Frohes Neues! Willkommen im neuen Jahr, ihr habt hoffentlich gut reingefeiert. Und auch hier gibt es was zu feiern, nämlich euer Spiel des Jahres 2018, das ihr fleißig gewählt und kommentiert habt. Wer sich am Ende durchsetzen konnte - es war ein bis zuletzt geführter Zweikampf -, lest ihr ganz unten in diesem Artikel.

Für das neue Jahr wünschen wir euch natürlich nur das Beste, Gesundheit, Freude, Spaß und Erfolg. Und jede Menge gute Spiele, über die ihr dann Ende 2019 wieder abstimmmt.

Ach... und da war ja noch was. Nämlich ein paar Preise, die wir im Zuge der Leserwahl verlosten. Diese gehen an folgende (hoffentlich) glückliche Gewinner:

  • Xbox-Paket: Jimpanse
  • PS4-Paket: gott777
  • Switch-Paket: WhynotPanda

Eure Top 50 - Die besten Spiele des Jahres 2018

10. Dark Souls Remastered

(From Software, Virtuos, Bandai Namco) - Dark Souls Remastered - Test

Martin: Ich habe alles dazu gesagt, was ich dazu sagen kann.

Alex: Acht Mal reicht. Danke.

Benjamin: Ich habe es versucht. Ich bin nicht sehr weit gekommen. Und habe es dann noch ein paar Mal probiert. Ich glaube nicht, dass Dark Souls und ich noch Freunde werden.

Gregor: \[T]/

Markus Hensel: Immer noch anspruchsvoll, nur eben jetzt in "schöner".

Karateflixe: Ist halt Dark Souls.

RedPyramidThing: Geht halt immer.

Wasabi_78: Diese Spiel ist einfach ein Klassiker. Es hat so viele Maßstäbe gesetzt und man wird es auch in 20 Jahren noch spielen. Sofern man mit der altbackenen Grafik leben kann.

Taunustiger: Eigentlich finde ich es unangebracht, aufgewärmte HD-Versionen älterer Spiele in Jahresbestenlisten aufzunehmen. Zudem ist das Remaster nicht mal aufwendig gemacht worden. Trotzdem, es hilft schließlich nichts: Das beste Spiel aller Zeiten kann eben nur auf Platz 1 stehen.

Sir_Lanzelot: Angesichts der Stunden, die (erneut) in das Spiel flossen, und das systemübergreifend, bleibt gar keine andere Wahl. ;)

Deusfantasy: Ach, was hatte ich damals Spaß auf der PS3 mit Dark Souls. Nur in Schandstadt bekam ich die Pimpernellen. Alleine dafür wollte ich es nochmal spielen. Und weil es flüssiger läuft. Und weil es Spaß macht natürlich. Es ist einfach eines der besten Spiele aller Zeiten, mit einem eben solchen Weltenbau, welcher perfekt ineinander passt. Dark Souls hat auch heute noch nichts von seinem Reiz verloren.

luap700: Ich liebe es und mein Claymore-Schwert in jeder Form. Für immer. Jetzt fehlt nur noch Demon's Souls. Bitte, bitte. bitte!

Ahoy23: Einst im Original gescheitert, bekam ich jetzt meine ruhmreiche Rache. Ich liebe es!

ChaoticSonic: Weil Dark Souls. Punkt.

gigsen: Ich liebe Dark Souls, auch auf der Switch. Hat mich sofort wieder gefangen genommen. Das muss einfach in die Liste, ich glaub nun zum dritten Mal schon? :D

10

9. Battlefield 5

(DICE, Electronic Arts) - Battlefield 5 - Test

Martin: Bei 1 war ich raus, jetzt um so mehr wieder drin. Sicher, kleine Glitches hier und da, der Start war nicht hundert Prozent, aber 97 reichen in diesem Falle locker aus und gepatcht wird ja auch noch. Fantastische Maps, solide Spielmodi, sehr gutes Waffengefühl und ausgezeichnetes Teamplay. Dazu noch ein paar sehr solide Solo-Missionen mit interessanten Figuren, die bei Gelegenheit gern noch fortgeführt werden dürfen. Natürlich erst, nachdem dann endlich der Battle Royale läuft. Aber auch ohne den, für mich ohne Frage DER große, zugängliche Team-Shooter des Jahres. Die Betonung liegt auf Team. Deathmatch mit mir fremden Chaoten, für den Kick gehe ich immer noch zu CoD und das dürfte sich nicht so schnell ändern.

Alex: Ich war sehr überrascht, wie gut es mir dann doch gefiel. Liegt vielleicht daran, dass ich in Sachen Multiplayer selbst auf meine alten Tage noch immer besser werde. Aber auch meine gesteigerten Skills an Maus und Tastatur ändern nichts daran, dass dieser Krieg mich immer noch häufiger als jeder andere Mutiplayer-Shooter in Situationen manövriert, in denen ich gnadenlos von Leuten niedergemäht werde, von denen man nicht wusste, dass sie da waren. So ist nun mal Krieg, sicher, und ich wüsste nicht, wie es anders ginge. Aber so ganz ist auch das nicht der Stoff, den ich das ganze Jahr hindurch spielen werde. Sage ich jetzt. Wir reden nächstes Jahr darüber, was dann wirklich passierte.

Markus Hensel: Sani! Ich brauch' nen Sani!!!

Jimpanse: Sheeeeesh. Spielt sich gut, die Änderungen der Klassen sind nachvollziehbar und stärken das Teamplay. Barrikaden errichten ist mein neues Hobby, nur wurde ich bereits zu oft beim Bauen abgeknallt.

S-Markt: Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, es wieder zu verkaufen. Battlefield 3 ist so ein großes Vermächtnis und gleichzeitig der Klumpen am Fuß von DICE, denn sie glauben immer noch, dass sie nichts falsch machen können und hören auf die flachen Leute. Dass BF5 nur eine Hardcore-Modus anbietet, schmälert den Spielspaß massiv. Hat man sich erst mal darin eingearbeitet, macht es auch so was wie Spaß, aber spielerisch ist was anderes.

Wasabi_78: Was soll man sagen, alles wie gehabt? Mitnichten, die Singleplayer-Storys sind so gut wie lange nicht mehr. Das Gleiche gilt für den Multiplayer. Die Karten zum Release sind durch die Bank sehr gut designt.

QStack: Gefiel mir vom Gameplay her besser als BF1 und ich bin gespannt, was Tides of War noch alles bringt.

HyperHyper: Kein Season Pass!!

Fury77: DICE liefert das, was sie perfekt beherrschen. Einen perfekt getrimmten Shooter. Hammer Grafik und Sound. Sollte jetzt noch regelmäßiger Gratis-Content folgen, wie sie es versprochen haben, ist es eines meiner Spiele des Jahres. Der Einzelspieler-Part hat mich aber mal wieder überhaupt nicht abgeholt. Aber das hatte ich auch nicht erwartet.

Lucan815: Nach dem letzten Teil auf jeden Fall wieder ein Schritt nach vorne. Die Map-Auswahl ist bisher leider sehr spartanisch. Ich hätte gerne mehr Zeit dafür, aber momentan kann ich es nur in Häppchen genießen. Diese schmecken allerdings gut.

strey7: Back to the roots. So wird das gemacht! ich hoffe, 2019 hat Call of Duty wieder einen Singleplayer!

Lorrn: Das beste Battlefield-Spiel seit Bad Company 2. Das Spiel rockt gewaltig. Einzig die Patchpolitik von DICE trübt den Spielspaß. Wegen einiger weniger Fortnite-Spieler wurde an der Time to Kill geschraubt, statt das eigentliche Problem, den Netcode, zu überarbeiten.

gigsen: Ich hab mich sehr darauf gefreut und ich wurde auch nicht sonderlich enttäuscht, naja. Es ist halt Battlefield von DICE, da läuft eben nicht alles rund. Und wenn was läuft, dann tut's das nach dem nächsten Patch nicht mehr, hehe. Aber es macht trotzdem unglaublich viel Spaß, besonders mit Freunden im Squad. "Battlefield-Momente" kann halt nur ein Battlefield liefern.

Topper_Harley: Ein Battlefield darf natürlich auch nicht fehlen. Für mich klar hinter dem Reaktionstestsimulator CoD, aber trotzdem nice. :)

9

8. Detroit: Become Human

(Quantic Dream, Sony) - Detroit: Become Human - Test

Martin: Wow, FMV-Games haben sich wirklich gemausert… Was hier beim Spielerischen vielen fehlt, macht Cage diesmal wieder mit gutem Storytelling wett, aber ich denke, dass Alex damals recht hatte, als er über Cages überbordenden Ambitionen spekulierte - Jahre, bevor das Spiel endlich veröffentlicht wurde. Viel Mischmasch, viel unnötige Dramatik, die zumindest bei mir auch nicht zünden wollte, im letzten Akt. Aber da ist auch so viel, das gute Science-Fiction erzählt und ich denke, dass sich das Spiel mit einer loseren Episodenhandlung, vielleicht sogar ohne große Verknüpfungen und mit mehr kleineren Berührungspunkten einen größeren Gefallen getan hätte als mit der gezwungen wirkenden Revolte. Einfach nur Einblicke in eine mögliche und sehr greifbar wirkende Zukunft in einem Spiel, von dem ich gerne eine VR-Version sehen würde. Ich weiß nicht warum, ich denke, dass das hier fantastisch funktionieren würde.

Alex: Ich hatte gerade Blade Runner 2049. Da kann ich auf diese Abhandlung, wo die Maschine aufhört und das Menschsein beginnt, verzichten. Trotzdem scheint Cage vieles richtig gemacht zu haben, die Höhe der Platzierung hier spricht Bände.

Benjamin: Interessiert mich schon, aber auch nicht so sehr, dass ich gleich losstürmen und es mir holen müsste. Irgendwann mal.

Gregor: Und wieder eines dieser pseudo-narrativen Spiele, die als Film hoffnungslos zerpflückt werden würden, im Spieleumfeld jedoch als "erzählerisches Meisterwerk" gefeiert werden. Vielleicht sollten wir langsam ein wenig an unseren Ansprüchen schrauben, hm?

Markus Grundmann: David Cage ist umstritten. Und so war schon vor dem Release von Detroit: Become Human damit zu rechnen, dass es nach Beyond: Two Souls auch über dieses Spiel wieder hitzige Diskussionen geben würde. Ich zähle mich selbst zu den Fans der Cage-Spiele und halte Detroit darüber hinaus sogar für sein bislang bestes. Ich wurde selten von einer Science-Fiction-Geschichte so gut unterhalten wie hier und habe es auch nach dem Ende noch genossen, andere Entscheidungspfade auszuprobieren und herauszufinden, wie sich das auf die Story auswirkt.

nea: Wahrscheinlich der Höhepunkt dessen, was David Cage uns mit dem Medium und den vorhandenen Steuerungsmöglichkeiten vermitteln kann.

Dim123: Hatte nicht ganz den Impact auf mich wie damals Heavy Rain, aber immer noch ein guter Spiel-Film.

BathiBoi: Ich habe das Spiel gekauft, mir dann die PS4 eines guten Freundes geliehen, das Spiel dreimal durchgespielt, die PS4 wieder abgeliefert und anschließend das Spiel verkauft. Mehr müsste ich nicht sagen. Möchte ich aber. Selten hat mich ein Spiel so in seinen Bann gezogen. Story und Charaktere, obwohl ähnlich schon zig mal gesehen, haben mich verschlungen. Ein Meisterwerk.

Hopu: Ich LIEBE es! Es hat so viele tolle Charaktere, die Story fesselt bis zum Schluss und strebt zum Nachdenken an! Bryan Dechart ist außerdem ein Traumboy.

BrotPunkt: Eine interessante Story mit vielen Wendungen und Entscheidungsmöglichkeiten, die auch wirklich Einfluss auf die Geschichte haben. Tolle Regie und Grafik.

BruderTack: Es ist plakativ, es hat seine Macken, aber trotzdem hat es mir gut gefallen. Ich mag die David-Cage-Spiele alle irgendwie trotzdem ganz gerne.

RoninXM: Zu unrecht verkannt. David Cage ist zwar kein Regiegenie und packt öfter den Holzhammer aus, aber trotzdem gefällt die Geschichte um die drei Androiden. Bin schon bei Durchgang Nr. 5.

Asgar: Mein Platz 6. Ich mag die David-Cage-Spiele. Fahrenheit war klasse (bis auf das Ende natürlich), Heavy Rain war großartig, Beyond immerhin noch gut. Detroit würde ich persönlich nun hinter Heavy Rain auf Platz 2 einordnen, einfach weil ich Detektivgeschichten etwas lieber mag als Science Fiction. Aber ansonsten ist Detroit sicher das ausgereifteste David-Cage-Spiel. Die Entscheidungen haben wieder echte Konsequenzen, die Enden sind wirklich unterschiedlich und die Geschichte sowie die Charaktere insgesamt sind interessant. Dazu sind die Grafik und eben vor allem die Charaktere wirklich lebensecht. Definitiv ein Highlight dieses Jahr, aufgrund der starken Konkurrenz aber bei mir nicht in den Top 5.

