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Final Fantasy 16 in Saudi-Arabien verboten - Square Enix liefert die "notwendigen Änderungen" nicht

Da macht Square Eh nix.

Final Fantasy 16, eins der wichtigsten Spiele des Jahres 2023, erscheint nicht in Saudi-Arabien. Der Grund? Square Enix weigert sich, "notwendige Änderungen" am Spiel vorzunehmen. Was das zu bedeuten hat? Genau dieser Frage gehen wir jetzt mit euch auf den Grund.

Und schon erhält Final Fantasy 16 seinen ersten Bann

Das lässt sich einem Tweet der saudischen Medienbehörde entnehmen, die auch für die Alterseinstufung von Videospielen zuständig ist. Der Titel wird deshalb verboten, "weil der Publisher nicht bereit ist, die notwendigen Änderungen vorzunehmen".

Bereits Anfang der Woche twitterte der Generalaufseher des Gremiums, Hattan Tawili, dass "eines der wichtigsten und größten Spiele des Jahres" wohl verboten werden würde, "da sich das Unternehmen komplett weigert, den Inhalt an die Region anzupassen". Damit dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit er Final Fantasy 16 gemeint haben.

Die Frage, die wir uns jetzt alle stellen, wurde bisher nicht beantwortet. Wir wissen nicht, was genau mit den "notwendigen Änderungen" gemeint ist. Aber man kann durchaus grobe Vermutungen anstellen.


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In Brasilien wurde der Titel ab 16 Jahren eingestuft und enthält Nacktheit, Prostitution, Drogenkonsum, Selbstmord, Folter und grundlose Gewalt - aber auch die Darstellung von LGBTQIA+-Inhalten. Irgendwo zwischen all diesen Schlagworten könnte dann auch die Antwort liegen.

The Last of Us Part 2 wurde aufgrund der Darstellung von nicht-heterosexuellen Liebesbeziehungen bereits in mehreren Ländern verboten.

Final Fantasy 16 erscheint am 22. Juni 2023 auf der PlayStation 5 - zumindest in allen Ländern, die mit den Inhalten des Fantasy-Rollenspiels kein grundlegendes Problem haben.

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