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Xenoblade Chronicles 3 Test - Ist es Lob, wenn ich sage, dass meine Zeit nur etwas vergeudet wurde?

Und, was habt ihr die nächsten 200 Stunden so vor?

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Epische Größe, schöne Welt, zahlreiche und komplexe MMO-artige Kampfoptionen: Xenoblade Chronicles 3 zeigt im Test, das es das Beste seiner beiden Vorgänger vereint. Leider traut es euch wenig zu und braucht immer noch zu lange, um wenigstens etwas in Form zu kommen.

Dieses Spiel macht mich fertig! Jeder normale Kampf in Xenoblade Chronicles 3 beginnt mit der Kampfmusik. So weit, so normal. Aber hier ist es ein Flöten-Aufspielen, das mich an einen Song erinnert. Irgendein Indiesong, Mitte 90er, den ich häufig genug hörte, den ich wirklich mochte, aber ich komme ums verrecken nicht darauf! Und jeder Kampf triggert kurz diesen Nostalgie-Reflex in meinem Gehirn. Ein Ohrwurm, der jede zweite Minute neu anfängt und bis jetzt, etwa 60 bis 70 oder so Stunden später, habe ich es immer noch nicht raus, welcher Song das war! AAARGH!!

Diese Ahnungslosigkeit blieb seit dem Start des Spiels gleich, alles andere hat sich in dieser Zeit aber durchaus entwickelt und das musste bei Xenoblade Chronicles 3 auch so sein. Denn der Anfang ist mal wieder schmerzhaft. Das „wieder“ beziehe ich dabei nicht unbedingt auf die beiden Vorgänger, sondern das Genre insgesamt. Zwischen holperiger Exposition, viel zu wenig Gameplay und stark eingeschränkten Möglichkeiten ziehen sich die ersten 10 oder so Stunden deutlich länger als sie müssten. Das sogar ganz ohne Grinding, welches zum Glück so gut wie unnötig das ganze Spiel hindurch bleibt. Es sind vor allem die Einschränkungen, die bei Xenoblade dafür sorgen könnten, dass der eine oder andere es dann lieber recht bald sein lässt. Dabei hat das Spiel so viel, was es zeigen könnte.

Nicht verwirren lassen: Im Grunde spielt ihr in Xenoblade Chronicles 3 ein Solo-MMO.

Vielleicht bin ich auch ungeduldig, aber 10 Stunden Spielzeit, bis das Kampfsystem mal langsam zu Form aufläuft, finde ich mittlerweile auch in einem Spiel mit langer Laufzeit anstrengend. Wenn dann Xenoblade 3 aber mal in die Gänge kommt, dann zeigt sich die Reife der Reihe. Das MMO-artige System mag dabei zuerst schräg anmuten. Euer Charakter greift automatisch an, aber die Standard-Attacken sind eigentlich nicht mehr als traurige Überbrückung, bis die Cooldowns der Spezialangriffe durch sind und ihr Schaden machen dürft. Was anfangs tranig startet, indem ihr euren Helden mühselig an der richtigen Stelle für den jeweiligen Angriff positioniert, wird besser, sobald ihr endlich Zugriff auf andere Klassen bekommt.

Das Grundprinzip ist immer gleich, aber die taktische Positionierung als Heiler, der AoE-Effekte sinnvoll platzieren muss, ist halt anders als die des Tanks. Die Fertigkeiten dieser Klassen wirken vertraut, wie bei allen Klassen in Xenoblade. Taunts mit hoher Ausweichrate? AoE-Buffer/Debuffer? Alles dabei, wer mal länger ein MMO spielte, findet sich sofort zurecht. Und ja, im Grunde spielt ihr solo ein MMO, bei dem ihr nach Lust und Laune – und ein Dutzend Stunden rein – die Klassen wie Klamotten wechseln könnt. Das macht zunächst scheinbar nicht viel Sinn: Warum nicht einfach die Klasse spielen, die man mag und den Rest der soliden Begleiter-KI überlassen?

An diesem Punkt beginnt Xenoblade langsam seine Tiefe zu zeigen. Ihr dürft frei alle Klassen verteilen, für alle der relativ bald – wiederum, ein paar, aber weniger Stunden rein – sechs Helden wählen. So lassen sich sehr unterschiedliche Gruppen bauen. Drei Kämpfer, drei Heiler? Geht, kann man schon mal machen. Mehr Tank, um Mobs besser zu beschäftigen? Hat sich gelegentlich bewährt. Von den zig weiteren feiner abgestuften Klassen ganz zu schweigen, die ihr dann weiter in das Spiel rein freischaltet und für feinere Gruppendynamik zusammenwürfelt.

Kindsköpfe, aber diesmal aus gutem Grund. Wer in dieser Welt kämpft schafft es nicht bis zur 30.

