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Tunic: Tipps und Tricks zu den Rätseln und Geheimnissen

Ihr steckt fest in Tunic? Mit dieser Lösungshilfe nicht mehr lange. Wir erklären den grundlegenden Ablauf und knacken für euch die härtesten Rätsel und Geheimnisse.

Tunic ist nur vordergründig ein hübscher, aber simpler Zelda-Klon. Tatsächlich steckt fast in jeder Einstellung ein Rätsel, ein Geheimgang oder ein Hinweis auf etwas Verstecktes. Viele, viele Hinweise und Tipps stecken sogar gut codiert in der Anleitung des Spiels, die ihr Seite um Seite selbst finden müsst. Und weil ihr diese Welt nach eigener Laune am besten selbst erkundet, geben wir euch nur die wichtigsten Tipps, die ihr braucht, damit euch nichts entgeht. Im Folgenden verraten wir euch, was ihr wissen müsst, geben Hilfestellungen zum allgemeinen Ablauf, lösen die knackigsten Rätsel für euch, verraten euch die Fundorte der Seiten der Anleitung, wie ihr alle Türen öffnet und wo ihr alle Waffen und Ausrüstungsgegenstände. Und natürlich erfahrt ihr noch das eine oder andere Geheimnis, von dem ihr gar nicht wusstet, dass es da war.

Tunic Lösung Inhalt

  • Weitere Inhalte folgen in Kürze

  • Tunic - 8 Tipps zum Start

    1. Die Anleitung ist das Spiel - oder "RTFM"!: Während andere Games im digitalen Zeitalter nach und nach ihre Anleitungen wegrationalisierten, bringt Tunic den klassischen Gedanken eines beiligenden Handbuchs und Spielführers als zentrales Spielelement zurück: Die Anleitung ruft ihr mit der Back-Taste des Xbox-Controllers auf. Zu Beginn habt ihr nur wenige Seiten, aber überall in der Welt sind weitere Kapitel des Handbuchs mal mehr, mal weniger gut versteckt. Sie sind in einer fremden Sprache geschrieben und nur wenige Worte auf Deutsch verfasst. Das bedeutet aber nicht, dass ihr sie nicht genau lesen solltet. Ganz im Gegentei ihr solltet umso genauer hinschauen. Ihr werdet euch wundern, wie viel sie euch immer noch verrät. Achtet besonders auf Details. Selbst die subtilste Linie oder eine eilige Kugelschreiber-Notiz von jemandem, der das Spiel offenbar vor euch besaß, kann ein zentraler Hinweis sein.

    2. Fangt im Osten an: Im Ostwald findet ihr eure erste Ausrüstung und bekommt ein gutes Gefühl für das Spiel.. Bei der Windmühle in der Mitte der Oberwelt könnt ihr später ein paar wertvolle Dinge einkaufen und euch mit einigen der versteckten Mechaniken vertraut machen - werft vielleicht schon einmal einen genaueren Blick auf die goldene Bodenplatte?

    3. Man steckt in Tunic nicht fest - man hat nur noch nicht den richtigen Weg gefunden: Wie in so vielen offenen Spielen rennt man auch in Tunic schon mal gegen eine Mauer. Wann immer das passiert, solltet ihr als Erstes noch mal einen Blick in die Anleitung werfen (siehe oben) und vielleicht auch einen Bereich abgrasen, in dem ihr eventuell etwas übersehen habt. Die Lösung ist vielleicht direkt vor eurer Nase.

    Schaut genau hin: Ihr werdet überrascht sein, was ihr alles erfahrt.

    4. Warum gehen, wenn ihr sprinten könnt? Wenn ihr springen möchtet, haltet einfach die Ausweichen-Taste (A-Taste) nach einer Rolle weiter. Der Fuchs bewegt sich dann entschieden schneller durch die Welt. Sehr sinnvoll - und Ausdauer wird dabei auch nicht verbraucht.

    5. Die Perspektive spielt mit: Hinter Ecken, die ihr nicht einsehen könnt und hinter anderen Hindernissen sind oft noch recht lange Wege versteckt, die ihr gar nicht sehen könnt und dann zu einem Schatz oder einen neuen Bereich führen. Wollt ihr wirklich alles finden, in Tunic, solltet ihr euch angewöhnen, alle Räumlichkeiten auch an ihren vermeintlichen Rändern abzulaufen. Sieht etwas aus, als könnte es ein Spalt in einer Wand sein, quetscht euren Fuchs dagegen und ihr werdet vielleicht überrascht. Und hinter so manchem Wasserfall entdeckt man eine tolle Abkürzung!

    6. Die Kämpfe: Aufschalten, Schild hoch, ausweichen! Mit dem linken Trigger schaltet ihr Gegner auf, mit dem rechten reißt ihr euren Schild hoch. Treffer auf den Schild kosten allerdings Ausdauer. Deshalb ist Ausweichen umso wichtiger, damit ihr nicht irgendwann den Schaden fresst. So entgeht ihr möglichen Treffern und bringt Abstand zwischen euch und euren Feinden. Während des ersten Drittels eurer Ausweichrolle (A-Taste) seid ihr unverwundbar. Passt das Timing eurer Ausweichmanöver entsprechend an. Rollt nicht zu früh aus dem Weg.

    7. Experimentiert mit Gegenständen, die ihr findet: Probiert öfter mal etwas Neues aus, was ihr gefunden habt, anstatt die Items zu horten. So entdeckt ihr ihre Effekte - und vor allem bekommt ihr im Fall von Dynamit auch mehr Nachschub, wenn ihr an einer Speicherstatue respawnt. Je mehr ihr diese explosiven Gegenstände benutzt, desto mehr bekommt ihr beim nächsten Versuch zurück. Legt euch für die Kämpfe auch eure Taktik vorher zurecht, denn wenn ihr im Inventar kramt, hält die Zeit für eure Gegner nicht an. Legt euch also schon vorher die passende Ausrüstung an!

    8. Mana, Mana: Neben Gesundheit und Ausdauer besitzt der kleine Fuchs in der grünen Tunika noch eine dritte, eine blaue Leiste. Dabei handelt es sich um seine magische Energie, beziehungsweise Mana. Viele verschiedene Ausrüstungsgegenstände benutzen Mana. Der Feuerstab zum Beispiel. Einige magische Gegner lassen nach ihrem Ableben neben Gold auch kleine blaue Kugeln fallen, die schnell wieder verschwinden. Sie füllen Mana wieder auf. Wundert euch also nicht, warum bei Benutzung des Feuerstabs auch die "Munition" (beziehungsweise "Manation", haha!) eines anderen Gegenstandes schwindet. Genauso wie Gesundheit wird Mana auch nach einem Respawn wieder aufgefüllt - oder aber, ihr esst die kleinen, blauen Beeren, die der Fuchs manchmal findet. Auch sie geben euch etwas Magiesaft zurück.

    Was muss ich in Tunic machen? - der Anfang

    Und hier ein kleiner SPOILER zum Vorgehen zu Beginn, solltet ihr wirklich so gar nicht wissen, was ihr machen sollt. Ihr müsst den Ostwald und den ^Westgarten absolvieren, um am Ende die großen goldenen Stimmgabeln - die Ostglocke und die Westglocke zu läuten. Auf diese Weise könnt ihr das große, goldene Tor der Oberwelt öffnen. Und dann geht das Abenteuer erst richtig los!

    Über den Autor
    Alexander Bohn-Elias Avatar

    Alexander Bohn-Elias

    Stellv. Chefredakteur

    Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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