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Baldur's Gate 3: Keine Erweiterung in Arbeit, doch ganz vom Tisch ist das Thema noch nicht

Antwort eher so Larianfari.

Obwohl Baldur's Gate 3 sicher grandiose Voraussetzungen für eine Erweiterung erfüllen würde - ich meine, wir haben eine Levelobergrenze von 12 -, hat Larian-Gründer Swen Vincke verraten, dass sein Studio derzeit nicht an einem DLC arbeitet. Aber es gibt noch Hoffnung.

Eine Erweiterung wäre aufwendiger, als ihr denkt

"Ehrlich gesagt, haben wir noch nicht mit einer Erweiterung begonnen", gestand Vincke in einem Interview mit PC Gamer, das diesen Montag veröffentlicht wurde.

Für das Studio sei es schwer, die Stufen von 12 bis 20 im Spiel darzustellen. Der Grund dafür ist, dass diese den Spielern in Dungeons and Dragons wirklich extrem starke Fähigkeiten verleihen, die manchmal sogar ein wenig zu mächtig ausfallen können.

Wenn Larian diese Level also nachträglich hinzufügen würde, würde dies eine "andere Herangehensweise" so wie viel Entwicklungszeit erfordern. Besonders mit den Gegnern müsste sich das Studio dann etwas überlegen, um diese an die höheren Stufen und ihre Zauber anzupassen.

"Das würde den Entwicklungsaufwand weit über eine Erweiterung hinausgehen lassen. Viele D&D-Abenteuer sind aus genau diesem Grund unter Stufe 12. Es hört sich also nach sauberem, einfachem Erweiterungsmaterial an, bis man anfängt, darüber nachzudenken und es nicht so einfach ist, wie man es sich vorstellt."

Und selbst wenn Larian eine solche Erweiterung entwickeln würde, müssten Spieler darauf noch lange warten. Der Startpunkt müsste nämlich am Ende von der aktuellen Geschichte ansetzen, was auch alle möglichen Handlungsstränge und Enden einbezieht. Und bis zum Finale müssen auch erstmal die meisten Spieler kommen.


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Geduld ist gefragt

Ein eindeutiges "Nein" zu einem DLC ist das nicht. "Wir werden sehen, wo das hinführt", sagt Vincke. "Ich habe in der Vergangenheit gelernt, dass man vorsichtig sein muss, wenn man Dinge ankündigt, bevor sie fertig sind, denn manchmal muss man sie absagen, weil sie nicht funktionieren."

"Wir müssen also die Freiheit haben, zu experimentieren und unsere Sachen zu machen. Und wenn wir dann so weit sind, es anzukündigen, werden wir es tun."

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