Leider kommt hier dann doch der Grind mit rein. Alle Klassen werden durch Kämpfe gesteigert. Ein oder zwei Klassen habt ihr recht zügig ausgebaut, aber die anderen nebenbei während der zu langsam im Schwierigkeitsgrad anziehenden Kämpfe zu steigern, ist anstrengend. Schließlich will man nicht mit einem Trupp bei einem Boss stehen, bei dem jeder Held gerade erst seinen neuen Job angefangen hat und keine Ahnung hat, was er da tut. So verbrachte ich dann doch etwas mehr Zeit mit den Mobs in der Weite der semi-offenen Welt als ich wollte, nur um mehr Optionen bei der Gruppen-Konstellation zu haben.

Zumindest respektiert Xenoblade in diesem Falle eure Nerven, wenn auch nicht eure Zeit. Der automatische Kampf lässt sich für alles außer Bosse und Elitegegner aktivieren und dank der guten KI muss man sich da auch keine Sorgen machen. Sagen wir es so: Das Leveln meiner Klassenstufen ging Hand in Hand mit dem Gucken der Serie The Terminal List. Beides konnte man bequem mit halber Hirnleistung absolvieren.

Habt ihr dann das zweite Kapitel der Story abgeschlossen, dürfen sich eure Helden in eine Art Super-Soldaten verwandeln, der aber kein Mech ist. Ist ja nicht Xenogears. Auch wenn es in Xenoblade Mechs gibt. So oder so, diese Verwandlung ist zeitlich streng begrenzt und wie die Specials dient sie vor allem dazu die Team-Leiste zu füllen. Diese ist der eigentliche Killer, denn hier wählt ihr nach und nach Alle Kämpfer aus, welche Attacke sie starten und wie sie sich ergänzen. Das kumuliert dann in einem Angriff mit mehren hundert Prozent Schadensboost. Ist das durch, fehlt dem Boss ein gutes Stück Lebensenergie und ihr baut die Leiste erneut auf. Zusammen mit all den anderen Optionen habt ihr dann endlich ein Kampfsystem, das eure Zeit wert ist.

Ich mochte Xenogears. Ich möchte wieder Mechs haben. Guyver in handzahm ist nett, aber Mechs sind eben besser.

Das, wofür man kämpft, fühlt sich erstaunlich zeitgemäß an. Die anfängliche Prämisse ist, dass zwei Armeen sich den ganzen Tag, jeden Tag, bekriegen. Sie stolpern als End-Teenager frisch aus ihrem Klon-Tank und maximal zehn Jahre und viele Schlachten später ist ihre Zeit durch und sie werden feierlich in Jenseits in Form von Funkenflug geschickt. Was es damit auf sich hat, das ist dann der gute Teil, den ihr nach und nach aufdeckt und den ich mit zeitgemäß meine. Ich sage nur alte, kriegslüsterne Gestalten, die ihre eigene Sterblichkeit nicht gut akzeptieren können und kompensieren müssen. Mit mehr magischen Elementen. Oder Fantasy-Pseudo-Tech. Ist sowieso das Gleiche am Ende.

Diese Geschichte ist für jeden, der sich mal mit Anime beschäftigt hat, nichts großartig Bewegendes, die Elemente kennt man von hier oder da. So auch, dass sich Feinde zu Freunde wandeln, Liebe und Verrat, Aufopferung und viel zu lang geschwafelte Zeilen voller unnatürlicher Dialoge. Gibt’s im Dutzend billiger in der Anime-Welt wie auch in der der J-RPGs. Dieser Mix funktioniert nicht immer, aber Xenoblades Team macht das lange genug, dass sie wissen, wie das Pacing auszusehen hat und wie man eine Cutscene gestaltet, die sogar ich nicht gleich wegdrücken will. Und dass man den nervigsten Begleitern – wenig mehr als eine laufende Kochstelle und Crafting-Station mit Schlappohren – die wenigsten Zeilen gibt. Mit anderen Worten, wenn mal in der Story von Xenoblade Chronicles 3 was passiert, dann schaut man sich das auch ganz gern an.

Das gilt übrigens auch für alle, die das Spiel zum ersten Mal spielen. Die Geschichten der Vorgänger ergänzen zwar, was ihr hier seht, aber die Geschichte und Charaktere stehen gut für sich allein und Vorkenntnisse sind wirklich rein optional. Es muss also keiner zuerst hundert Stunden in die beiden anderen Teile versenken, ihr könnt direkt hier starten.

Beim Schwierigkeitsgrad hätte sich Xenoblade 3 gern häufiger mal etwas trauen dürfen. So bleibt es optionalen Monstern überlassen euch gelegentlich mal ein winziges Stück zurückzusetzen (und selbst dann behaltet ihr noch gesammlte XP).

