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Monster Hunter Rise (Xbox, Playstation) im Test - Endlich dort angekommen, wo es hingehört

Aller guten Dinge sind drei.

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Gelungene Umsetzung eines erstklassigen Monster-Hunter-Spiels, aber leider wieder ohne Spielstand-Transfer für ältere Versionen.

Die Reise von Monster Hunter Rise geht weiter. Im dritten Jahr in Folge schaue ich mir eine andere Version der Monsterjagd an. Auf die ursprüngliche Switch-Version im Jahr 2021 folgte 2022 die PC-Umsetzung. Und jetzt, 2023, landet Monster Hunter Rise dort, wo es auch hingehört: auf Xbox und PlayStation. Oder genauer gesagt: Xbox Series X/S, PlayStation 5, Xbox One und PS4.

Also im Grunde noch einmal das, was ihr schon kennt, wenn ihr eine der vorherigen Versionen gespielt habt. Für inhaltliche Details solltet ihr daher eher in den Test der Switch-Version schauen, denn an den Basics hat sich natürlich nichts geändert. Die entsprechen dem, was schon damals im Spiel war, plus das, was die Updates boten, die in der Zwischenzeit veröffentlicht wurden.

Was leistet Monster Hunter Rise technisch auf Xbox und PlayStation?

Was Xbox und PlayStation mit dem PC gemeinsam haben, ist natürlich eine verbesserte Technik und eine höhere Auflösung. Wie hoch die ausfällt, hängt von der jeweiligen Plattform ab, auf der ihr Monster Hunter Rise spielt.

Xbox One, Xbox One S und PlayStation 4 erreichen laut Capcom maximal 1920x1080. Auf der Xbox Series S sind es 2560x1440. Xbox Series X, Xbox One X, PlayStation 5 und PlayStation 4 Pro haben wiederum 3840x2160 zu bieten, also 4K-Auflösung. Die Bildraten sind Capcom zufolge "variabel" und "hängen von der jeweiligen Spielsituation" ab. In den Optionen des Spiels habt ihr einerseits die Möglichkeit, die Standard-Einstellung zu verwenden. Alternativ gibt es noch Optionen, um Bildwiederholrate oder Grafikqualität zu priorisieren, ganz wie ihr möchtet.

Das Dorf in Monster Hunter Rise.
Here we go again.

Und auf der Plattform, auf der ich Monster Hunter Rise gespielt habe, nämlich der Xbox Series X, kann ich mich mit Blick auf die Performance nicht beklagen. Einbrüche bei der Bildrate sind mir in keiner Situation aufgefallen, alles lief flüssig. Alles andere wäre angesichts der Wurzeln des Spiels aber offen gestanden auch eine Enttäuschung.

Auch auf Xbox und PlayStation merkt ihr natürlich den Unterschied zur ursprünglichen Switch-Version. Auf der Xbox Series X sieht Monster Hunter Rise etwa klarer und sauberer aus, verwendet höher aufgelöste Texturen. Wenngleich man dem Spiel seinen Switch-Ursprung weiterhin ansieht, auch im Vergleich zu dem schon etwas älteren Monster Hunter World. Ich empfand es aber nicht als groß störend. Technisch mag es nicht State of the Art sein, spielerisch überzeugt es weiterhin auf ganzer Linie.

Lohnt sich der Umstieg? Und was ist mit den Spielständen?

Wer Monster Hunter Rise auf Nintendo Switch und Steam gespielt hat, kann auch hier leider nicht seine Spielstände importieren beziehungsweise transferieren. Auf Xbox und PlayStation müsstet ihr also komplett von vorn anfange. Schade, dass Capcom hier weiterhin keinerlei Möglichkeit zur Spielstand-Übertragung zwischen verschiedenen Plattformen anbietet.

Aber: Innerhalb der Konsolenfamilie ist es in begrenztem Umfang möglich. Ihr könnt Spielstände von der PS4 auf die PS5 übertragen und die Versionen für Xbox One, Xbox Series X/S und Microsoft Store (PC) teilen sich Spielstände. Immerhin etwas.

Auf der Jagd in Monster Hunter Rise.
Die Jagd nach Monstern motiviert.

Ein echter Umstieg von Switch und Steam auf Xbox oder PlayStation lohnt sich für euch also nur, wenn ihr bereit seid, noch einmal von vorn loszulegen. Die im Sommer 2022 veröffentlichte Sunbreak-Erweiterung ist hier nicht Teil des Pakets. Sie erscheint im Frühjahr 2023 separat für Xbox und PlayStation.

Monster Hunter Rise (Xbox, Playstation) - Fazit

Rein spielerisch und inhaltlich versprüht Monster Hunter Rise dieselbe Klasse, wie es das schon immer seit seiner ursprünglichen Veröffentlichung tat. Es ist ein erstklassiges Monster Hunter und ich kann es allen, die es bisher nicht gespielt haben und sich für die Reihe interessieren, nur ans Herz legen. Den Umstieg von früheren Versionen macht Capcom leider wieder unmöglich, da ein Neuanfang erforderlich ist. Davon abgesehen merkt man dem Spiel seine Switch-Wurzeln im Hinblick auf die Technik an, aber das ist kein störender Faktor. Klar, Monster Hunter Rise bietet nicht den bestmöglichen Augenschmaus, den man mit der heutigen Technik haben könnte, aber spielerisch gleicht der Titel das mehr als aus.

Monster Hunter Rise (Xbox, Playstation) Wertung: 9 / 10

Monster Hunter Rise (Xbox, Playstation) - Pro und Contra

Pro:

  • Spielt sich exakt so wunderbar wie zuvor auf Nintendo Switch und Steam
  • Technisch verbessert
  • Motivierende Jagden in nahtlosen Jagdgebieten
  • Viele neue Monster und viele Waffen zur Auswahl
  • Schnelle Fortbewegung durch Reittiere

Contra:

  • Kein Spielstand-Transfer von Nintendo Switch und Steam möglich
  • Keine neuen Arten von Waffen

Entwickler: Capcom - Publisher: Capcom - Plattformen: Xbox Series X (Getestet) und S, PlayStation 5, Xbox One, PlayStation 4 - Release: 20.01.2023 - Genre: Action, Rollenspiel - Preis (UVP): 39,99€

In unserer Test-Philosophie findest du mehr darüber, wie wir testen.

Über den Autor
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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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