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Dying Light 2: Die besten Tipps und Tricks für das neue Zombie-Spiel

So besteht ihr in Villedor.

Dying Light 2: Stay Human ist ein umfangreiches Spiel. Es vereint Survival-, Action-, RPG-, Exploration-, Crafting- und viele weitere Mechaniken in einer stattlich bemessenen offenen Welt.

Würden nicht überall Zombies herumstaksen und sabbernd nach euch greifen, könnt es eine richtig schöne Zeit in Villedor und Umgebung sein. Aber nein, Aiden - so der Name des Hauptcharakters - muss darauf gefasst sein, dass der Tod hinter jeder Ecke lauern kann.

Wenn nicht durch die bissigen Untoten, dann durch Stürze, zu lange Aufenthalte in der Dunkelheit, Plünderer oder Banditen, die sich zusammenrotten und die wenigen Überlebenden brutal attackieren.

Damit das mit dem Überleben besser klappt, sammeln wir hier die besten Guides, Tipps und Tricks für Einsteiger und erfahrene Spieler, Leitfäden und Lösungen für Dying Light 2.



Charakterentwicklung, Stats und Fertigkeiten

Wie kann man Aiden weiterentwickeln, welche Skills gibt es und wie funktioniert das mit dem Leveln? All diese Themen klären wir an dieser Stelle.


Waffen und Ausrüstung

Wie funktioniert das Crafting, wo findet man Materialien und die seltenen Ressourcen für die Handwerksmeister? Hier die Antworten zu den Themen Ausrüstung, Upgrades und Co.


Spielwelt, Orte und Erkundung

Was kann man alles in der Stadt entdecken, wo findet man die Anomalien, Banditencamps und andere interessante Punkte? Alles zum Thema Erkundung von Villedor.

Interessante Punkte und Fundorte

Sonstiges


Allgemeine Tipps und Tricks

Das Spiel verlangt euch die eine oder andere Entscheidung ab.

Beginnen wir mit ein paar grundlegenden Hinweisen zum Ablauf, um die eine oder andere Frage hinsichtlich der Spielmechaniken direkt zu Beginn zu klären.

