiotische Beziehung zur Luftfahrt, die Luftfahrt braucht viele neue Piloten. Es gibt eine Pilotenkrise und man sagt, der Welt fehlen 700.000 Piloten. Es sind nicht genügend Trainingsmöglichkeiten vorhanden. Diese ganz großen Simulatoren sind unglaublich teuer, von denen gibt es nicht so viele. Daher fliegen so viele von ihnen im Flight Simulator und wir sind dadurch viel besser positioniert, um ihnen weiterzuhelfen.

Wie man auf YouTube sieht, haben es manche Spieler bis in den Weltraum geschafft. Wäre das eine mögliche offizielle Erweiterung? Mit dem Space Shuttle in den Orbit oder gar noch weiter fliegen?

Jörg Neumann: Wir reden da manchmal darüber. Das Space Shuttle ist im Smithsonian in New York, es gibt da schon Pläne. Es ist so: Wir wollen nun mal sehr realistisch sein. Realismus bedeutet, dass du zur Zeit, glaube ich, bis zu 120.000 Fuß hoch fliegen, das sind ungefähr 40.000 Meter. Es gibt Flugzeuge, die das hinbekommen, auch in der Top-Gun-Erweiterung. Das wird sich schon sehr real anfühlen. Wir haben uns die Toposphäre angeschaut, was da wirklich vorgeht und wir arbeiten mit Firmen zusammen, die haben nur Turbulenzdaten in der höheren Atmosphäre. Es gibt Firmen, die machen einfach nur das. Sie nehmen die Daten auf von Flugzeugen, die sehr, sehr hoch fliegen, haben ihre Datenbank und auch eine Simulation. Und diese Simulation bauen wir auch ein. Das heißt, wenn du über 30.000 Meter hoch fliegst, bekommst du die echten Turbulenzdaten. Da wird die Atmosphäre wirklich dünn und es bewegt sich alles etwas anders.

Wir machen das, das kommt. Es ist noch nicht so richtig angekündigt, aber es kommt. Aber dann wirklich in den Weltraum zu fliegen, komplett ohne Atmosphäre, das ist wieder was ganz Anderes. Es gibt viele Ideen dafür, was man machen könnte. Das Tolle ist, dass wir den ganzen Planeten haben. Diese Digital-Twin-Sache ist unglaublich interessant. Da muss man nicht einmal eine große Fantasie haben, um zu sagen, was man alles machen könnte. Wir schauen uns an, was davon am meisten Sinn ergibt. Aber unser Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem Flugsimulator. Es gibt noch etliche Sachen, die wir machen wollen und machen müssen und darauf liegt für die nächsten paar Jahre unser Fokus. Dass man jetzt im Grunde überall fliegen kann, hilft uns schon sehr. Wir müssen uns nicht mehr über bestimmte Dinge Gedanken machen, das funktioniert jetzt alles und wir können uns so auf die Features konzentrieren. Wir haben einen offenen Kanal zu unserer Community, hören da jede Woche zu, machen jeden Monat ein Meeting mit ihnen und hören uns genau an, was sie noch gerne alles hätten. Und das wird dann in den Monaten und Jahren darauf umgesetzt.

Auch Deutschland bekam bereits sein Welt-Update im Flight Simulator.

Eine Sache, die mir etwa nicht so gut gefällt, ist das Interface auf der Xbox. Werdet ihr da noch was ändern?

Jörg Neumann: Was nicht gefällt, ist der Joystick zur Selektion von Menüs. Das ist die Sache, die ein wenig besser gemacht werden könnte, mit irgendwelchen Hotspots, statt über Pixel zu gehen. Das ist ein Hauptaugenmerk und es kommen auch noch weitere Sachen, etwa ganz viele Peripheriegeräte, bei denen wir mit anderen zusammenarbeiten. Es kommen alle möglichen neue Pedale raus, es gibt neue Joysticks und so weiter für die großen Airliner. Da passieren etliche spannende Sachen. Und dann wären da noch die Sachen, die ich gerne machen will und mit denen wir experimentieren. Es geht um die Haptik und solche Sachen. Wir sind ja schon mit VR dabei, ich spiele im Prinzip immer nur mit VR. Es ist toll, kann ich nur empfehlen, unglaublich realistisch. Wenn man einmal die Brille aufhat, fühlt man sich so wie in einem echten Cockpit. Die Bewegungen sind beim Fliegen ja angelernt und wenn wir das nachahmen können, ist das auch für die richtigen Piloten sehr wichtig, damit sie die Augen schließen und den richtigen Schalter finden können. Das ist ja ein Test, den man machen muss, um den Pilotenschein zu bekommen. Dazu gibt's Sachen, die wir machen können, damit man wirklich fühlt, einen Schalter in der Hand zu haben. Das wäre schon toll, irgendwann kommt das. Es ist nur eine Frage der Zeit.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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