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Epic Games bekämpft fragwürdige Fortnite-Kryptowährung

"Das ist Betrug."

Epic Games setzt sich gegen die Schöpfer einer inoffiziellen Fortnite-Kryptowährung zur Wehr. Die Anwälte leisten ganze Arbeit, doch das Problem scheint noch nicht ganz aus der Welt zu sein.

Tim Sweeney bezeichnet den Fortnite Token als Betrug

Der sogenannte Fortnite Token erblickte gegen Ende 2021 das Licht der Welt und bediente sich ohne Zustimmung dem Eigentum von Epic Games. Ohne Zustimmung vermarkteten die Erfinder der Fortnite-Kryptowährung den Token wie ein offizielles Produkt, was Tim Sweeney, dem CEO von Epic Games, so gar nicht geschmeckt hat.

Mit dem Namen des großen Battle-Royales wurde die Währung stark im Netz beworben und blieben dabei mehrere Monate lang unentdeckt. Über die NFT-Plattform OpenSea konnte der Token gekauft werden. Am 29. Mai wurde Sweeney jedoch auf die fragwürdige Aktivität aufmerksam gemacht.

"Das ist Betrug", schrieb Sweeney unter einen Tweet, den das Team des Fortnite Tokens bereits gelöscht hat. Laut Xfire soll das Fortnite Team daraufhin geantwortet haben, dass es sich "um ein faires, Community-getriebenes, von den Fans des Fortnite-Spiels geschaffenes Kryptowährungsprojekt" handelt.

Sweeney schrieb weiter: So funktionieren Marken und Urheberrechte aber nicht. Man kann den Namen und die Bilder von Fortnite nicht ohne Erlaubnis verwenden, um ein nicht verwandtes Produkt zu vermarkten."

Unkraut vergeht nicht

Aufgrund dieser Markenrechtsverletzung habe Sweeney bereits Anwälte beauftragt, die diesen Fall bearbeiten. Xfire schreibt, dass sie gestern, am 8. Juni, keine Fortnite Token mehr auf OpenSea auffinden konnten. Sogar der Telegram-Channel der Kryptowährung scheint entfernt worden zu sein. Haben die Anwälte das Problem mit dem Token also aus der Welt geschafft?

Ich habe selbst einmal nachgeschaut und musste feststellen, dass ich auf der Plattform den Fortnite Token (oder vielmehr einen Nachfolger) inklusive offizieller Schriftzüge finden konnte, der dort zum Zeitpunkt der Artikelerstellung zwei Items vertreibt und noch keine Verkaufsgeschichte in den letzten 90 Tagen vorweisen kann.

Dieser neue Token ist ganz schön 'sus', wie das heute so schön heißt.

Hier kann man stark davon ausgehen, dass es sich ebenfalls um eine Markenrechtsverletzung handelt und nicht um ein offizielles Produkt, das Sweeney kurzerhand selbst abgesegnet und auf den Kryptomarkt gebracht hat.


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Melanie Weißmann

News-Redakteurin

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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