Sir_Lanzelot: Interessantes Thema und auch wenn es mehr Film als Spiel ist, hat es unheimlichen Spaß gemacht.

luap700: Manch nerviges Rumgedrücke, aber ich mag es trotzdem.

strey7: Es ist kompliziert, ein Androide zu sein. Das Spiel ist einfach nur genial und stellt eine Weiterentwicklung in jeglicher Hinsicht zu den Vorgängern Heavy Rain und Beyond: Two Souls dar. Und damit meine ich nicht, dass die beiden genannten Spiele schlecht sind: Heavy Rain würde ich zu jeder Zeit als Meilenstein der Spielgeschichte bezeichnen. Und sogar als mein absolutes Lieblingsspiel - bis Detroit: Become Human in meine PS4 gelegt wurde.

Heartz_Fear: Und noch so ein Hochkaräter von Sony in diesem Jahr. Eigentlich ist es wie jedes Quantic-Dream-Spiel davor auch, nur diesmal mit deutlich spannenderen Charakteren, einer besser erzählten und inszenierten Geschichte und für meinen Geschmack besseren Entscheidungen und Konsequenzen. Connor hat es mir dabei besonders angetan, spiegelt er für mich doch den Zwiespalt zwischen Mensch und Maschine am besten und nachvollziehbarsten wider.

gigsen: Atmosphärisch top!

Hueni: Man kann von Quantic Dreams Formel halten was man will, aber die Charaktere und Situationen ziehen mich in ihren Bann und stellen mich mitunter vor spannende Entscheidungen. Nicht mein Game des Jahres, aber ein schönes Stück Unterhaltung.

Topper_Harley: Endlich komme ich dazu, ein Spiel zu spielen, das eigentlich kein Spiel ist und sicher speziell eine erwachsene Zielgruppe ansprechen will!

kingscrown: Mehr interaktiver Film als Spiel, aber eine tolle Geschichte, die es wert ist erlebt zu werden. Hat mich emotional berührt und auch nachdenklich zurückgelassen. Klar ist es manchmal plakativ und packt moralisch den Holzhammer aus, dennoch schön, dass es solch Spiele gibt. ;-)

manuel20xx: Ein richtig, richtig gutes Quantic-Dream-Game, das an die Qualität von Heavy Rain anknüpft und Beyond vergessen lässt. Alleine die Bromance zwischen Connor (brillant verkörpert von Bryan Dechant) und Hank ist pure Videospielmagie - oder je nach Spielweise ganz große Tragik.

Hoschi980: Eigentlich hat man in diesem Spiel gar nicht so viel zu tun, aber die Atmosphäre und die Story ziehen einen schnell in ihren Bann.

8

7. Super Smash Bros Ultimate

(Sora Ltd, Bandai Namco, Nintendo) - Super Smash Bros Ultimate - Test

Martin: Nope, nicht meine Welt. Gebt mir mein Tekken. Oder Soul Calibur. War ein klasse Spiel dieses Jahr, Soul Calibur 6. Spielt das mal lieber.

Benjamin: Unterhaltsame, manchmal chaotische Klopperei mit massenhaft Inhalt. Und ein guter Grund, meine Fähigkeiten in der Smash-Reihe zu verbessern, damit ich nicht immer das wehrlose Opfer bin.

Gregor: Was zur Ankündigung wie ein etwas bequemes Quasi-Wii-U-Remake daherkam, hat sich sein Superlativ-Anhängsel inzwischen redlich verdient. Ultimate ist derart verschwenderisch mit, nun, so ziemlich allem, dass sich unweigerlich die Frage aufdrängt, was hiernach noch kommen soll. Zum Glück können wir und Nintendo diese Antwort für einige Jahre vertagen, denn so schnell dürfte aus dem Switch-Prügler nicht die Luft raus sein - wenn Nintendo dem mit "puristisch" noch geschmeichelten Online-Modus ein wenig Liebe entgegenbringt. Dieser ist die einzige Schwachstelle eines ansonsten bis an die Grenze der Perfektion geschliffenen Spiels.

Markus Hensel: Nachdem SSBU erst Anfang Dezember erschienen ist, hab' ich es eigentlich gar nicht in den Top 50 erwartet. Da wurde ich wohl eines Besseren belehrt, was mich angesichts der kürzlich bekannt gewordenen Verkaufsrekorde (in der ersten Woche über fünf Millionen Exemplare) und der durchweg positiven Resonanz aber nicht mehr ganz so verwundert dastehen lässt. Gespielt hab' ich es bislang noch nicht, doch ich denke, beim nächsten Zockerabend mit den Kumpels wird es auf dem Programm stehen.

Nelphi: Zwar nicht ganz neu, aber episch. Für so etwas liebe ich Nintendo. Es wischt trotz seiner Einfachheit mit jedem anderen Prügler den Boden auf, außer Mortal Kombat. :-) So einen Spaß habe ich nicht mit Tekken, nicht mit Street Fighter und nicht mit Dragon Ball!

RavenGP: Der Grund für die Switch. Gigantischer Umfang, Entwickler, denen man die liebe zu diesem Spiel in jeder Sekunde, in der man es zockt, abkauft. Mein Spiel des Jahres.

keppn: Der Einstieg ist für Neulinge der Horror, aber langsam klickt's...

WhynotPanda: Es tut mir wirklich leid, Red Dead, aber es mogelt sich noch ein Spiel vor dich. Ich habe die Wii U ausgelassen und damit auch Smash 4. Und es fühlt sich so gut an. Seit Melee hatte ich keinen solchen Spaß mehr im Multiplayer. Nach der Vorlesung die Switch an den Beamer anschließen und einen Acht-SpielerSmash starten, kein Problem.

rAHbbit: Super Laune, super Action, schnell mal zwischendurch. Immer wieder geil!

Craigmac: Eigentlich unfair, dieses Spiel jetzt schon in die Bewertung mit aufzunehmen, da es erst vor kurzem erschienen ist. Aber: Meine Fresse, bockt das Game! Ich bin einer von den Wenigen, die nie etwas mit den Smash-Bros-Spielen anfangen konnten. "Zu hektisch, chaotisch, kein tiefgehendes Kampfsystem zu erkennen, etc." waren immer meine Argumente, mich vor der Reihe zu verschließen. Bis jetzt! Der Hype-Train, den Nintendo losgeschickt hat, hat mich mit voller Wucht erfasst. Gut so! Habe bisher gute 30 Stunden in den Einzelspieler-Modus gesteckt und bin immer noch beeindruckt, wie man aus einem "simplen" Kampfspiel so viel machen kann. Die Idee mit den Geistern ist fantastisch. Es motiviert mich ungemein, immer neue Primär- und Sub-Geister zu finden, um irgendwann meine Sammlung zu vervollständigen. Ob es DAS ultimative Smash Bros ist, kann ich aus oben beschriebenen Gründen nicht beurteilen, aber für mich definitiv eines der Spiele des Jahres!

Fury77: Vorher noch nie ein Spiel der Smash-Reihe gespielt. Aber dann packte mich der Ultimate-Hype. Unfassbar spaßig mit hohem Suchtfaktor nach dem Motto "Ein Kampf geht noch". Leider bin ich ziemlich schlecht in dem Spiel, aber ich arbeite dran.

Rawa: Erst seit ein paaren Tag draußen, aber durchgesuchtet wie kein Zweites.

Chaz0r89: Super Smash Bros ist genial wie immer, aber mit einer Fülle an Content, der seinesgleichen suchen. Und das auch auf der Switch noch mobil überall dort, wo ich will. Ich wüsste nicht, wie man diese Serie noch besser machen kann.

theNightshadow: Ein Smash für die Switch - muss ich noch mehr sagen? Nintendo versprach hier das ultimative Spielerlebnis und das bekommen Fans. Erstmals habt ihr alle Kämpfer aus den vorherigen Titeln mit dabei, viele Neuzugänge kommen noch dazu. Wer jetzt erst mal ne halbe Stunde grübeln muss, mit wem er spielt, macht es wie mein Freund und ich: Wir spielen immer mit den üblichen Verdächtigen. Während der Abenteuermodus in seiner Eintönigkeit wenig glänzt, überzeugt aber die gewohnte Qualität der Smash-Kämpfe und auch online ist die Verbindung mal stabil. Wurde auch Zeit, Nintendo! Hier kann man mit Freunden wieder viele Stunden vorm Fernseher verbringen!

Tugtendo: Das Spiel des Jahres. Um ehrlich zu sein, war es das allerdings bereits zur Ankündigung. An Smash Bros geht für mich persönlich nichts vorbei. Easy to learn, hard to master und immer mit den 60 seconds of fun. Das macht ein gutes Spiel für mich aus. Der Umfang wird einen auch noch ein gutes Stück beschäftigen und mit DLC-Charakteren ist auch noch einiges in Aussicht. Viel mehr muss man eigentlich nicht dazu sagen.

DarkSoulsKnight: Ein Prügler, der selbst Frischlinge wie mich in das Genre zieht. Kein Fighter hat wohl mehr Umfang als dieser. Dazu wird man wieder sehr gut motiviert, von dem typischen Freischalten der Kämpfer bis zum Geister-System. Und dazu gibt's einen ganz netten Story-Modus. Einziger Dämpfer ist Nintendo mit seinem Onlinedienst, der dafür sorgt, dass der MP ziemlich mangelhaft ist.

Hoedi: Chaos pur, aber irgendwie macht's doch Spaß. :)

Fy: Pünktlich zwei Sekunden nach Ankündigung des Spiels löste ich mein Ticket für den Hypetrain und das, Stand jetzt, vollkommen zurecht! Der dröge Singleplayer wird mich nicht davon abhalten, mit Freunden unzählbar viele Stunden in diese Liebeserklärung an unser aller Hobby zu versenken. Selbst wenn man mit den Geistern nichts anfangen kann, gibt es nichts schöneres als Geschichten zu lauschen (oder selbst zu erzählen), die einem einfallen, wenn ein Geist aus einem scheinbar vergessenen Spiel auftaucht - im Idealfall hat man das entsprechende Spiel gemeinsam gespielt. Dazu der Soundtrack, der einen Teil der bedeutendsten Stücke der Videospielgeschichte abdeckt. Und schlussendlich das Wichtigste: Mario mit dem Monado und dem Hadoken verprügeln und Freundschaften auf den Prüfstand stellen!

7

6. Forza Horizon 4

(Playground Games, Microsoft) - Forza Horizon 4 - Test

Martin: Horizon 4 dürfte die Frage beantwortet haben, ob der Schüler nun der Meister wurde. Während Turn 10s Hauptreihe ihr Ding macht und Auto-Enthusiasten auf Rundkursen erfreut, ist das hier das Spiel, für das sich Leute wenigstens vielleicht eine Xbox kaufen. Oder zumindest gerne eine hätten. Und zu Recht. Viel besser wird Open-World-Arcade-Racing nicht mehr. Ich war erst mit den Jahreszeiten etwas skeptisch, aber auch das stellte sich als echter Gewinner heraus und nun ist es das, was wir uns in kühnsten Träumen ausmalten, als wir in Test Drive 3 verträumt einer 747, bestehend aus acht Polygonen, hinterherschauten. Es ist manchmal cool, in der Zukunft zu leben.

Alex: Wreckfest hat mir nicht nur Forza 4 versaut, sondern auf absehbare Zeit auch jedes andere Rennspiel. Ich hatte extra ein Game-Pass-Abo am PC abgeschlossen, nur für Horizon 4. Und war dann enttäuscht, dass diese sündhaft teuren Lizenzautos immer noch voneinander abprallen wie Schuhkartons. Wer einmal Wreckfests Karambolagen miterlebt hat, für den fühlt sich jeder konventionelle Racer zahm und langweilig an. Die Platzierung des finnischen Destruction Derbys in dieser Liste verrät mir aber, dass sonst niemand das Problem haben wird. Insofern: Viel Spaß mit diesem Edel-Raser, im Grunde gefällt mir hier sonst alles, was ich sehe.

Benjamin: Hier gilt quasi das Gleiche wie bei Far Cry. Habe noch Forza Horizon 3 vor mir und komme gerade nicht mehr nach. Freue mich aber schon, wenn ich dann mal die verschiedenen Jahreszeiten in Forza Horizon 4 erlebe. Schnee ist toll, ich liebte ihn bereits in Project Gotham Racing 4.