Wenn gerade keine Story passiert, dann seid ihr am Laufen. Xenoblade ist in diesem Aspekt sehr klassisch, ihr durchquert Wüsten, Wälder und so ziemlich jede andere denkbare Klimazone im Laufe der Zeit. Immer angereichert mit ein paar bizarren Twists und Landschaftsmerkmalen, damit es nicht langweilig wird. Und immer lockt dabei der rote Marker am anderen Ende eines meist offenen, weiten Gebietes, das aber dann doch gar nicht so offen ist. Die Areale haben größtenteils jenseits von Weitblick und Monster-Mobs wenig zu bieten, sieht man mal von ein paar Schatzkisten, Energietankstellen und Elite-Monstern ab. Ihr findet seltener mal einen NPC mit einer Quest einfach so herumstehen, die Welt ist recht einsam. So ist das wohl in apokalyptischen Dauerkriegsgebieten.

Das bessert sich mit der Zeit, wie so alles in Xenoblade Chronicles 3. Später kommt ihr nicht nur in traurige Lager, sondern auch mal in eine echte Stadt und hier wird ein zuvor zaghaft eingeführte Mechanik intensiver genutzt: Um viele der Nebenquests zu erledigen, müsst ihr erst mal wissen, dass Leute ein Problem haben. Dafür tretet ihr an Personen, die sich unterhalten, heran, belauscht sie ohne ihre Einwilligung und mischt euch in ihre Probleme ein. Keine Sorge, wir sind Helden, wir dürfen das. Es fühlt sich weit natürlicher an als der herumstehende NPC-Marker, der euch mit „Ey, ihr da, macht das!“ begrüßt. Davon gibt es auch welche, aber die endlose Zahl der Fetch-Quests wurde eingefangen. Das, was da ist, ist besser als es vorher in der Reihe war.

Die besten Nebenquests geben euch sogar neue Charaktere in die Truppe. Nicht in die Stamm-Party, aber sogenannte Helden könnt ihr finden. Erledigt für sie ein paar mal mehr, mal weniger persönliche Dinge, dann sind sie an eurer Seite. Dabei spielt auch das Affinitätslevel eines Gebietes eine Rolle. Um die 200+ Stunden Maximalspielzeit zu erreichen – Adel verpflichtet – werdet ihr mit jeder erledigten Quest beliebter in der Gegend und schaltet neue Dinge frei. Es dauert lange, bis man euch irgendwo so richtig, richtig mag und einige der Quests auf dem Weg zum lokalen Fünf-Sterne-Rating waren besser als manche Passage der Hauptquest, die dort hinführte. Das rechtfertigt dann die Zeit, die man investierte, um an diesen Punkt zu kommen. Nicht immer, aber oft genug.

Klischeeauftritte müssen sein. Ist immer noch eine Art Anime.

Die Welt an sich wirkt dabei immer noch nicht natürlich. Wie schon gesagt, es ist keine wirklich offene Welt und die Übergänge sind mitunter ruppig. Es ist klar, dass hier gebietsweise designt wurde und man dann alles zusammenpackte, mehr Mario-Level als natürliche Welt. Aber ehrlich gesagt, so hübsch wie die Abschnitte sind, stört es mich am Ende des Tages wenig, dass Klimazonen manchmal nur durch eine Höhle getrennt sind. Klar, technisch ist begrenzt, was eine Switch leisten kann – Nintendo, es wird Zeit für dir Pro – und wer gerade Spiele wie Horizon auf der PS5 hinter sich hat, merkt umso schmerzlicher, dass die Zeit der Switch-Technik immer lauter tickt. Ist schon alles am Ende etwas spärlich.

Dafür aber wirkt es nie leer, dafür sorgen die Massen an Monstern und natürlich gehören ein paar völlig überlevelte Riesen-Wesen dazu, die man erst gegen Ende des Spiels mal belästigen geht, wenn man das dann noch möchte. Tut ihr es vorher, zeigt sich, dass der milde Schwierigkeitsgrad nur für die Dinge gilt, die ihr tun sollt. Vielleicht ist Xenoblade hier zu handzahm. Ich habe keinen Bosskampf verloren, normale Kämpfe ohnehin nicht und nur bei den optionalen Elite-Viechern hat es mich hier und da erwischt. Wer zumindest etwas Herausforderung sucht, sollte auf dem höheren der drei Schwierigkeitsgrade spielen. Und glaubt mir, ich bin kein Meister der Kombo-Attacke geworden, mein Multiplikator am Ende ließ immer zu wünschen übrig. Trotzdem war es am Ende mehr ein Walking-Simulator mit MMO-Kampfsystem, was den Schwierigkeitsgrad anging.

Übersicht ist wichtig, daher zoomt am besten weit raus und habt eure ganze Gruppe im Blick.

