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Der Cartoon-Look von Dune: Spice Wars soll für weniger Langeweile beim Anstarren der Wüste sorgen

Damit Dune: Spice Wars euch nicht optisch langweilt, setzen die Entwickler auf einen Cartoon-Look.

Shiro Games, das Entwicklerstudio des Ende 2021 angekündigten Echtzeitstrategiespiels Dune: Spice Wars, hat sich ganz bewusst für einen eher Comic-artigen Look entschieden.

Wie ihr es von Wüsten - und auch vom Wüstenplaneten Arrakis - kennt, gibt es dort meistens sehr viel Sand. Und nicht viel mehr als das. Der gewählte Look, ein "etwas cartoonhafter und plakativer Stil", soll den Entwicklern dabei helfen, dass euch auch nach Stunden nicht langweilig wird.

Ganz eigene Herausforderungen

"Ein Spiel auf einem Wüstenplaneten zu entwickeln, bringt einige Herausforderungen mit sich", heißt es vom Team. "Eine davon ist es, dafür zu sorgen, dass das, was man ein paar Stunden lang sieht, nicht langweilig ist, auch wenn es nur aus Felsen und Sand besteht."

"Wir haben viel Zeit damit verbracht, uns mit der Umwelt zu befassen, und haben sogar mit einem auf Wüsten spezialisierten Geologen zusammengearbeitet, um Dinge zu erschaffen, die auf einem solchen Planeten existieren könnten."

"Die stilisierte Art Direction bringt Dinge ins Spiel, die eine Vielfalt an Farben und Formen mit sich bringen, sodass die weiterhin Umgebung rau wirkt, aber nicht langweilig wird."

Nach und nach wächst eure Basis in Dune: Spice Wars.

An umfangreichem Gameplay-Material mangelt es bislang noch, es wird aber einen Tag-Nacht-Zyklus geben. Ob der sich spielerisch großartig auswirkt, bleibt abzuwarten.

Außerdem hat sich das Team darum bemüht, abseits des normalen Looks verschiedene Abwandlungen zu erschaffen, etwa eine Vulkanlandschaft oder eine Umgebung, die eher an eine Salzwüste erinnert.

Als Grundlage für das Spiel dienen weder Filme noch Serien, sondern Frank Herberts ursprüngliche Werke. Es ist ein Echtzeitspiel, das aber ein langsameres Tempo hat als andere Vertreter des Genres. Pausieren ist ebenso möglich wie eine Beschleunigung der Zeit.

Ferner erwarten euch bekannte 4X-Elemente, darunter Erkundung, die Kontrolle von Territorien, wirtschaftliches Wachstum, Kampf, Politik und Spionage.

In eurer Basis platziert ihr neue Gebäude nicht selbst auf dem Boden, das Ganze läuft über ein Interface ab, "da das Spiel einen viel größeren Umfang hat als ein typisches RTS". Ihr seht aber, wie bei eurer Basis Strukturen hinzukommen, wenn ihr welche baut.

Die Taktik-Karte von Dune: Spice Wars.

Zum Start in den Early Access könnt ihr laut Shiro Games mit den spielbaren Häusern Harkonnen und Atreides sowie zwei weiteren rechnen. Eine fünfte Fraktion soll noch während der Early-Access-Phase hinzukommen.

Zuerst einmal möchte man sich das anschauen, was in den Büchern ist, anschließend wirft man einen Blick darauf, was noch möglich wäre.

Die Maps sind dabei prozedural generiert, es gibt verschiedene Größen, Windstärken, mehr oder weniger Sandwurm-Akvitität und so weiter. Große Wüsten dienen anfangs als eine Art natürliche Abgrenzung (wie das Meer in anderen Spielen). Ihr könnt sie aber passieren, sobald ihr Technologien entwickelt, die euch ein längeres Überleben ermöglichen. Oder ihr baut Flugfelder. Gleichzeitig ist Shiro Games zufolge mit einzigartigen Orten zu rechnen, die Leser und Leserinnen der Bücher erkennen sollen.

Einen Sonnenuntergang in Dune: Spice Wars.

Ein Multiplayer-Modus kommt im Laufe des Early Access hinzu, das Gleiche gilt für eine Kampagne.

Und wann geht's los? Irgendwann in diesem Jahr ist mit dem Early-Access-Start via Steam auf dem PC zu rechnen. Wenn der Early Access läuft, werde man sich zudem andere Plattformen anschauen.

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Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Benjamin Jakobs ist Leitender Redakteur, seit 2006 bei Eurogamer.de und schreibt News, Reviews, Meinungen, Artikel und Tipps.

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