Markus Hensel: Ich bin zwar kein großer Fan von Rennsimulationen, aber vom technischen Standpunkt her kann mich die Forza-Reihe immer wieder beeindrucken. Die auf maximale Detailtreue ausgelegte Grafik ist einfach ein guter Zeitabdruck, was in diesem Bereich derzeit machbar ist.

Jimpanse: Diese Reihe müsste auf jeder Plattform erhältlich sein, ist diese doch ein würdiger Ersatz der Burnout-Reihe. Ich hatte selten mehr Spaß als mit den Horizon-Ablegern der Forza-Serie. Hätte nicht gedacht, dass Horizon 4 den dritten Teil toppen kann. Ich wurde vom Gegenteil überzeugt. :)

Lightrocker: Auch wenn ich mittlerweile lieber die spielerische Herausforderung eines Motorsport-Teils liebe, so macht dieser Ableger mehr Spaß beim Ausfahren der vielen Fahrzeuge, ohne dass die Steuerung zu Arcade-lastig ist.

RavenGP: Das Feeling ist immer noch geil, aber England ist langweilig als Setting.

QStack: Unheimliches Test-Drive-Feeling. :)

rAHbbit: Ich war immer eher der Motorsport-Fan , aber der Horizon-Titel hat mich abgeholt. Schnelle, geile Autos und Rennen, das Wetter und die englische Inselwelt. Alles zusammen großartig in Szene gesetzt.

Lucan815: Zu wenig Neuerungen, aber naja… Andererseits, was will man an dem Rezept noch groß ändern?

darkfenix: Eine absolute Grafikbombe! Und dazu kann man(n) die geilsten Autos durch Schottland lenken.

HanssDampf: Mein Platz 1 mit riesigem Abstand. Habe schon Teil 3 geliebt, nachdem die Reihe es sich auf dem PC heimisch machte, hatte da aber regelmäßige Abstürze, die nie gefixt wurden. Teil 4 macht nun fast alles noch eine Idee besser (vermisse nur die Foto-Jagd) und es läuft einfach Bombe seit Tag 1. Felsenfeste 100 FPS in 3440x1440 mit maximalen Einstellungen sind bei der Grafik ein Ultrawide-Orgasmus. Übrigens: für alle, die viel Rennspiele zocken, schaut euch mal die UW-Monitore an. Ein Traum dafür. Aber zurück zu FH4, ich spiele seit dem C64 und hatte fast jede Konsole seit dem SNES. Und spielerisch nimmt es einen Platz in den Top 5 aller Spiele ein, die ich je gespielt habe. Das Fahrgefühl ist mittlerweile so was von Sahne und die Grafik "besser als die Realität". Mein einziger Kritikpunkt an der Serie ist der extreme Geldregen (inklusive der vielen Auto-Gewinne), ich hätte lieber Wunschautos, auf die ich auch mal länger sparen muss, so wie in den ersten GT-Spielen, in denen man ja sogar länger auf die Tunings sparen musste.

Capitano375: Auch der vierte Teil gehört zu meinen Favoriten, obwohl er spielerisch kaum Neuigkeiten bietet. Die vier Jahreszeiten sehen schick aus, wirken sich spielerisch allerdings weniger aus, als ich es mir erhofft habe. Aber im Kern macht Forza Horizon 4 alles richtig, und vor allem macht es auch im vierten Aufguss nach wie vor einen Heidenspaß! Nächstes Mal aber bitte pro Radiosender noch ein paar Songs mehr, die wiederholen sich für meinen Geschmack zu oft.

Chaz0r89: Mega gute Welt, in der es einfach nur Spaß macht rumzudüsen. Forza Horizon 3 war gefühlt schon der perfekte Arcade-Racer. Die Seasons machen die Serie aber tatsächlich nochmal besser.

Lorrn: Sehr, sehr geiles Spiel! Man muss sich richtig anstrengen, um keinen Spaß damit zu haben. Erst war ich etwas skeptisch, ob noch eine Steigerung nach Teil 3 möglich ist, aber Playground hat es tatsächlich geschafft.

Starkillah_79: Fährt der Konkurrenz weiterhin davon und sieht unfassbar gut aus! Steuerung und Umfang gewohnt stark, ich würde mir als i-Tüpfelchen wieder so was ABGEFAHRENES wie in FH 3 (DLC) wünschen - Hot Wheels! :D

DarkSoulsKnight: Wie jedes Jahr macht Forza das Genre unsicher, diesmal auf britischem Boden.

gigsen: Nachdem mich Horizon 3 damals nicht so abholen wollte wie damals Teil 2, hat mich Horizon 4 wieder voll gepackt! Es ist einfach mit Abstand das beste Simcade-Game da draußen. Da fährt man im Spiel nachmittags mit weißem Zylinder auf dem Kopf in einem Speedster Eagle (Style-O-Meter 10/10) Rennen im herbstlichen England. Gigantische Kulisse, dazu feinste elektronische Musik,.einfach traumhaft. Vom Gewinn hab ich mir dann nen Opel Manta gekauft, lustige Klamotten angezogen und vorbeifahrende VWs gerammt!

Hoedi: Es gibt da draußen viele Rennspiele, aber keines schafft es, so am Rande der Perfektion zu kratzen wie Forza.

Thyboroen: Erwartungsgemäß ein toller Arcade-Racer mit super schöner Grafik. Der Jahreszeitenwechsel ist ein schönes Feature. Einzig die anfänglich vielen Soundbugs und Ladefehler haben etwas gestört. Bleibt trotzdem meine absolute Lieblingsreihe im Arcade-Racer-Bereich.

DoomEye: Für mich das beste Spiel, weil man es in jeder körperlichen und geistigen Verfassung spielen und jede Menge Spaß auf die eine oder andere Art haben kann. Wunderschöne Grafik, guter Soundtrack, alleine, im Koop oder gegen andere spielbar, was will man mehr?

6

5. Monster Hunter World

(Capcom) - Monster Hunter World - Test

Martin: Wow, der J-Nerd-Geheimtipp der Tokioter U-Bahn-Fahrer von damals hat sich gemausert, eine Top-Platzierung inklusive. Aber wie könnte man es auch nicht mögen? Koop - auch wenn dieser immer noch holpriger abläuft als es sein sollte -, riesige Monster, schöner als je zuvor, eine Welt voller Wunder und Kleinigkeiten, die meist sogar für etwas sinnvoll sind… Es ist intelligentes Videospielen. Zwar nicht in Reinkultur, nicht in Perfektion, aber doch auf einem Level, den so nicht viele Spiele dieser Größenordnung erreichen, was die Zahl an Fans angeht. Beständigkeit zahlt sich für eine Serie aus. Und in diesem Falle auch sich selbst treu zu bleiben, denn auch wenn der größte Release für Monster Hunter mit angestrebten Welt-Appeal ein paar kleinere Kompromisse eingeht, am Ende blieb auch World ein echtes Monster Hunter durch und durch.

Alex: Tolles Spiel, aber letzten Endes doch nicht am Ball geblieben. Sobald meine Mitspieler anfangen, das System hinter dieser wundervollen Welt und ihrer Bewohner systematisch zu gamen, leveln sie mir davon, weil das einfach nicht das ist, was ich tun will, wenn sich solche Panoramen vor mir auftun. Aber hey, das Problem hatte ich schon mit Destiny, Vermintide und allen möglichen anderen feuchten Min-Maxer-Träumen für Leute, die sich nicht zu schade sind, dutzendfach dieselben Aufgaben zu spielen, bis der Gegenstand droppt, auf den sie warten. Einfach nicht meine Sorte Spiel. Kann ich mit leben. Die Spiele auch.

Gregor: Monster Hunter World war das richtige Signal zum perfekten Zeitpunkt. Die Diskussion um Risikobereitschaft in einer Branche, die schnell mal Millionenbeträge wie Monopoly-Spielgeld verbrennt, war lange Zeit gleichermaßen redundant wie notwendig, ist mit Capcoms Wagnis aber womöglich endlich um ein paar entscheidende Schritte vorangekommen. Von einer "typisch japanischen Reihe" war oft die Rede; auch Begriffe wie "westlicher Nischenmarkt" fielen in hübscher Regelmäßigkeit, wenn es darum ging, Monster Hunters Popularisierung außerhalb Japans voranzutreiben.

Bullshit, alles davon, Gott sei Dank. Mit chirurgischer Präzision, viel Mut und einem tiefen Verständnis davon, was diese einzigartige Reihe im Kern zusammenhält, hat Capcom die traditionsgemäß eher konservative Monsterjagd nicht nur grundlegend modernisiert, sondern zugleich völlig neue Zielgruppen erschlossen. Keine "Auf dem Altar des Mainstreams geopfert"-Aufschreie, sondern Respekt und Anerkennung auf allen Seiten für ein komplexes, forderndes, motivierendes und überhaupt fantastisches Abenteuer.

Markus Hensel: Bis zu diesem Ableger blieb mir die Monster-Hunter-Welt verschlossen… zu komplex, zu undurchsichtig, zu viel stupider Grind und vor allem: Viel zu viele Menüs mit Untermenüs, die in Reitern von anderen Menüs vergraben wurden. Mit Monster Hunter World hat man der Serie endlich die notwendige Überarbeitung zukommen lassen und zumindest auf einen guten Teil der Jagd nach dem richtigen Menüeintrag verzichtet. Nun steht endlich das Jagen der Monster im Vordergrund, was hier extrem gut gelungen ist. Kein "ich lauf mal eben da hin und hau den Mob um", wie man es aus 98% der üblichen Spiele kennt. Hier muss man für seine drei Schuppen und zwei Knochen noch richtig ackern. Erinnere mich an Kämpfe, die mich über eine halbe Stunde beschäftigt haben, bis ich das Vieh endlich erledigt hatte. Nach solch einem Erlebnis hat man ein ganz anderes "da hast du es, blödes Vieh!"-Gefühl gegenüber dem Monster, als wenn man einfach nur einen Feuerball draufhaut und der Mob kippt um. Hier ist ein Sieg wirklich verdient. So auch der Platz des Spiels.

Subject-Delta: Toller Titel, der für PC-User den ersten und hoffentlich nicht letzten Ausflug in die Open-Monster-World bedeutet.

untopbar: Es hat mir das Prinzip Monster Hunter näher gebracht und alleine dafür gebührt diesem Spiel Anerkennung.

Wasabi_78: Meine erste Begegnung mit einem Monster-Hunter-Spiel. Anfangs nahm mich der Titel auch gefangen. Die Lootspirale drehte sich unaufhaltsam. Doch nach etlichen Stunden war mir der Grind doch zu mühsam, wodurch ich das Interesse verlor.

Frogomat: Endlich wieder mal ein Monster Hunter auf einer großen Konsole/PC. Trotz Neuerungen, die den Einstieg für Neulinge vereinfachen, immer noch fordernd auch für Kenner der Serie.

Hopu: Ich fand das Spiel SOOO toll. Ich habe es ganze Zeit online mit meinen Freunden gespielt! Die Story war unterhaltsam, die Grafik großartig und mit Freunden ist das Spiel einfach ein Suchtfaktor.

BrotPunkt: Für mich das "Zwischendurch-Spiel" des Jahres. Immer wieder zieht es mich für eine oder zwei Quests in die neue Welt. Es macht einfach Spaß, Monster zu jagen.

RavenGP: Ein schlechtes Spiel würde man mit diesen Ladezeiten nicht zocken - ich hab 110 Stunden oder so.

InFlames99: Okay, was ist das denn jetzt, riesige Schwerter und Manga? Was macht die Katze da im Kampf und warum essen die Leute alle so gerne? Ich tat mich schon schwer und das Spiel macht es einem ja auch nicht einfach, aber der Spaß ist gerade in der Gruppe groß. Okay, die Sammelwut ist für meinen Geschmack etwas zu viel, aber darüber kann ich hinwegsehen, wenn das Monsterschnetzeln in der Gruppe so viel Spaß macht!

BruderTack: Ich habe es auf dem PC gespielt und es war mein erstes Monster Hunter überhaupt. Anfangs musste ich mich ein bisschen zurechtfinden, aber dann hat es "Klick" gemacht und ich konnte nicht mehr aufhören! Die Waffen spielen sich sehr unterschiedlich und es macht einfach richtig viel Spaß, die Monster, die erst übermächtig erscheinen, zu plätten. :D

soichiro: Ich gebe zu, ich hatte nie was mit Monster Hunter zu tun. Ich wusste, es gibt diese Spiele, aber das war es auch schon. Und selbst zu Monster Hunter World musste man mich erst überreden. Und soll ich euch was sagen, ich bin so dankbar dafür. Knapp 300 stunden sprechen für sich, ein wirklich wunderbares Spiel (wenn man eine Gruppe hat).

