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Final Fantasy 7 Rebirth: Was nach der Demo kommt und wie weit die Entwickler mit dem dritten Teil sind

Offene Welt angespielt. Kitase und Hamaguchi im Interview.

Endlich ist sie da, die Demo zu Final Fantasy 7 Rebirth, in "Schicksalhafte Mission im Nibel-Gebirge" schlüpft ihr mal wieder in die Rolle von Cloud und seinen Verbündeten. Wer Remake noch nicht gespielt hat (warum?!), kann sich eine kleine Zusammenfassung vergangener Ereignisse ansehen. Was nach der Demo am 21. Februar 2024 mit einem Update auf euch zukommt, durften wir uns bereits vergangenen Monat in London anschauen. In einer dreistündigen Session wurden uns Kapitel 1 und 2 vorgestellt. Zudem sprachen wir mit Produzenten Yoshinori Kitase und Leiter Naoki Hamaguchi über Rebirth. Weil euch wahrscheinlich die offene Welt und das Gameplay mehr interessieren, als das erste Kapitel, was ihr ja schon selbst spielen könnt, schneide ich den ersten Teil hier nur an. Eine ausführliche Vorschau und - viel wichtiger - das komplette Interview seht ihr im obigen Video.

Der Fall und Aufstieg eines Helden

Im ersten Akt erfahrt ihr, wie es um Sephiroth und Cloud wirklich steht. Was sind die Hintergründe hinter der antagonistischen Persönlichkeit des einflügeligen Engels und wie wichtig ist sie für Cloud? Habt ihr Crisis Core gespielt, eröffnen sich vielleicht einige Erkenntnisse darüber, was in Rebirth anders laufen könnte, als im Original.

Einige Änderungen konnte man bereits im ersten Kapitel entdecken, schließlich muss zum Beispiel Zack es ja irgendwie zurück ins Spiel schaffen. Erfreulicherweise bekommt ihr in der Demo bereits einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie ihr euch mit Sephiroth im neuen Kampfsystem zurechtfindet. Zudem entdeckt ihr hier das erste Minispiel: Ein Klavier, auf dem ihr euer Rhythmusgefühl und Fingerfertigkeit am DualSense unter Beweis stellen könnt.

Final Fantasy 7 Rebirth (Vorschau)

Im zweiten Kapitel öffnet sich die Welt langsam. Zugegeben: Die ausführliche Geschichte des ersten Spiels und die zahlreichen Möglichkeiten in Midgar vor der Flucht in die weite Welt ließen mir innerhalb drei Stunden kaum Zeit zu einer vernünftigen Einordnung, wie weit, über- oder unterfordernd diese offene Welt tatsächlich wird. Bisher hatte ich ein gutes Gefühl dabei, den prall mit unterschiedlichen Ökosphären gefüllten Schauplatz zu erkunden und gleichzeitig auf handlungsrelevanten Fortschritt zu stoßen. Darunter die Chocobo-Farm, in der man bisher nur gelbe Fortbewegungsvögel fangen und reiten kann.

Besonders gefreut hat mich ein fast schon Persona-artiges Element zwischen den Figuren, denn man kann durch Clouds Reaktionen auf kurze Gespräche die Beziehung mit den Figuren stärken. Generell steht das Team in Rebirth im Vordergrund. Ihr interagiert häufig miteinander, kleine Sketches und gemeinsame Aktionen lockern die Stimmung auf. Hinzu kommt ein weiteres Minispiel: "Blut der Königin", ein strategisches Kartenspiel, das von und mit vielen Bewohnern der Stadt gespielt wird. Die Stimmung spiegelt sich auch im "Echtzeit"-Kampfsystem sinnvoll wider. Besondere Angriffe werden nun schnell aufgeladen, zusätzlich gibt es Gefährten-Kommandos, die zwischen zwei Team-Mitgliedern ausgeführt werden können. Diese brauchen etwas länger und werden wohl eher bei Bossen zum Einsatz kommen, sind dafür aber eben extra beeindruckend.

Wie steht es um den dritten Teil?

Wie das dritte Final Fantasy VII nach Remake und Rebirth nun letztlich heißen wird, ist noch nicht klar, wir können aber schon annehmen, dass der dritte Akt mindestens das Snowboard-Minispiel beinhaltet und nach Aeriths Szene in der vergessenen Stadt stattfindet. Bei unserem Interview vor Ort legte Hamaguchi dar, dass Tetsuya Nomura bereits mit der ersten Version des Skripts fertig ist und während der Pressetour zu Rebirth weiter am dritten Spiel arbeitet. Das Team nutze aktuell jede freie Gelegenheit dazu, sich mit Nomura auszutauschen, um gut mit dem dritten Spiel voranzukommen.

Final Fantasy 7 Rebirth erscheint am 29. Februar 2024 für PlayStation 5. Eine anspielbare Demo ist seit heute verfügbar, der zweite Teil soll via Update noch vor Release erscheinen.

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Ana Kudinov

Video Editor

Ana macht bei Eurogamer.de seit 2020 die Video-Redaktion. Sie streamt in ihrer Freizeit und spielt viel Strategie- und Indiespiele am PC - kann aber grundsätzlich mit jedem Genre und jeder Konsole etwas anfangen. Ana liebt es sich über Japan und Anime zu unterhalten und verbringt dementsprechend auch viel Zeit mit JRPGs und anderen Besonderheiten aus dem asiatischen Raum.

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