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Wild Hearts: Die besten PC-Einstellungen für mehr fps

Wilde Performance.

Wild Hearts ist seit heute erhältlich und die PC-Version ist zuweilen ein ziemliches technisches Chaos. Wir haben diesen Leitfaden für die besten PC-Einstellungen - basierend auf dem frühen Test-Build des Spiels - für diejenigen zusammengestellt, die schnell auf die Jagd gehen wollen. Ansonsten solltet ihr warten, bis Entwickler Omega Force die versprochenen Performance-Verbesserungen liefert. Die Probleme erweisen einem ansonsten unterhaltsamen Monster-Hunter-ähnlichen Spiel einen großen Bärendienst.

Starkes Stottern kann (das ist stark abhängig von der Hardware) autreten. Umgebungsdetails tauchen teils nur wenige Meter von der Spielfigur entfernt auf. Wenn ihr die Bildschirmauflösung verringern, wird die Helligkeit ungewollt erhöht. Gras wird manchmal mit einem hässlichen Gittermuster gerendert. Animationen können mehrere Sekunden lang hängen bleiben, bevor sie abgeschlossen sind. Das Schlimmste von allem, und zum Glück wird es nächste Woche einen Patch geben, sind die CPU-Engpässe.

Wir mussten feststellen, dass unser Testgerät (Intel Core i5-11600K, Nvidia GeForce RTX 3070, 16 GB DDR4) für diese Einstellungen einem solchen Engpass zum Opfer gefallen ist, als der Durchschnitt von 73 Bildern pro Sekunde bei Wild Hearts' niedrigster Voreinstellung um nicht einmal um einen einzigen Frame anstieg, nachdem wir von 1440p auf 1080p wechselten. Und selbst, wenn man mit all den Problemen leben kann, ist die Performance bei einer Grafikkarte dieses Kalibers, die bei Full HD nicht in der Lage ist, 73fps zu übertreffen, einfach nicht akzeptabel.

Außerdem ist es dadurch schwieriger, herauszufinden, welche einzelnen Grafikeinstellungen heruntergesetzt werden sollten und welche es wert sind, hochgedreht zu bleiben. Es ist möglich, die Performance ein wenig zu straffen, daher der Leitfaden unten. Wir präsentieren ihn aber unter Vorbehalt, möglicherweise müssen wir ihn noch aktualisieren, sobald die Probleme behoben wurden.

Was sind die besten PC-Einstellungen für Wild Hearts?

Mit der RTX 3070 und 1440p erreichte Wild Hearts in der höchsten Grafik-Voreinstellung durchschnittlich 59 fps, auf Standard 63 fps, auf Niedrig 65 fps und auf Am niedrigsten 73 fps. Hier gibt es zwei weitere Probleme: Erstens ist es aufgrund des relativ geringen Unterschieds zwischen der höchsten und der niedrigsten Einstellung unwahrscheinlich, dass eine einzelne Einstellung einen großen Einfluss hat. Und zweitens sieht die niedrigste Einstellung nicht sehr gut aus - in Bewegung mehr als auf Screenshots Das wollen wir daher im Idealfall vermeiden, auch wenn hier mehr fps locken.

Wir müssen also dort, wo es auch immer möglich ist, nach kleinen Verbesserungen der Framerate suchen und können dabei hoffentlich ein paar dieser Einstellungen auf der höchsten Stufe lassen.

Hochskalierung: Wild Hearts bekommt DLSS und FSR erst in Zukunft, aktuell gibt es nur einen einfachen, temporalen Upscaler. Und der ist nicht wirklich gut. Schaltet ihr für native 1440p ein und es sieht eher nach weniger als 1080p aus. Die Performance auf der höchsten Stufe steigt nur auf 68 fps. Lasst es weg.

Texturen: Der Wechsel von der höchsten zur niedrigsten Einstellung brachte keine Verbesserung, lasst es daher auf dem Maximum.

Model-Qualität: Die Framerate stieg beim Wechsel von Hoch zu Niedrig auf 61 fps im Durchschnitt. Nur 2 fps mehr, aber wenn es hilft. Und die Qualität ist nicht deutlich schlechter.

Texturfilterung: Auch hier steigt die Framerate auf 61 fps auf niedriger Einstellung, die visuellen Kompromisse sind zu vernachlässigen. Könnt ihr auch ändern.

Partikeleffekte: Keine großen Änderungen der Performance auf niedrigster Stufe. Lasst es auf der höchsten Einstellung.

Generierte Dichte: Die niedrigste Einstellung brachte im Durchschnitt 1 fps mehr als die höchste Stufe. Da ansonsten viele Umgebungsdetails verloren gehen, solltet ihr es auf Standard oder Hoch lassen.

Schatten: Auch hier wieder 1 fps mehr beim Wechsel von Hoch auf Niedrig. Könntet ihr also machen.

Reflexionen: Reflektierende Oberflächen kommen nicht häufig vor, also könnt ihr es auch auf die niedrigste Stufe stellen. Brachte zwar nur 1 fps mehr, aber immerhin.

Globale Beleuchtung: Von Hoch auf Niedrig zu wechseln, brachte 2 fps mehr. Klein, aber fein.

Wolken: Lasst es auf der höchsten Einstellung. Die niedrigste Einstellung reduzierte die Framerate merkwürdigerweise sogar auf 58 fps.

Anti-Aliasing: TAA, FXAA und Aus sind hier eure Optionen. Wenn ihr es ausschaltet, sieht es kantig aus. Und der Look von FXAA ist trotz 1 fps mehr gegenüber TAA nicht der schönste. Auch die Tendenz von TAA zu verwaschenen Texturen ist nicht ideal, aber bis DLSS kommt, ist es die beste Option.

Bewegungsunschärfe: Ausschalten! Beeinflusst zwar nicht die Performance, schön sieht es aber auch nicht aus.

Umgebungsverdeckung: Könnt ihr auch auf Hoch stehen lassen, eine Reduzierung brachte nicht mehr fps.

Tiefenschärfe: Auch das könnt ihr ausschalten. Sieht nicht sehr schön aus und bringt euch 1 fps mehr.

Was Wild Hearts definitiv noch braucht, ist ein Performance-Patch. Die Hoffnung ist, dass ihr dann nicht die Qualität reduzieren müsst. Und wenn doch, dann sollten dabei hoffentlich mehr Performance herausspringen als aktuell.

Hier noch einmal alles in der Übersicht:

  • Model-Qualität: Niedrig
  • Texturfilterung: Niedrig
  • Schatten: Niedrig
  • Reflexionen: Niedrig
  • Globale Beleuchtung: Niedrig
  • Bewegungsunschärfe: Deaktiviert
  • Tiefenschärfe: Deaktiviert
  • Alles andere: Hoch

Mit den Änderungen brachte es der Testrechner gegenüber der höchsten Stufe auf 66 fps. Nur zwölf Prozent mehr als auf der höchsten Stufe, aber immerhin ein Fortschritt.


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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.
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