WhynotPanda: Gefühlt war jedes Jahr ein Monster Hunter in meiner Jahresliste mit dabei. Immer auf Platz 3 bis 5. Ich will nicht wissen, wie viele Tränen und Freude ich diesem Spiel zu verdanken habe. Es hat sich eigentlich seit PSP-Zeiten kaum verändert. World hat auf den ersten Blick eigentlich auch nichts verändert und doch wurden so viele Verbesserungen eingeführt, die einem das Leben erleichtert haben und nicht das Spiel. Ich hatte Angst, die Premiere auf den großen Konsolen würde die Quintessenz verwässern. Wie ich mich geirrt habe. Es ist das für mich eindeutig beste Monster Hunter, nahezu perfektioniert. Es hat einfach den ersten Platz endlich mal verdient.

luap700: Ich wollte es lieben, aber ich habe nicht genug Zeit, eine Riesenechse drei Stunden durch den Wald zu verfolgen, bis ich sie endlich erledigt habe. Muss ja auch mal ab und zu arbeiten. Aber trotzdem ein sehr schönes Spiel. Jetzt liebe ich halt den Gedanken, das Spiel gut zu finden.

McFlorida: Man tötet Monster, um aus ihren Knochen und sonstigen Körperteilen mächtige Waffen und Rüstungen zu schmieden um danach noch mächtigere Monster zu töten, um danach noch mächtigere Waffen und Rüstungen... ich liebe dieses Spiel! Mein Platz 3.

Heartz_Fear: Meinen ersten Kontakt mit MH hatte ich damals auf der PSP und fand es schrecklich. Zu träge, zu umständlich und undurchsichtig. Als World angekündigt wurde, war ich sehr skeptisch. Nach und nach kamen mehr Infos und nach und nach stieg somit bei mir auch der Hype. Naja, jetzt Ende 2018 habe ich es zweimal "durchgespielt" - mit mehr als 100 Stunden Spielzeit pro Durchgang. Es ist immer noch träge und umständlich, aber auf einem akzeptablen Level. Mein Lieblingsmonster ist inzwischen der Dämonjho. Ich find das Vieh einfach niedlich, wie es immer so tollpatschig durch die Gegen springt.

Chaz0r89: Es ist Monster Hunter mit allem was dazugehört, aber im Gegensatz zu allen Vorgängern endlich mal für den Mainstream erreichbar. Während die Vorgänger immer mittelmäßige Technik hatten, sich sperrig spielten und man die Welt nur mögen konnte, wenn man sich darauf einlässt, bietet Monster Hunter World die gleiche Idee, aber eine viel bessere Welt, spielt sich angenehm flüssig und hat eine Story, die sicher keinen Oscar gewinnt, aber dafür den Spieler leichter in die Welt zieht und auch einen roten Faden für Anfänger bietet. Das ist einfach das erste Monster Hunter, das eine breite Spielermasse erreicht, ohne Tiefe einzubüßen. Und das kann man schon mal honorieren.

Lorrn: War ganz unterhaltend, doch viel ist von der Story nach über 100 Stunden spielen nicht hängen geblieben. Wenn ich mich recht erinnere, geht es um den kleinen Timmy, der in der Schule laufend von seinen Homies verkloppt wurde. Als er erfolgreich nach der 4. Klasse die Schule für beendet erklärt hatte, ging es raus in die Welt. Fortan verkloppte er alles, was er vor die Nase bekam: Kuscheltiere, Piñatas, Torten (inkl. Überraschungs-Clown) und Monster. (...) Kann man machen, muss man aber nicht!

DarkSoulsKnight: Kein richtiges Monster Hunter, aber immer noch ein sehr gutes Spiel, das einen dank Generalüberholung der technischen Seite und der typischen Zugkraft, Monster zu jagen, lange unterhalten kann.

Hueni: Nach langer Zeit der Neugier endlich mein Einstieg in die Serie... und was für eine Begeisterung! Nicht nur die Monster an sich, sondern auch die vielen kleinen Details drum herum faszinieren mich. Zwar erschlagen mich immer noch viele der spielerischen Details (Dung ist also tatsächlich zu etwas nützlich, WTF?), dafür entdecke ich auch nach Monaten immer wieder neue Winkel in den Welten. Selbst wenn Grinding an der Tagesordnung ist, man versucht alte Monster mit neuen Methoden, probiert herum. Und hat am geistigen Horizont immer diese eine Kreatur, die man als nächstes bezwingen möchte. Und wenn die Palicos in der Kantine werkeln, gehen einem Herz und Magen auf...

DoomEye: Es ist Monster Hunter für jeden!!! Top Grafik, super Soundtrack, massig Zeug zum Austoben, Craften, Jagen etc. Kaufen, kaufen, kaufen.

5

4. Spider-Man

(Insomniac, Sony) - Spider-Man - Test

Martin: Das wohl am höchsten gevotete Spiel eines Jahres, das ich zum Countdown-Zeitpunkt nicht länger als eine Stunde insgesamt gespielt habe. Der Eindruck dessen: Gute Güte, sieht das perfekt aus! Gute Güte, macht Schwingen Spaß! Gute Güte, ich will diese Prügeleien nicht länger als ein paar Minuten spielen. Mal gucken, wie sich das noch entwickelt.

Alex: Kocht nur mit Wasser, aber was für ein Wasser es ist! Spieler ohne Komplettierungszwang sind aber eindeutig besser dran. Nehmt mit, was euch Spaß macht, und erlebt eine der besseren Spidey-Geschichten. Aber denkt bloß nicht, ihr könntet noch mehr Unterhaltung aus diesem Spiel quetschen, wenn ihr wirklich jede Nebenaufgabe löst. Das entzaubert dieses wundervoll leichtfüßige Superheldenspiel nämlich ganz gewaltig.

Benjamin: Machte beim Anspielen auf der gamescom einen guten Eindruck. Wenn ich nur nicht so viele Open-World-Spiele auf dem Stapel liegen hätte. So muss Spider-Man noch warten.

Markus Hensel: Bei Spider-Man verhält es sich in meinen Augen ähnlich wie bei Robin Hood, der Artus-Sage, Hercules etc.: Gefühlt Jeder versucht eine eigene Umsetzung und Darstellung der Figur und seiner Geschichte. Und so gut wie jeder scheitert an der Aufgabe, weil es von Mal zu Mal absurder wird. Aus diesem Grund mache ich normalerweise einen großen Bogen um Spiele, Filme oder sonstige Medien, die diesen Versuch erliegen. Das war auch bei Spider-Man (2018) zunächst der Fall, allerdings hatte Alex viele gute Worte in den Meetings dafür übrig und ich konnte mich auf der EGX schließlich selbst davon überzeugen. Dementsprechend muss ich mein Vorurteil in diesem Fall revidieren und sagen: ja, es gibt auch (eine) Ausnahme(n).

nea: Wenn Batman im Sonnenuntergang mit Assassinen schläft und dabei "Overdrive"-Energy-Drinks trinkt!

Eggert22: Genau wie damals die Batman-Arkham-Reihe sorgte Spider-Man für die PS4 dafür, dass ich diesen Superhelden aus dem Marvel-Universum mal besser kennenlernen durfte. Das Spiel des Jahres ist es für mich, da allein der Spaß am Schwingen zwischen Hochhäusern immens war und ich somit zumindest das Hauptspiel auf 100% abgeschlossen habe. Spider-Man packte mich mit belohnenden Sammelaufgaben, Challenges, coolen Skills/Anzügen, einem ich sage mal "Arkham-inspirierten" Kampfsystem und einer Story, die wahrscheinlich Spider-Man-Fans nicht überraschte, mich als Neuling aber dennoch gut unterhielt. Daher Hut ab, Insomniac, für dieses Spiel, dass bei den Game Awards leider leer ausging.

Dim123: Das war wie erwartet ein sehr knappes Rennen zwischen Read Dead 2, God of War und Spider-Man, aber irgendwie hat mir Spidey als Gesamtpaket einfach am besten gefallen. Das unfassbar spaßige Moment-to-Moment-Gameplay hat dafür gesorgt, dass ich zum ersten Mal freiwillig eine Platintrophäe geholt habe, obwohl mir so was normalerweise egal ist. Mein Game of the Year!

S-Markt: Ich wollte was schreiben, aber ich hab den Faden verloren. (Versteht Ihr? Spinnenfaden - Faden verloren?)

flomat: Das Schwingen, einfach nur schwingen!!! Ach ja, und das Ende, dass sie das echt durchgezogen haben...

Nelphi: Ich liebe Spider-Man und das hier ist die mit Abstand am besten umgesetzte Videospiel-Version vom sexy Superhelden. Konnte ihn mir sogar in Unterwäsche reinziehen… super .;-) Das Erschwingen der Stadt, das Gefühl der Höhe, einfach klasse. Schwach allerdings, dass man keine Not hat, von ganz oben auf den Boden zu stürzen. Ansonsten genau so, wie ich mir Spider-Man wünsche. Gleichauf mit Batman Arkahm, wie ich finde.

DaCork: Ich war schon immer ein Fan von Spidey (Tom Holland aka Stark-Azubi-Version ausgenommen) und habe seit Spider-Man 2 auf dem Cube auf ein weiteres gutes Spidey-Spiel gewartet. :)

soichiro: Knackige 20 Stunden, in denen ich wirklich Spaß hatte und wahrscheinlich nicht nur das beste Spider-Man-Spiel, sondern für mich sogar der beste Spieder-Man Film... ich fand die Story richtig, richtig GUT.

Asgar: Mein Platz 4. Spider-Man war schon immer mein Lieblingssuperheld. Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich zum Beispiel erst durch die Arkham-Reihe auf Batman gekommen, aber Spider-Man habe ich schon als Kind geliebt. Samstags oder sonntags früh war immer New Spider-Man auf RTL angesagt. Und jetzt gibt es dieses Spiel, welches tatsächlich den Kindheitstraum wahr werden lässt, selbst als Spidey durch New York zu schwingen. Und was das für ein Schwingen ist! Alleine die Fortbewegung durch die Stadt ist ein absolutes Highlight. Die Umsetzung in der Grafikqualiät und mit reichlich Superschurken ist einfach perfekt. Ich habe mir extra für teures Geld (100 Pfund gebraucht) die DVD-Box von New Spider-Man zugelegt und parallel zum Spiel geguckt, einfach herrlich! Hier habe ich sogar gerne Geld für den DLC ausgegeben, um mehr von dem Spiel zu haben und weiter durch New York schwingen zu können. Danke, Sony und Insomniac!

Fury77: Sehr geiler Auftritt der Spinne. Hatte viel Spaß mit dem Spiel, auch wenn die Open-World-Aktivitäten wie Basen befreien ab drei Vierteln des Spiel nerven und ich sie nicht mehr erledigt habe. Über die Feiertage nehme ich mir die drei DLCs vor und freue mich drauf.

Heartz_Fear: Ich war und bin nach wie vor kein großer Spider-Man-Fan, aber Insomniac hat hier ein wirklich großartiges Actionspiel geschaffen. Das Schwingen durch New York fühlt sich so organisch an, wie es sich mit einem Controller nun mal organisch anfühlen kann. Nein, es ist wirklich beeindruckend , wie gut und flüssig das alles von der Hand geht. Grafisch bekommt man dazu noch einen wirklichen Leckerbissen und das Kampfsystem geht ebenso sehr geschmeidig von der Hand. Die einzigen Kritikpunkte waren für mich hier wirklich, dass der Schwierigkeitsgrad gerade am Anfang recht hoch war und dass man es mit den Gegnermassen etwas übertrieben hat.

Chaz0r89: Großartiges Spiel. Das Gefühl, Spider-Man zu sein, ist perfekt getroffen, aber auch die ganzen Charaktere sind toll ausgearbeitet. Die Welt ist stimmig, die Missionen machen Laune. Der Story-Twist ist für Kenner der Spinne zwar vorhersehbar, aber trotzdem eine extrem gelungenes Marvel-Abenteuer.

ChaoticSonic: Richtig flottes Action-Adventure mit der nettesten Spinne von nebenan. Grundsympatischer Held, gepaart mit toller Optik und gut flutschendem Kampfsystem. Das "durch die Gegend Schwingen" ist einfach toll umgesetzt. Absolutes Gute-Laune-Spiel.

Hueni: Nach Jahren der zweifelhaften Umsetzungen (Web of Shadow war das letzte Gute in meinen Augen) endlich mal wieder ein Spider-Man, das mit guter Spielbarkeit, Witz und Langzeitmotivation glänzt. Die Spinne braucht sich vor den Arkham-Spielen nicht zu verstecken. :)

Topper_Harley: Endlich ein Spiel, das den Comics gerecht wird.