Jetzt noch eine persönliche Kleinigkeit und ich bin mir völlig bewusst, dass Anime- und J-RPG-Games das lieben. Aber in Xenoblade Chronicles 3 fiel es besonders wegen des niedrigen Schwierigkeitsgrads auf. Ihr trefft einen Boss, es gibt eine Sequenz, in der er zeigt, dass er der Krasse ist. Dann kommt der eigentliche Bosskampf und ihr vermöbelt den Krassen ohne Probleme in 180 Sekunden. Dann folgt eine weitere Szene, in der die Helden völlig überfordert scheinen und erst eine Deus Ex Machina unterschiedlichster Art beendet die Sache dann. Das fühlt sich nicht sonderlich befriedigend an. Sicher, ich habe in dem Kampf auch nichts geleistet, aber dann könnte man entweder das anpassen, oder in der Szene danach zeigen, dass eben die Helden die Krassen sind. Egal, es ist Anime-Fantasy-J-RPG. Whatever.

Tröste ich mich halt mit der Musik und die… Was ist nur dieser Song? Jeder einzelne Kampf, ich komme nicht drauf… Egal, der Soundtrack sticht aus der Reihe der wirklich guten, epischen J-RPG-Scores vorwiegend dann heraus, wenn er eher leiser wird und durch den Einsatz eben solcher folkigeren Elemente. Aber auch sonst harmoniert er wunderbar mit allem, passt und begleitet ein sehr langes Spiel sehr kompetent, ohne jemals negativ aufzufallen.

Das Gleiche gilt übrigens auch für das Interface. Oft genug wirken bis heute J-RPGs etwas wüst und unaufgeräumt, aber Xenoblade schafft es, all seine Optionen für Kampf und Heldenentwicklung geschickt in relativ wenige und strukturierte Menüs zu packen. Das liegt auch daran, dass es sich eben so langsam entwickelt und viel Abstand zwischen den Punkten liegt, wo ihr euch mal etwas Neues merken müsst. Aber aus jetzt, auf das Ganze blickend, hat man sich hier mehr Gedanken gemacht als sonst im Genre.

Man muss es Xenoblade Chronicles 3 lassen: Die meiste Zeit über hat es seinen ganz eigenen Look, den man sofort erkennt. Es sind dabei die kleinen Dinge, aber das ist ja oft genug die große Kunst.

Um es noch einmal zu betonen, Xenoblade Chronicles 3 ist nichts, wovor man sich als Einsteiger in die Reihe fürchten muss. Ihr müsst nicht die ersten beiden Teile spielen, ihr könnt gleich hier durchstarten und ich würde sagen, dass ihr damit auch das beste Spiel der Reihe erwischt. Die Masse an Langweilerquests wurde eingefangen, die etwas seltsame Gestaltung des zweiten Spiels wurde zurückgefahren, nun habt ihr das ausgereiftere Spielsystem mit der schönen Welt, einer in Schüben immer wieder spannenden Geschichte und gute Nebenquests. Was kann man schon mehr wollen, wenn man 200 Stunden einbringt, um auch das letzte Bisschen herauszuholen.

Nun, ich hätte gern ein gewisses Maß an Herausforderung, die nicht optional ist. Es gibt so viele clevere Spiel- und Kampfsysteme in Xenoblade Chronicles 3, aber an keiner Stelle hatte ich den Eindruck, dass ich sie wirklich meistern und ausreizen muss. Es muss nicht gleich alles Elden Ring sein, aber das hier ist dann wieder etwas mager. Wir merkten uns einige der FF-Bosse aus den 90ern bis heute, weil wir gestorben sind und eine Taktik ausarbeiten mussten. Nicht, weil wir sie im ersten Anlauf nach Strich und Faden verkloppten.

Trotzdem, trotz der immer noch gefühlt in Level aufgeteilten statt gänzlich schlüssigen Welt, trotz der Tatsache, dass dieses Spiel immer noch oft genug Zeit vergeudet, um eine eh schon absurde Spielzeit zu strecken: Am Ende hat das alles Spaß gemacht. Xenoblade Chronicles ist ein sehr vertrautes Vergnügen, das von seinen Vorgängern gelernt hat und gleichzeitig genau schaut, wo es vorsichtig neue Aspekte einbauen kann. Sicher, da ist viel Routine in den langen Spielstunden. Aber wenigstens wurde ich nie gezwungen zu grinden. Trotzdem habe ich es manchmal getan. Das heißt wohl, dass Xenoblade Chronicles 3 viel richtig macht, wenn mich sogar die Fleißaufgaben dann und wann erfreuen konnten.

Oh, verdammt, ja! Ich habe es! So viele Stunden und endlich habe ich es! Anne Clark, Elegy for a Lost Summer, in der Live-Version des alten Treasury…-Samplers (und auch nur diese Version)! Gott, endlich, hat ja lange genug gedauert.

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