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Rebellion hält nichts von DLC, der sich bereits auf der Spiele-Disk befindet

Entwicklung meist aber nicht parallel

Die Aliens-vs.-Predator-Macher von Rebellion halten nichts von Bezahl-DLC, der im Prinzip nichts weiter ist, als ein getarnter Freischaltcode für Inhalte, die sich bereits auf der Spiele-Disk befinden. Hat da etwa einer Resident Evil 5 gespielt? Trotzdem entstünden die meisten DLCs aber nicht parallel zum Spiel, sondern in einem Zeitraum vor dessen Veröffentlichung.

„Das ist eigentlich ganz einfach zu erklären“, erzählt Game Director David Brickley gegenüber Spong (via vg247). „Ich glaube, die Spieler haben vollkommen Recht. Wenn sich der Inhalt bereits auf der Disk befindet, dann gibt es absolut keine Rechtfertigung für Studios, DLC anzubieten, der eigentlich nur ein Freischalt-Code ist oder dergleichen.“

„Aber ich glaube, was einige Spieler nicht wissen ist, dass, wenn ein Spiel ins Ladenregal kommt, es im Grunde meist schon vier oder fünf Monate fertig war“, schränkt er ein. Auch in dieser Phase vor Release könne noch DLC entstehen, der dann bald nach dem Spiel erscheint.

„Die Zeit zwischen der Fertigstellung des Spiels und dem Verkauf wird normalerweise fürs Debugging verwendet (...). Dann kommt noch das Konsolen-Approval und die Herstellung dazu, die einen substanziellen Teil der gesamten Entwicklungsdauer ausmachen“, so Brickley.

„Während dieser Zeit hat man oft freie Ressourcen im Studio, die Dinge machen können, die man später als DLC veröffentlichen kann“, fügt er hinzu. „Ich glaube Leute außerhalb dieses Prozesses nehmen einfach an, dass die Entwicklung von Spiel und dessen DLC parallel erfolgen und das ist wirklich einfach nicht der Fall.“

Aliens vs. Predator erscheint nächsten Monat weltweit, nur hier nicht, für PC, PS3 und Xbox 360. Lest hier, was ihr voraussichtlich verpasst.

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Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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