4

3. Assassin's Creed Odyssey

(Ubisoft) - Assassin's Creed Odyssey - Test

Martin: Der softe Reboot geht weiter erfolgreich seinen Gang. Nach dem ausgezeichneten Origins legt Odyssey noch einmal mit mehr Spielelementen zur glücklichen Zeitvergeudung nach, feilt an den Ecken seines RPG-light-Systems, schafft einen schwungvollen, dynamischen Kampf, leiht sich ein paar Ideen hier und da - stärker werdende Söldner - und ja, all das machte mehr Spaß, als man es zu Syndicate-Zeiten für möglich gehalten hätte. Selbst die Meta-Handlung sah ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder freundlicher gesinnt. Der Grund dafür ist natürlich auch die wie immer atemberaubende Technik, die sich dieses Jahr eigentlich nur Red Dead geschlagen geben muss - meine Meinung, andere Spiele sind auch schön -, aber auch die erste echte weibliche Protagonistin der Serie. Ja, es gibt einen männlichen Helden, aber der entstammt mehr Ubisofts Inkonsequenz bei dem Thema, denn wer hier die besseren Zeilen und das bessere Stimmtalent spendiert bekam, ist schnell klar. Alexios wirkt wie schnell nachgereicht, Kassandra hätte sich das Rampenlicht wohl eigentlich nicht teilen sollen. Nächstes Mal bitte dann konsequent, dann bleiben auch mehr Ressourcen für die netten Quests, die noch einen weiten Weg vor sich haben. Aber es ist ein Anfang und diese Serie wird wohl noch ein Weilchen Zeit haben, an sich zu feilen.

Alex: Origins war besser. Im Gegensatz zu Martin holte mich Odysseys Weite nie so richtig ab - und vielleicht war der Abstand zum Vorgänger dann doch einfach eine Idee zu kurz und mein Hunger für diese Art großzügigem Action-Adventure noch nicht groß genug.

Benjamin: Habe in diesem Jahr Syndicate statt Origins oder Odyssey gespielt. Da gefiel mir die Einbindung beider Protagonisten in die Geschichte des Spiels. Finde es daher schade, dass man sich bei Odyssey für einen der beide Charaktere entscheiden muss. Gespielt wird's trotzdem.

Gregor: Wenn ein Spiel die Binsenweisheit "weniger ist mehr" berücksichtigen sollte, dann dieses hier. Es ist freilich schwierig, einem Spiel seine überbordende Größe zum Vorwurf zu machen, doch sprengt Odyssey a) alles bis dato dagewesene und verliert sich dadurch b) bisweilen in einer Art Beschäftigungstherapie. Es ist die alte "Lieber 100 Stunden richtig ordentlich oder 50 Stunden fantastisch unterhalten werden?"-Gretchenfrage, deren Antwort bei jedem von uns ein wenig anders ausfallen dürfte.

Darüber hinaus ist Odyssey vor allem eine behutsame Weiterentwicklung der mit Origins eingeschlagenen Neuausrichtung - weg vom Assassinen-Schleichspiel, hin zu einem Action-Rollenspiel-Epos, wie er 2018 eben en vogue ist. Das gefällt nicht allen Tag-1-Fans, aber offenbar doch genug, damit Ubisoft diese Marschrichtung auch mit künftigen Teilen beibehalten wird. Dann bitte mit halb so viel Spielzeit und dem feudalen Japan als Szenario, Deal? Fein.

Markus Hensel: Das Wenige, was ich von Assassins Creed Odyssey gesehen habe, sah eigentlich optisch ganz gut aus. Bislang bin ich aber noch nicht dazu gekommen, es mir genauer anzusehen. Da ich Spiele in der Regel aber bis in die kleinste Ecke erkunde und AC Odyssey wohl auch kein Leichtgewicht ist, muss ich sehen, ob ich die Zeit dafür noch auftreiben kann.

untopbar: Endlich das antike Griechenland als Setting. Ich wollte es seit Jahren, ich hab es bekommen, ich wurde nicht enttäuscht! Kassandra ftw!

fallingskyline: Für mich das Spiel des Jahres aus diversen Gründen. Zum einen seine schiere Größe, dann ist es für mich das beste AC EVER. Hier passt einfach alles, Umfang, Spielspaß, Grafik...

TheVoidx: Unglaublich riesiges und spaßiges Griechenland-Abenteuer. Es gibt einfach so viel zu entdecken in dieser tollen Kulisse. Story und Charaktere sind ebenfalls super. Für mich das Highlight des Jahres.

RoninXM: Führt fort, was Origins begann. Die Reihe entwickelt sich immer weiter Richtung RPG. Und dies tut ihr sichtlich gut. Riesige Spielwelt, tolle Atmosphäre, gute Spielbarkeit.

Skyclad: Odyssey ist ein perfekt ausbalanciertes Action-Loot-RPG mit netter Story, viel Persönlichkeit (allein schon Sokrates) und dem mit Abstand bestem Gameplay der AC-Reihe.

Fury77: Hat zwar nur noch wenig mit Assassinen und so weiter zu tun, aber dafür funktioniert es als Rollenspiel hervorragend. Mein dritter Platz dieses Jahr. Und was für ein Umfang für ein Singleplayer-Spiel. Riesig ist da schon kein Ausdruck für. Alles in allem tolles Gesamtpaket, das Ubisoft da geschnürt hat.

darkfenix: Geniales Setting! Klasse Landschaft! Tolle Charakterdarstellung! Sehr gute Weiterentwicklung von Origins! In meinen Augen gibt es wenig bis gar nix zu meckern. Zwei Charaktere, die auch mal über ihr Handeln nachdenken (kurz, aber immerhin). Viele tolle Orte und Persönlichkeiten aus der griechischen Geschichte mit einfließen lassen. Kurzum: meine Nr. 1!

luap700: Fand Assassin's Creed bisher immer Mist, aber nach Ägypten und jetzt Griechenland bin ich dabei.

ElChrillo: Für viele wird das nicht als großartiges Spiel gelten dürfen, weil Ubisoft(-Formel), kein richtiges Assassin's Creed, böser Publisher und so weiter. Aber für mich zeigt es einfach, auf welcher Höhe ein AAA-Game sein kann, wenn alles zusammenläuft. Die Welt, die Aufgaben, die Story, das Tempo wie ich vorgehen kann. Ja, vielleicht nicht alles ganz hochkarätig, aber auch ohne Schwächen. Die Liebe zum Detail in der Darstellung des antiken Griechenlands zu einer für die Entwicklung des Okzidents wichtigsten Phase in der Menschheitsgeschichte. Das Acting von Kassandra/Alexios, das verbesserte Kampfsystem… alles irgendwie schlüssig, immer wieder befriedigend. Auch der Support mit Updates und Patches, bei denen wirklich die Wünsche der Community erkannt werden und tatsächliche Verbesserungen eingeführt werden. Mich erfreute es bis jetzt 140 Stunden. Ein tolles Abenteuer, eine schöne Odyssee.

Heartz_Fear: Ich dachte letztes Jahr eigentlich, dass es Ubisoft mit Bayek geschafft hat, endlich mal wieder einen sympathischen Charakter zu erschaffen und dann kommen sie dieses Jahr mit Alexios um die Ecke. Und nicht nur das. Als RPG Light macht sich Assassin's Creed erstaunlich gut. Man sollte im Detail kein The Witcher 3 erwarten, aber trotzdem schimmert in manchen Haupt- und Nebenquests eine wirklich tolle Idee durch, wie gutes Questdesign auszusehen hat. Der Soundtrack stimmt, die Welt ist wunderschön und hier kann man mal ungelogen von riesig sprechen. Und das Beste, die Steuerung ist wunderbar direkt und logisch.

Catgirt89: Atmosphäre einfach genial. Bestes Assassin's Creed seit der Veröffentlichung der Assassin's-Creed-Reihe.

Capitano375: Ich gebe ja zu, Origins gefiel mir eine ganze Ecke besser. Vielleicht weil es endlich mal ein bisschen was Neues bot? Aber auch Odyssey ist super, fast zu umfangreich für meinen Geschmack, zum Glück kann man die meisten Nebenmissionen auch einfach ignorieren.

Lorrn: Hat Spaß gemacht. Mit Odyssey ist es bisschen wie bei einem Steak aus dem Supermarkt: sieht toll aus, aber man merkt spätestens beim Braten, dass es aufgepumpt ist. Die Spielwelt ist für den eigentlichen Inhalt des Spieles viel zu groß!

Starkillah_79: Meine Nr. 1. Das Setting mit griechischer Mythologie und Spartanern ist mein Ding! Ich fand das Teil sogar noch eine Ecke runder und besser als das sehr gelungene Origins, eigentlich genau wie in eurem Test beschrieben. ;-p Alexios (und Kassandra) sind wieder zwei coole Figuren, bin gespannt was noch an DLC kommt und natürlich auch darüber hinaus! Ich hab das Spiel bis Ende November trotz Umzug durchgespielt, kratze mittlerweile schon an der 90-Stunden-Marke. Auch oder gerade weil es noch mehr Richtung Action-RPG geht, obgleich man hier noch nicht die Klasse des Witchers erreicht - weiter so, Ubi!

DamianBlake: Kein reines Assassin's Creed, dafür aber so viel mehr! Und zum ersten Mal seit langer Zeit fesselt mich auch die Geschichte wieder stundenlang vor den Bildschirm. Und mit Kassandra ist auch wieder ein Charakter dabei, der mir nicht ziemlich egal ist. Wirklich ein großartiges Spiel mit einer riesigen, vollgestopften Welt - für mich definitiv das beste Assassin's Creed, das mich auch noch lange Zeit bei Laune halten wird! Absolut empfehlenswert, Assassin's Creed kann von mir aus gern so weitergehen! There's another goat?

DarkSoulsKnight: Bestes AC seit dem zweiten Teil. Auch wenn die Serie seit Origins nicht mehr wirklich was mit Assassinen zu tun hat, ist es umso besser als Spiel. Immerhin ist The Witcher 3 die Vorlage, da kann nix schiefgehen, oder?

panthera93: Nach gefühlten Wiederholungen endlich wieder ein Schritt in Richtung spannendes Gameplay.

Thyboroen: Bereits AC:Origins war ein sehr gutes Spiel. AC:Odyssey legt aber noch mal ne ordentliche Schippe drauf. Fantastische Open-World, interessante Story und eine lebhafte Story. Und das alles mit einer guten Steuerung! Meine Nr. 1 des Jahres 2018.

3

2. Red Dead Redemption 2

(Rockstar Games, Take-Two) - Red Dead Redemption 2 - Test

Martin: Rockstar mal nicht auf der 1, das ist sicher ein ungewohntes Gefühl. Aber so gut und wegweisend es in Sachen Worldbuilding auch sein mag, es ist immer noch ein Western-Spiel. Jetzt nicht das überpopulärste Genre von allen, nicht direkt der Super-Mainstream. Da haben es immergrüne nordische Sagenwelten mit bekannten Popularitätskönigen einfacher. Trotzdem, und ja, auch wenn man über die Steuerung streiten kann, ob sie einen nun stört oder nicht - brillant wird sie wohl kaum jemand nennen -, inhaltlich, in Sachen Charakterinteraktion sowohl mit den großen NPCs wie mit den kleinen Details der Welt, ist das hier eine ganz eigene Spielwiese. Diese geht oft - wenn auch nicht oft genug - über den Revolver hinaus und lässt einen ganz in eine andere Ära abtauchen. Wenn das eines Tages auf VR kommt, spätestens dann bin ich auch dabei. Aber erst einmal haben wir ja Red Dead Online und das ist eine ganz andere Baustelle. Wortwörtlich eine Baustelle, deshalb ja auch noch Beta. Mal gucken, wann es sich aus dieser heraus traut und ob es dann mehr ist als die Schießbude, zu der es in den ersten Tagen verkam.

Alex: Selten so oft von einem Spiel beeindruckt gewesen. Und selten hat mich ein so immens beeindruckendes Spiel dermaßen kalt gelassen wie dieses hier. Die Welt ist bis in die kleinsten Details hinunter die wohl beste aller Zeiten, die Figuren interagieren wunderbar natürlich in und mit ihr. Selbst die Geschichte gefällt mir viel besser als die der letzten Rockstar-Games, weil RDR2 mehr Raum für Rollenspiel lässt. Aber es ist mir einfach zu träge, die Aufgaben zu banal und respektiert am Ende meine Zeit nicht genug, als dass ich mich hierin wirklich verlieren könnte. Ich habe es wirklich versucht, aber zugucken und die Anekdoten anderer anzuhören, macht mir in diesem Fall bedeutend mehr Spaß als spielen.

Benjamin: Eigentlich wollte ich es schon längst gespielt oder zumindest angefangen haben. Aber manchmal kommen eben Dinge dazwischen. Bin sehr neugierig, ob es den vielen lobenden Worten gerecht wird.