  • Nicht immer ist Kampf der beste Weg. Entscheidet von Situation zu Situation neu, passt das Vorgehen an die Umgebungen an und wägt ab, welches Verhalten in welcher Lage Sinn ergibt. Manchmal ist es besser, die Beine in die Hand zu nehmen und zu rennen. Dafür hat der Hauptcharakter schließlich all seine athletischen, manchmal übermenschlich wirkenden Fähigkeiten. Man findet immer irgendwo eine Kante zum Festhalten, eine Rampe zum Abspringen oder etwas anderes, um sich wenigstens kurzzeitig in Sicherheit zu bringen.
  • Nutzt höhergelegene Ebenen zum Vorteil. Die Infizierten können euch nicht überallhin folgen, was sich für die Flucht ausnutzen lässt. Ein Autodach zum Beispiel ist für sie kein Problem, aber je höher ihr klettert, desto besser eure Überlebenschancen.
  • Gelb markiert den Weg. Nahezu jedes Spiel, in dem es ums Klettern, Kraxeln, Springen und Akrobatik geht - Uncharted oder Mirror's Edge zum Beispiel -, hat eine Signalfarbe. Diese weist vor allem in den Story-Quests subtil den Weg, damit ihr wisst, welchen Vorsprung man greifen kann und wo es weitergeht. In Dying Light 2 ist das die Farbe Gelb. In der Regel hängen gelbe Tuchfetzen von Kanten oder Sprossen sind (ganz leicht) gelb gefärbt. Achtet außerdem auf Blattwerk, Ranken und Vegetation: Auch diese zeigen oft, dass man sich irgendwo festhalten und hochziehen kann.
  • Gelbe Pfeile und Matratzen. An der Kante eines Daches seht ihr oft eine Matratze mit einem aufgemalten gelben Pfeil. Dieser weist darauf hin, dass ihr unten sicher und verletzungsfrei landen könnt. Meist liegt dort eine weitere, mit einem blauen X versehene Matratze innerhalb eines Müllcontainers. Lasst euch fallen, um den Sturz verlässlich abzufedern.
  • Achtet auf Rampen, Regenrinnen, waagerechte Bretter, Autodächer und so weiter. In Dying Light 2 könnt ihr nahezu jedes Gebäude erklimmen, wenn ihr einen Weg nach oben findet. Auf der Straße sind oftmals Bretter so aneinandergelegt, dass sie kleine Rampen bilden, an denen ihr nach oben gelangt. Weitere Möglichkeiten bieten sich an Regenrinnen: An diesen könnt ihr einfach vertikal nach oben klettern. Nutzt Autodächer, Laternenmasten, Vordächer, Fensterbretter, Balkone und alles, was sich im Rahmen von Aidens körperlichen Möglichkeiten erklimmen lässt, um an Höhe zu gewinnen. Generell gilt: Wenn etwas so aussieht, als könnte man es mit der Hand greifen, klappt das in der Regel auch.
  • Viele hohe Gebäude haben Abkürzungen nach oben. Dying Light 2 schickt euch so manches Mal Hunderte Meter in die Höhe, bis ganz nach oben auf die größten Gebäude der Stadt. Seht euch nach Seilstationen um, die unter anderem auch bei eingenommenen Windmühlen zum Einsatz kommen. Diese Lifts befördern euch in wenigen Sekunden mehrere Stockwerke hinauf und ersparen Aiden viel Plackerei (außer natürlich, das Spiel sieht es in einer Storymission so vor, dass man das Gebäude erst erklimmen muss).
  • Nutzt umstehende Häuser als Hilfe. Solltet ihr partout keinen Weg auf ein bestimmtes Gebäude finden - etwa bei den mililtärischen Luftlieferungen -, kann sich ein Blick auf die nähere Umgebung lohnen. Hin und wieder stehen höhere Gebäude im Umkreis, die sich vielleicht erklimmen lassen. Nutzt von dort den Gleitschirm, um den gewünschten Punkt zu erreichen.
  • Nicht jede Mission ist jederzeit verfügbar. Die Besonderheiten der Nachtphase behandeln wir in einem eigenen Kapitel, aber seid euch bewusst, dass manche Inhalte in Dying Light 2 - einige Nebenmissionen oder GRE-Anomalien zum Beispiel - nur verfügbar sind, wenn die Sonne untergegangen ist. Auf der Weltkarte seht ihr neben den Missionsmarkierungen ein kleines Mondsymbol, das darauf hinweist. Akzeptiert ihr etwa eine nachtexklusive Nebenquest von einem NPC, könnt ihr an Ort und Stelle vorspulen.
  • Im Falle des Todes spawnt Aiden beim freien Erkunden der Stadt am zuletzt benutzten Checkpunkt (Nightrunner-Versteck, U-Bahnstation etc.) neu und ihr behaltet alle Items im Inventar. In einer Story-Quest gibt es regelmäßig Rücksetzpunkte, sodass ihr kaum längere Strecken wiederholen müsst. Macht euch nicht zu viele Gedanken um das Scheitern. Es kann und es wird passieren, nicht nur einmal, aber immerhin ist die Fallhöhe angenehm niedrig, zumindest die sprichwörtliche.
In gefährlichen Umgebungen gibt es meist höherwertige Belohnungen.
  • Entscheidungen und Konsequenzen: Man mag es dem Spiel nicht sofort ansehen, aber was ihr tut und wen ihr unterstützt, hat kleinere Auswirkungen auf den Spielverlauf (und sei es nur darauf, wie bestimmte Charaktere auf Aiden reagieren). Das als kleine Warnung vorweg und zum Sensibilisieren dafür, dass man nicht jedem nach dem Mund reden und zu allem Ja und Amen sagen kann, ohne jemanden zu verprellen. Keine Angst übrigens: Egal, welcher Fraktion ihr Gebäude zuweist - ihr seid trotzdem jederzeit in ihren Territorien und Basen willkommen, ohne Angst haben zu müssen, dass sie euch angreifen. Die Entscheidungen wirken sich vor allem auf das Ende aus.
  • Es kann passieren, dass bestimmte Missionen scheitern bzw. nicht ewig verfügbar sind, ohne dass euch das Spiel darüber informiert (es gibt leider keinen Bereich für abgebrochene Quests im Tagebuch). Es empfiehlt sich daher, Nebenmission immer sofort nach dem Erhalt zu erledigen, vor allem, wenn ihr noch im Startgebiet rund um den Basar aktiv seid.
  • Speichern: Passend zu den Konsequenzen, die hier und da zu erwarten sind, verkneift sich Entwickler Techland ein freies Speichersystem in Dying Light 2. Kurz gesagt: Mit den vom Spiel gegebenen Mitteln könnt ihr den Spielstand nicht eigenhändig sichern. Das geschieht automatisch nach bestimmten Punkten oder nachdem Aiden gestorben ist (er behält alles, was er beim Ableben bei sich hatte).
  • Nutzt den Überlebenssinn. Mit einem Druck auf die R3-Taste (den rechten Analogstick) scannt Aiden die Umgebung um sich herum und ihr seht interaktive Objekte wie Behälter, Items, Quest-relevante Punkte, die Silhouetten von Gegnern und einiges mehr. Im Grunde alles, wo ihr etwas tun, aufsammeln, plündern oder benutzen könnt. So entgeht euch nichts Wichtiges.
  • Die Zeit hält beim Schlossknacken nicht an. Seid euch dessen bewusst und immer darauf gefasst, dass von irgendwo ein Angriff auf Aiden erfolgen kann, während er gerade dabei ist, den Dietrich zu schwingen.
  • Mit dem Fernglas entdeckt ihr neue Orte. Nach den ersten paar Quests wird das Fernglas freigeschaltet und erleichtert das Erkunden der Stadt ungemein. Steht ihr auf einem erhöhten Punkt, könnt ihr damit, nun ja... in die Ferne schauen. So lassen sich relevante Punkte ausspähen und auf der Weltkarte markieren. Achtet beim Auskundschaften der Straßenschluchten darauf, wo sich das rahmenförmige Fernglasvisier zusammenzieht und der Controller zu vibrieren beginnt - dann seid ihr mit dem Cursor in der Nähe einer aufdeckbaren Location. Haltet den Cursor darauf gerichtet, um sie mit einem Symbol auf der Karte zu vermerken.
  • Kann man nach dem Ende weiterspielen? Eine typische, häufig gestellte Open-World-Frage, die sich bei Dying Light 2 mit einem klaren Ja beantworten lässt. Ihr könnt nach Abschluss der Hauptstory weiter durch die Stadt eilen und die Erkundungen fortsetzen. Allerdings sind nicht mehr alle Nebenquests verfügbar und manche Locations in der Spielwelt sind womöglich nicht länger zugänglich. Weiterhin könnt ihr einem Koop-Spiel beitreten und dort Items aufsammeln (abgesehen vom Prolog, der ist nicht kooperativ spielbar).

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Über den Autor

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Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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