Gregor: Vieles wurde über Red Dead 2 gesagt, und doch dürfte es noch ein paar Jahre dauern, bis wir das vielleicht polarisierendste aller modernen Rockstar-Spiele wirklich zu fassen bekommen. Es ist medienübergreifend eine der ambitioniertesten Produktionen überhaupt, ein in vielerlei Hinsicht visionärer Grenzgang auf dem schmalen "Spiel vs. Film"-Grat, auf dem Rockstar vielleicht bisweilen eine Winzigkeit zu sehr hin zum Letzteren schwankt. Der Kontrast zwischen geradezu lächerlich detaillierter Welt mitsamt unbegrenzter Möglichkeiten einerseits und der erschreckend kurzen Leine andererseits, die Spielern beim Missionsdesign regelmäßig die Luft abzuschnüren droht, ist keiner, der sich mit viel Wohlwollen wegblinzeln ließe.

Aus jedem Pixel triefen turmhohe Ambitionen sowie die handwerklichen Fähigkeiten, diese wie kein anderer Entwickler umzusetzen. In der Konsequenz ist Red Dead Redemption 2 nicht nur sichtlich stolz auf seine Qualitäten, sondern geradezu derart narzisstisch auf diese versessen, dass es den Spieler selbst darüber hinaus zu vergessen droht. Ihr spielt nicht Red Dead, nein, Red Dead lässt euch es spielen. Das ist zweifelsohne eine Wahnsinnserfahrung, wie es sie nur alle paar Jubeljahre mal gibt, aber auch eine, die man durchaus hinterfragen kann.

Markus Hensel: RDR2 gehört definitiv zu den Höhepunkten in diesem sonst eher durchschnittlichen Jahr (oder waren wir 2017 einfach nur zu sehr verwöhnt?). Das Western-Epos glänzt nicht nur mit einer riesigen und beeindruckenden Spielwelt, sondern auch mit einer gut erzählten Rahmenhandlung. Es gibt nicht viele Spiele, die sich das Western-Genre herauspicken und es auch noch gut umsetzen, wie es Rockstar mit RDR2 getan hat. Einem Teil 3 dürfte nach dem Erfolg wohl auch nichts im Wege stehen. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht wieder erst ein Jahrzehnt ins Land ziehen muss.

Karateflixe: Mit Zelda: BOTW das beste Open-World-Spiel der letzten Jahre, wenn nicht sogar überhaupt.

razkal: Wahnsinnige Detailverliebtheit und Perfektion im Welt-Design und im Zeichnen von Charakteren. Ja, das Spiel ist riesig, aber gleichzeitig gemächlich, kein Grund zur Eile. Ich fühle mich trotz des Umfangs und meiner begrenzten zeitlichen Möglichkeiten nicht gestresst von dem Spiel. Das gibt es ganz ganz selten.

Jimpanse: Leider bin ich noch nicht durch mit der Story, da ich Angst habe etwas zu verpassen. Deshalb grase ich so gut wie jede Ecke ab. Sehr gelungenes Spiel, das auf der Xbox One X so richtig glänzt.

Dim123: Noch nie dagewesenes Worldbuilding und Detailreichtum. An der Behäbigkeit scheiden sich wohl die Geister, ich fand es wunderbar entschleunigend und immersiv. Da verzeiht man auch gerne leichte Gameplay-Schwächen wie die Shootouts.

dinex: Es passt einfach alles, von vorne bis hinten. Habe fünf Wochen am Stück nichts anderes gespielt und arbeite immer noch an den 100%. Das haben nicht viele Spiele davor geschafft.

untopbar: Es gibt zu Recht kaum einen Superlativ, der für dieses Spiel noch nicht verwendet wurde. Muss man selbst gespielt haben! Punkt.

Wasabi_78: Für mich nur zweiter Sieger diese Jahr. Die Story fand ich im Mittelteil sehr zäh. Zum Glück hat mich die geniale Wild-West-Atmosphäre mit all ihren aberwitzigen Details am Ball bleiben lassen. Ich wurde nicht enttäuscht. Das letzte Kapitel und der Epilog waren so was von genial.

flomat: Der allgemeine Eindruck kann täuschen, drum mach es wie Mr. Sherlock Holmes und konzentriere dich auf die Details.

BrotPunkt: Rockstar eben. Eine lebendige Welt, die das Wort lebendig auch verdient hat. Überall passiert etwas, immer gibt es neue Details zu entdecken. Für mich die beste Open World.

Kaufhauszombie: Mir gefällt die langsame Gangart des Spiels, auch wenn das wohl vielen nicht so zusagt. Klar hätte man das Gameplay verbessern können, aber das war noch nie so richtig Rockstars Stärke und alles andere macht das wieder mehr als gut. Arthur ist einer der besten Charaktere in einem Spiel überhaupt und selbst die ganzen Nebendarsteller sind bis in jede kleinste Rolle absolut herausragend. Nach RDR2 wird es schwierig, zu der Standardware à la Bethesda und Ubisoft zurückzukehren. Es wird lange dauern, bis da ein anderes Spiel herankommen wird. Aber ich habe Hoffnung, dass der ein oder andere Entwickler sich da was abgucken wird. Ja, ich schiele in deine Richtung, Cyberpunk2077. Mein Spiel des Jahres.

CoreCelesti: Dieses Spiel ist in fast allen Belangen perfekt. Warum es bei mir nicht auf Platz 1 landet? Bei aller Liebe, aber in einem Videospiel geht es mir am Allerwertesten vorbei, wenn die Steuerung die Trägheit des menschlichen Körpers simulieren will. Da will ich eine Steuerung, die flutscht. Und wer bitte legt "Bremsen" auf R1?

DaCork: Früher, als kleiner Mann, musste ich mit meinen Freunden raus, um Cowboy zu spielen. Jetzt schalten wir unsere Konsole an und haben sogar Trefferfeedback.

Kazanjin: Unglaublich gut geschriebene Charaktere. Rockstar hat es einfach perfekt geschafft, dass man die Figuren lieben und hassen lernt. Und einen Protagonisten im Spiel, den man nach seinem Finale tatsächlich vermisst und wehmütig an "gute Zeiten" zurückdenkt.

InFlames99: Geniale, lebendige Welt, extrem ausufernde Nebenaufgaben, die dieses Wort eigentlich nicht verdient haben, (auch wenn ich noch nicht durch bin) fesselnde Story mit einigen Wendungen und super Darstellung. Allerdings steht dem eine extrem träge Steuerung gegenüber, welche den Spielspaß oft hemmt. Wie oft bin ich mit dem Pferd in einen anderen Reiter geritten weil der Gaul nicht ausweichen wollte, daraus ergab sich einmal eine wilde Schießerei. Zwei Tote später dachte ich dann, die Situation ist gelöst, aber Gott hat mich danach wohl gerichtet, da er mir die Gesetzeshüter auf die Fersen geschickt hatte. Natürlich gab es keine Zeugen, aber who cares? Also auch die erledigt, anschließend war in der nächsten Stadt aber Schluss, da gefühlt die ganze Stadt auf mich jagd machte. Somit neu laden, letzter Spielstand dann vor der Jagd und vier perfekte Felle futsch. Ach, das geht doch heutzutage in einem AAA-Spiel besser… Diese Momente hindern RDR 2 für mich daran, mein Game of the Year zu werden. Ganz ehrlich, selbst Plötze ist ein Motorrad gegen die trägen Backsteine namens Pferde hier. Die Erfahrung damit möchte ich dennoch nicht missen. Tolles Game!

Asgar: Mein Platz 3. In jeden anderen Jahr (außer 2015, dem Witcher-Jahr) wäre RDR2 wohl meine Nr. 1 geworden, aber dieses Jahr musste es sich Shadow of the Colossus und God of War geschlagen geben. Den ersten Teil habe ich dreimal durchgespielt und werde ihn nach Teil 2 als Prequel sicher nochmal angehen. Mit Teil 2 bin ich noch gar nicht durch, weil ich so viel Zeit damit verschwende, einfach in der Welt herumzustreunen und zu jagen, zu angeln und in die Welt abzutauchen. Eine absolut fantastisch simulierte, glaubwürdige Open World in traumhafter Grafik. Die Missionen sind dann natürlich die Highlights und man fühlt sich wirklich wie in einem Spätwestern. Es gibt sowieso zu wenig gute Westernspiele (ich wünsche mir ein Remake/Remaster von Call of Juarez 1), aber nun gibt es mit RDR2 immerhin so was wie den ultimativen Western, auch wenn es natürlich großteils eher ein Abgesang auf den Wilden Westen ist, dafür aber ein großartiger.

Chiyonosake: Muss sein. Eine in meinen Augen viel bessere Open World als GTA 5 und vielleicht das erste ECHTE Open-World-Spiel mit einer "Seele". Grafisch wunderschön, Story auch wie immer gut, typischer Rockstar-Humor. Wenn doch nur jemand denen mal das Schießen beibringen könnte oder dass man nicht gleich gesucht wird, wenn man mitten im Nirgendwo jemanden überfällt und der einzige Zeuge ein Bär ist.

WhynotPanda: Ich kann mir nicht helfen, aber es landet auf Platz drei bei mir. Wahrscheinlich, weil ich rein Gameplay-technisch mit anderen Spielen noch mehr Spaß hatte. Rockstar hat ohne Frage eine großartige, lebendige Welt geschaffen. Und ich mag auch das Striegeln meines Pferdes oder das Polieren meiner Waffen. Ich gehe auf den Festen meiner Gangmitglieder zehn Minuten durch das Lager und trinke Bier, nur um ihnen zuzuhören. Ich erlebe die Geschichte mit Dutch gern mit. Und dann sind da noch die Schusswechsel. Ganz nett, aber… naja. Ich meine, sie waren wirklich um Abwechslung bemüht, hat mich aber nicht ganz gepackt.

rAHbbit: So viele Gründe, wo soll man da anfangen? Die Welt, von der ersten Sekunde an verblüfft und eingetaucht, die RPG-Elemente... wunderbar. Und ich bin noch nicht einmal ansatzweise durch. Das ist ein Wow-Effekt nach dem anderen, immer wieder… Gehört für mich einfach auf die 1! :D

Capitano375: Es war nicht ganz so eindeutig wie ich dachte, meine Nummer 1 zu wählen. Aber am Ende ist es doch RDR2 geworden. Tolle Story, sehr schön inszeniert, geniale Atmosphäre und eine Grafik, die mich immer wieder staunen lässt, wozu die aktuelle Konsolengeneration fähig ist. Allerdings wünsche ich mir von Rockstar, dass sie in zukünftigen Titeln die Steuerung überdenken: die Bewegungen von Arthur sind träge, die Schießereien spielen sich ungenau, das hat mich einige Male ziemlich Nerven gekostet. Es schadet dem Gesamtbild allerdings nicht, das hier ist ein Meisterwerk der Sonderklasse!

Lorrn: Atmosphärisch einfach nur top, der Multiplayer stinkt aber leider stark nach Pay2Win.

Tugtendo: Der Einstieg war eine Qual, doch so langsam nimmt es an Fahrt auf. Besonders toll sind die Technik und Engine dahinter, das ist für mich das Highlight des Spiels. Und auch hier: Riesenumfang!

ChaoticSonic: Man kann das Videospieljahr 2018 nicht ohne den Namen Red Dead Redemption 2 nennen. Hoffentlich wird es noch ein Grafik-Update bezüglich des verkorksten Checkerboard-Renderings auf der PS4 geben. Ich will nicht schon wieder eine neue XB1(X) (nach dem Upgrade von XB1 auf XB1S wegem UHD-Laufwerk-Upgrade) kaufen müssen. Und schon gar nicht wegen einem Spiel.

DamianBlake: Dieses Jahr war voller großartiger Spiele, aber letztendlich kommt dann doch keins an RDR2 ran. Die Atmosphäre, die Beschäftigungsmöglichkeiten und die verqueren Charaktere und ihre Geschichten - diese Welt lebt. Und lässt nicht mehr los. Auch wenn ich mit GTA nie warm geworden bin, Red Dead Redemption ist eine völlig andere Sache und gehört alleine schon wegen der Immersion zum Besten auf dem Spielemarkt (Keine Angst, Geralt, Shepard und Chloe, der Thron ist euch immer noch sicher).

DarkSoulsKnight: Bei mir weit weg von einem GOTY-Status. Das liegt daran, dass es bei mir drei Schwächen hat, die gravierend sind. Zum Beispiel ist die Steuerung einfach nur Murks. Und die Story ist gut erzählt, aber die Geschichte selbst ist nur Durchschnitt. Dennoch hat man auch hier eine optisch sehr schöne Welt mit enormen Details und kann wieder Unmengen an Aktivitäten bestreiten. Die Serie ist aus meiner Sicht immer noch besser als GTA.

gigsen: An dem spiel kommt dieses Jahr einfach nichts und niemand vorbei. Ist aber trotzdem nicht mein GOTY. Zum einen, um fair zu bleiben, hab ich's noch nicht durch. Und zum anderen geht mir die Steuerung ganz schön auf die Nerven. ;D

Hueni: Wahnsinn.... Der Rest der Entwickler versucht immer noch, an GTA V ranzukommen, da legt Rockstar die Open-World-Latte nochmal ein paar Ebenen höher. Die Steuerung mit dem Pferd bringt mich manchmal auf die Palme, aber der Detailgrad der Grafik und die vielen Details bei Natur und Leuten lassen mich hier kein Spiel spielen, sondern eine Welt besuchen. Nur bei wenigen Titeln bleibt man so gerne mal stehen, nur um zu schauen, was um einen herum so alles passiert. Mit diesem Game bin ich sicher noch bis in die nächste Hardware-Generation beschäftigt.

kingscrown: Als bekennender Western-Fan ist das Spiel ein Traum. Ein Clint-Eastwood-Western zum selber spielen. Es hat seine Macken, aber das alles verblasst gegen die wunderschöne Grafik, das langsame, entschleunigte Gameplay und die wunderbare lebende, atmende Welt. Nicht mehr und nicht weniger als die neue Open-World-Referenz und zurecht meine Nummer 1 dieses Jahr.

manuel20xx: Fuck, ist das langweilig. Fuck, warum muss ich so lange reiten zur nächsten Mission? Fuck, warum ist das so träge? Fuck, warum ist die Story so lame? Die ersten beiden Kapitel von Red Dead Redemption 2 fand ich sehr ernüchternd, im Kopf verlieh ich meinen GOTY-Award bereits an God of War. Doch dann - Ferien durch prall gefülltes Überstundenkonto sei dank - widmete ich mich nochmals dem Spiel, ließ ich mich auf das Game richtig ein und fuck, ist das gut. Die entschleunigte Erzählweise ist ein krass-guter Kontrast zum hektisch-lauten GTA5, die Spielwelt voller Details, auf die man sich einlassen muss, die Geschichte tiefgründig, ohne aufgesetzt zu sein, die lauten Missionen brachial-brilliant, die leisen Missionen schlicht wunderschön, das Enviromental Storytelling herausragend, die Charakterzeichnung- beziehungsweise -entwicklung großes Kino. Zwischen Kapitel 6 und Epilog lief mir ein kleine Träne die Wange runter. Nach dem Spielende machte ich die PS4 aus, die PS3 an und hole nun den ersten Teil trotz fragwürdiger Steuerung und Grafik voller Begeisterung nach. Etwas Ähnliches erreichte bei mir nur ein Spiel: Bloodborne. Damals spielte ich Demon's Souls, legt es nach zwei Stunden beiseite, Dark Souls kam später, lag ich nach zehn Stunden beiseite. Bloodborne haute mich aber dann so um, dass ich danach Demon's Souls spielte. Und Dark Souls. Und Dark Souls 2. Und Dark Souls 3. Heute ist die Souls-Serie mit meine größte Videospielliebe. Damals war Bloodborne mein GOTY, auch in der Eurogamer-Wahl. Demnach ist es nur konsequent und absolut verdient, dass nun Red Dead Dead Redemption 2 bei mir den ersten Platz in diesem Jahr belegt. Thanks for the ride, Arthur and John.

panthera93: Endlich mal ein Spiel, in dem die Pferde nicht wie motorisierte Fahrzeuge behandelt werden. *Daumen hoch*

Thyboroen: Selten war ich bei einem Spiel so unschlüssig wie bei RDR 2. Story, Grafik und Atmosphäre... alles im Top-Bereich! Die Steuerung, das Interface, die HDR-Lüge und verschwindende Charaktere sind jedoch für mich kaum verzeihbar. Daher für mich nur im unteren Bereich der Top 10.

Hoschi980: Was für Superlativen soll man für dieses Spiel verwenden, wenn man es beschreiben soll?! Wahrscheinlich muss man erst mal welche dafür erfinden und dann könnte man ganze Bücher damit füllen. Ganz klar mein Spiel des Jahres!!

Fy: Wow, sieht das umwerfend aus! Die Welt, samt der Dialekte und weiterer Details, ist wahrlich beeindruckend. Leider reicht es trotzdem nur für Platz 6. Ich will es zwar regelmäßig anmachen, also macht es irgendwas richtig. Allerdings will ich es auch schnell wieder beenden, weshalb es irgendwas falsch macht. Ich verstehe, wieso andere es lieben - ich mag es "nur".

Glayd: Red Dead Redemption 2 ist das absolute Gegenteil eines Just Cause 4. Langsam, behäbig, detailverliebt und die Schießereien passen einfach nicht zum Rest. Es ist eine absolute Wucht. Dieses Weltendesign. Diese Liebe zum Detail. Aber Gott. Ich traue mich ja gar nicht das Spiel zu starten, wenn ich weiß, ich habe gerade eh nur eine Stunde, um mal kurz etwas zu spielen. Also nehmt euch am besten Urlaub, wenn nicht eh schon geschehen, und versinkt in dieser Welt. Sie ist es wert.

Agent-Kiwi: State of the Art 2018. Ein audio-visueller Da Vinci des Wilden Westens. Als simulierte Welt die Messlatte der kommenden Jahre, als Spiel völlig überbewertet. Die Gameplay-Elemente sind so belanglos wie langweilig. Man zeichnet in Rockstar'scher Sicherheit skurille Szenen und Charaktere und verbringt die meiste Zeit mit Gesprächen oder auf dem Sattel. Spielerisch fällt es seinem eigenen Anspruch zum Opfer, so realistisch wie möglich zu sein. Wer sich generell über Pacing Gedanken macht, dem dürfte das spielerische Tempo etwas zäh erscheinen. Rockstar entwickelt sich in den für mich entscheidenden Punkten leider nicht weiter, sondern vertraut auf alte Stärken, ich möchte sie inzwischen fast alte Kamellen nennen. Dennoch gebührt Rockstar Respekt für die Erschaffung einer solchen Welt.

worlds_end: "Thank you..." Gott, ich fange gleich wieder an zu weinen.

Ronin-X: Es gibt nichts, was nicht schon über dieses Spiel gesagt beziehungsweise geschrieben wurde. In der Regel war dies dann auch immer überwiegend positiv und es regnete quasi die besten Bewertungen, die ein Spiel nur bekommen kann. Es ist ohne Frage ein seltenes Highlight und jede Lobpreisung ist hier gerechtfertigt. Das beste Spiel des Jahres... welches mich gerade an das vermeintlich schlechteste Spiel des Jahres verloren hat (Fallout 76). Irgendwas ist mit mir also nicht in Ordnung.

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1. God of War

(Santa Monica Studio, Sony) - God of War - Test

Martin: Dass ich mal ein God of War für seine Handlung, seine Charaktere und deren emotionale… nun, vielleicht nicht wirklich Tiefe, aber da ist schon genug Komplexität, lieben würde, wer hätte es gedacht. Es war eine der Reisen dieses Jahres, bei der ich wirklich gespannt war, wie es endet, in die ich selbst emotional investiert war. Und wir reden hier immer noch von Kratos… Noch gute, moderne Spielmechaniken dazu, die trotzdem zu den Wurzeln der Serie passen, eine atemberaubende Spielwelt voller visueller Magie, ein Traum von einem Soundtrack… Ich hatte fast schon wieder vergessen, WIE gut dieses Spiel ist, danke für die Erinnerung.

Alex: Schon imponierend, wie sich der Spartaner selbst neu erfand. Hatte ich nicht für möglich gehalten, war die Figur für mich spätestens nach Ascension doch auserzählt und die Flucht in skandinavische Göttergefilde ergab für mich im Vorfeld erzählerisch nie wirklich Sinn. Aber es ist ein spielerisch und erzählerisch wahnsinnig belohnendes Spiel dabei herausgekommen, das - natürlich - auch eine spektakuläre Augenweide ist.

Benjamin: Bin überrascht, dass God of War auf Platz 1 steht. Hätte fest mit Red Dead 2 gerechnet. Aber das spricht am Ende für die Qualität dieses Spiels, dass es sich gegen derart mit Hype überschütteten Titel wie RDR2 durchsetzt. Ich muss dann 2019 wohl auch mal einen Ausflug in die nordische Mythologie wagen.

Gregor: Boy, damit war nun wirklich nicht zu rechnen. Nicht, weil Santa Monica Studio oder Cory Barlog eine derartige Wandlungsfähigkeit nicht zuzutrauen wäre, sondern weil Kratos sie als Charakter nicht herzugeben schien. Der Testosteronschrank war kaum mehr als eine vorgeschobene, Protagonist gewordene Ausrede für maximal kathartische Videospiel-Anarchie, der Fokus auf dessen Innenleben hingegen die denkbar größte Abkehr davon. Es dürfte eine Mischung aus dieser Erwartungshaltung und dem Umstand sein, dass God of War den Reifungsprozess seines Helden spielerisch zu spiegeln versteht, die uns hier ein mehr als würdiges Spiel des Jahres beschert.

Markus Hensel: Oha, das ist eine Überraschung. Sehr lange sah es so aus, als ob RDR2 das Rennen in diesem Jahr machen würde, bei meinem letzten Update war es so noch der Fall. Das sich God of War dann doch noch so weit nach vorne kämpfem konnte, verblüfft mich dann doch etwas, stellt mich aber auch zufrieden, denn ich kann mich einfach nicht zwischen den beiden Titeln entscheiden. Vermutlich würde ich der Mehrheit zustimmen, denn obwohl die Story von RDR2 durchaus sehr gelungen ist, ist der Weg von Kratos und seinem Sohn Atreus noch einen Tick besser. Hier kann man nur den Entwicklern und den Spielern zu einem sehr guten Spiel gratulieren.

Karateflixe: Perfekt inszeniert vom Anfang bis zum Ende und das ohne Schnitt.

Dim123: Bis eine Woche vor Release war ich komplett desinteressiert. Dann doch von der Hypewelle erfassen lassen und bin sehr froh drüber! Was für ein Comeback von Kratos! Wenn jetzt noch die Copy-Paste-Trollkämpfe und das unnötige Crafting verschwinden würden, wäre es das perfekte Spiel.

dinex: Auch wenn mich das Kampfsystem eher nervte und die vielen nordischen Namen mehr verwirrten, hatte ich trotzdem meinen Spaß, gerade auch mit der Vater-Sohn-Geschichte. Dieser nahtlose Übergang zwischen Gameplay und Erzählung ist erfrischend neu. Und auch Mimir ist ein netter Sidekick.

midnightmarauder: Die Dinger hatten zwar ihre Momente, aber ein Fan der alten God of War-Spiele war ich nun wirklich nicht. Und jetzt so was! Die Überraschung des Jahres für mich.

Wasabi_78: Santa Monica Studio hat hier einfach so viel richtig gemacht. Sei es die hervorragende Grafik, das super Kampfsystem und die Handlung mit ihren gut geschriebenen Dialogen. Das aber vielleicht Genialste des Spiels ist die Kameraführung. Diese kommt fast gänzlich ohne Schnitte aus und verstärkt das Mittendrin-Gefühl ungemein. Ein absoluter Ausnahmetitel.

Nelphi: Eine Solche Weiterentwicklung eines Charakters habe ich selten in Spielen erlebt. Vom wütenden Allesschlächter zum besorgten Vater, der Besseres für seinen Sohn will. Das ganze mit einer meiner Meinung nach echten Weiterentwicklung des Gameplays. Dichte Atmosphäre und so weiter. Super!

BrotPunkt: Kein Spiel hat mich dieses Jahr mehr gefesselt als God of War. Grafik, Regie, Story, Spielfluss,... für mich schon ziemlich nahe an einem perfekten Spiel. Und der Mut der Entwickler, nicht weiter am alten Konzept festzuhalten, ist auch erwähnenswert.

Kaufhauszombie: Unfassbar gut inszeniert, von der ersten bis zur letzten Minute fesselnd und gerade weil die Story (noch) keine "epischen" (Fuck, wie ich dieses Dreckswort inzwischen hasse, jede Scheiße muss heute "episch" sein) Ausmaße annimmt, ist es so herausragend für mich. Ein Vater und sein Sohn wollen die Asche der toten Mutter verstreuen und so ihrer gedenken. Simpel, herausragend umgesetzt und somit für mich viel greifbarer und effektiver als jede Superhelden-Story, die es schon tausendfach gibt. Zweiter Platz auf meiner Liste.

SgtBurst: God of War + Zelda + Dark Souls, funktioniert das? Oh ja! Kratos' Sprung in die nordische Mythologie als Third-Person-Schnetzler war für mich das absolute Highlight dieses Jahres!

fear-effect: Hervorragende Grafik, eine gute Story, der man gerne folgt, und erinnerungswürdige Charaktere. Das erste God of War, das mir gefallen hat.

Splitta: Großartige Geschichte, tolle, dem mythischen Vorbild gerechte Atmosphäre und super Technik. In Sachen Gameplay meine Nummer 1 dieses Jahr.

BruderTack: Es ist einfach erstaunlich, was Sony Santa Monica hier aus der fünf Jahre alten PS4-Hardware rausholt. Super inszeniert, tolle Grafik und Musik, die Kämpfe haben eine ungeheure Wucht, es macht einfach Bock! :)

Asgar: Mein Platz 2. Ich hätte echt nicht gedacht, dass eine so dramatische Neuausrichtung der Serie so gut tun würde, aber God of War hat mich eines Besseren belehrt. Die Optik ist phänomenal, mittlerweile hat die Spielgrafik die Qualität der Rendersequenzen aus Teil 2 erreicht beziehungsweise sogar übertroffen, das hätte ich der PS4 kaum zugetraut. Dazu eine spannende Story ohne Längen oder Hänger in einer wunderschönen, detaillierten und großen Welt. Auch der "Junge" nervt nicht als Anhängsel, sondern bereichert die Spielerfahrung. Das Setting in der nordischen Mythologie ist auch so interessant und super umgesetzt, dass ich mich jetzt schon wie ein Schnitzel auf einen Nachfolger freue. So muss ein Spiel heute sein!

Chiyonosake: Das wohl stimmigste Spiel 2018. Die Grafik ist wunderschön und im Gegensatz zu RDR 2, welches auch ein großartiges Spiel ist, kann God of War auch im Kampf glänzen. Hinzu kommt mit der nordischen Mythologie frischer Wind und einer meiner persönlichen Lieblinge zum Zug, Baldur.

rAHbbit: Dieser spielbare Kinofilm, einfach ganz groß gemacht. Ehrfurcht, Action, Gefühle. Ganz, ganz großartig. Ganz knapp auf bei mir auf Platz 2.

carstenbusold: Sehr gelungener Reboot und gleichzeitig bestes Spiel der ganzen Reihe.

gott777: Von den Spielen, die ich dieses Jahr spielen durfte, war dieses vermutlich das beste. Schönes Artwork, dank einfachem Modus auch für Gelegenheitsspieler genießbar und die Vater-Sohn-Mechanik hat funktioniert. Enttäuscht war ich von den angedeuteten DLC-Welten, die aber nie den Weg ins Spiel fanden und auch nie finden sollten. Das macht aber definitiv Lust auf mehr. Tschüss Griechenland, willkommen Skandinavien.

Deusfantasy: Ich gebe zu, ich war bei der Ankündigung ziemlich skeptisch. Dies änderte sich auch nach den ersten Trailern nicht. Ja, ich hatte kein wirkliches Interesse an God of War, obwohl ich zuvor alle Teile gespielt habe. Doch der Hype nach der Veröffentlichung weckte meine Neugier und ich kam nicht umher, es mir dann doch zu holen. Ausnahmsweise ist der Hype dann doch gerechtfertigt gewesen und God of War hielt, was es versprach. Eine bombastisch inszenierte Geschichte, eine unheimlich gute Grafik und zahlreiche Kämpfe. Doch was für die Reihe eher Neuland war, es gab erstmals auch eine wirklich exzellente Charakterzeichnung, wodurch dieser Teil für mich der bisherige Höhepunkt der Santa Monica Studios ist. Glückwunsch und Chapeau.

McFlorida: Knappes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Red Dead Redemption 2, aber am Ende war das hervorragende Kampfsystem ausschlaggebend für God of War. Grandioser Reboot und mein verdienter erster Platz.

Altheim: God Of War hat sich sehr gut neu erfunden. Die Story geht durch das Open-World-Prinzip leider etwas unter, zeigt aber ordentlich Potential für den (oder die) Nachfolger. Das Kampfsystem ist anfangs recht gewöhnungsbedürftig, wenn man die alten Teile gewohnt ist. Ist man aber mal dahinter gestiegen, will man seine Axt gar nicht mehr weglegen. Für die weiteren Teile dann aber bitte etwas brachialere Endgegner.

Heartz_Fear: So und jetzt bist du an der Reihe, liebes God of War. Mein persönlicher 2. Platz. Was man hier an Story, Musik, Charakterzeichung, Leveldesign und Gameplay reingepackt hat, war so nicht zu erwarten. Nicht von einem Titel, der sich GoW nennt. Das bedeutet nicht, dass es keine brutalen und top inszenierten Kämpfe mehr gibt, im Gegenteil. Die neue Kameraperspektive schleudert einen nur noch mehr ins Geschehen. Mein heimlicher Star ist aber nicht Atreus oder Kratos, nein es ist die Leviathan-Axt, die einem ein wunderbar mächtiges Gefühl gibt. Sie auf Gegner zu werfen und per Knopfdruck zurückzuholen ist dermaßen befriedigend, dass ich das Ding teilweise einfach manchmal wild durch die Gegend gefeuert habe, nur um sie zurückrufen zu können.

TeruMikami: God of War ist nahezu perfekt. Es ist eine gelungene Neuinterpretation eines alteingesessenen Franchise, das eigentlich so schon kaum hätte verbessert werden können - wobei Santa Monica da einfach alles und jeden dennoch überrascht hatte. God of War steht fantastisch für sich alleine, ist ein wunderbarer Auftakt, für Serienneulinge ein perfekter Einstieg und für Alteingesessene ebenso ein Prachtjuwel. Das Kampfsystem ist wuchtig, die Präsentation phänomenal und der Soundtrack einfach nur atemberaubend. God of War funktioniert auch mit der abgewandelten Formel... und das sogar nochmal ein kleines bisschen besser als je zuvor. Da kann einfach kein anderes Spiel dran vorbei!

Chaz0r89: Natürlich schwankt man dieses Jahr beim besten Spiel des Jahres irgendwie zwischen God of War und Red Dead Redemption 2. Warum es God of War für mich ist: RDR2 hat in seiner großen Welt einfach auch mal belanglosen Content. In der wirklich tollen Geschichte gibt es zahlreiche Handlungsfäden, die es auch als Nebenquest getan hätten, weil sie eigentlich nichts beitragen und das ganze, eher langsame Gameplay fühlt sich manchmal schon nach Arbeit an. Das ist bei einem Spiel wie RDR2 sicher Kritik auf sehr hohem Niveau, aber God of War ist einfach in allen Bereichen perfekt auf den Punkt gebracht.

Reaver_411: Grandiose Musik, tolle Grafik, schön erzählte Story. Kratos kann es noch - sogar besser denn je!

ChaoticSonic: Eine absolute Spielspaßgranate. Audiovisuell beeindruckend in den besten Szenen und ansonsten auch einfach nur gut. Stark geschriebene Figuren und tolle Charakterentwicklung. Besonderes Lob verdient die deutsche Synchronisation. Bis dato eine der Besten in einem Videospiel.

DamianBlake: Leider mein erstes God of War, allerdings trifft es ziemlich genau meine Gameplay-Geschmack. Tolle Welt, die immer wieder zum erneuten Durchstöbern einlädt, interessante Geschichte, spannende Charaktere, einfach ein episches Gesamtpaket! Allerdings hasse ich jetzt Walküren.

DarkSoulsKnight: Bei diesem Titel stimmte alles, von der prächtigen Grafik sowie dem druckvollen Sound bis hin zu den leicht an Dark Souls angehauchten Kämpfen im epischen Midgard. Und die Story war auch besser als erwartet.

gigsen: Ein wirklich ziemlich gutes Spiel, aber nun ja, mehr auch nicht. Für mich der überhypteste Titel des Jahres. :P

Hueni: Wie die Faust aufs Auge, so richtig mit Schmackes. Man könnte der Güte von God of War mit so vielen Kampf-Vergleichen Tribut zollen. Dann wird aber die zweite Ebene des Spiels untergraben; die ansehnliche Welt, die sich dem Spieler nach und nach mit ihren Herausforderungen und gelegentlichen Abzweigungen erschließt. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

kingscrown_: Als bekennender God-of-War-Fanboy war ich erst mal im Hype-Modus, als das hier angekündigt wurde. Als dann die ersten Details durchsickerten, wandelte sich der Hype erst mal in gewaltige Skepsis. Ein verlangsamtes, souliges Kampfsystem? Crafting? Und der Junge als NPC-Charakter, der Kratos ständig begleitet? Was sollte das? Klar die griechische Mythologie hatte sich nach drei Teilen totgelaufen, aber musste man das gleich so umkrempeln? Dann war Release und verdammt war das Spiel gut. ;-) Die neuen Elemente und leichten Open-World-Ansätze hielten das Spiel frisch, ohne den Kern und damit das, was God of War für mich ausmachte, zu verraten. Kratos war immer noch Kratos, die Bosse beeindruckend wie eh und je und der Junge fügte sich weit besser ein als erwartet. Der Kniff, Kratos zum Vater zu machen, gefiel mir sogar richtig gut. ;-) Alles in allem war ich mehr als zufrieden mit Kratos' Reise und daher ist es mein wohlverdienter zweiter Platz.

manuel20xx: Ich bin Hardcore-God-of-War-Fanboy par excellence, habe alle Teile verschlungen, an der Uni eine Seminararbeit im Masterstudium darüber geschrieben - die bewährte Hack-and-Slay-Formel brauchte meiner Meinung nach auch kein Update, war diese für mich nach wie vor perfekt. Dem Reboot sah ich entsprechend mit etwas Skepsis entgegen, mit welcher das Spiel in den ersten Spielstunden allerdings den Boden aufwischte. Das Spiel zieht einen dank naher Kamera, packender Regie, grandioser Technik, taktischem Kampfsystem und wunderbarer, offener Spielwelt in seinen Bann wie lange kein anderer Titel, sodass ich zu dem lieben Videospiel-Gott bete, dass die Muse den sympathischen Cory Barlog nochmals so heiß und innig knutscht, dass ein weiterer Teil der Reihe mit dessen Qualität eines Tages erscheint.

Fy: Ich liebe dieses Spiel! Die Inszenierung, das Setting, die Übergänge von Cutscene zu Spiel, die Dialoge, die Figuren, die Grafik - danke, Santa Monica Studio, für dieses Meisterwerk. Mal wieder nicht Open-World, kein Verlieren in der Map und endlosen Nebenquest-Schatztruhen-Geheimnis-Banditenlager-Markern, sondern kontinuierliches Voranschreiten, Kauleisten-Polieren und Geschichten-Lauschen - mein bester zweiter Platz aller Zeiten und insgesamt hoffentlich GOTY.

Agent-Kiwi: Wenn man dem Attribut episch ein Videospiel zuordnet, sollten reflexartig Szenen aus einem God of War vor dem geistigen Auge erscheinen. Das epischste am neuen God of War ist allerdings keine neue Mythologie, kein Boss und kein blutrünstiger Finisher, obwohl sie allesamt das Potential dazu hätten. Sondern die Tatsache, dass Santa Monica es schafft, eine zu Ende erzählte und ein zu Ende gespieltes Franchise so wiederzubeleben, dass die epische Qualität der Vorgänger nicht nur erreicht, sondern geradezu erschüttert wurde. Zumindest Santa Monica Studio gebührt die Ehre als Entwickler des Jahres, ihren in Stein gemeißelten Charakter Kratos erfolgreich ins Jahr 2018 zu hieven und dabei seine spielerischen Wurzeln nicht zu vergessen.

Ein modernes Hack'n'Slay in einer Zeit, in der die originale Trilogie ihren verdienten Platz als Rentner in der Videogame-Hall-of-Fame gefunden hat. Nicht nur die Beziehung zwischen Kratos und Atreus, sondern das ganze Spiel stehen symptomatisch dafür, was die Spieleindustrie inzwischen besser macht als Hollywood, nämlich so gut wie alles. Für immer bleibt für mich der Moment, als Kratos die Bodendiele öffnete, da mir bis dahin nicht klar war, was man für eine emotionale Beziehung zu einem virtuellen Gegenstand aufbauen kann. Über ein Jahrzehnt Spielspaß lässt das Herz einfach höher schlagen. Einziger Wermutstropfen: Santa Monica wird wohl auch in Zukunft nur an God of War arbeiten und nichts Neues probieren. Es gibt schlimmeres.

worlds_end: Bisher stand die Reihe für mich immer für die perfekte Darstellung von Zorn und Wut in Videospielen. Jeder Hieb eine pure, intensive Entladung von Gewalt, die man im realen Leben niemals entfesseln möchte. Befriedigend und kompromisslos. Der neue Teil ergänzte diese Formel um intime und weiche Töne, die einfach wie Kratos' Faust aufs Auge passen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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